Vollmacht Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 14. Feb 2017)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5258

für den 14. Feb 2017 - Autor:

Vollmacht Teil 2

16 So spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN.

Jeremia 23,16 *©*
 

Jeremia 23, 16-29 So spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN. Sie sagen denen, die des HERRN Wort verachten: Es wird euch wohlgehen -, und allen, die nach ihrem verstockten Herzen wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen. Wer hat im Rat des HERRN gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat sein Wort vernommen und gehört? Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. Des HERRN Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen. Ich sandte die Propheten nicht und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen und doch weissagen sie. Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren. Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR. Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt. Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, wie auch ihre Väter meinen Namen vergaßen über dem Baal? Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR. Ist mein Wort nicht wie ein Feuer und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

Wir haben die Demokratie und die Mehrheit entscheidet, kein Einzelner. Zwar sitzt nicht ganz Deutschland in den Vorständen, sondern die Vertreter. Ich denke an die Wahl der Elternvertreter bei uns in der Schule. Da werden die gewählt, denen man vertraut, dass sie die Gabe dafür haben. Die unangenehme Wahrheit auszusagen wird in der Demokratie vom Volk, der Medien oder der Opposition wahrgenommen. Dabei spielen persönliche Interessen eine Rolle, weil ich mich dadurch in den positiveren Blick stellen kann. Es gibt Berufe, in denen man Menschen sagen muss: Mache es besser anders. Sozialarbeiter müssen manchmal klare Grenzen zeigen und sagen: So und nicht anders, ansonsten bin ich gegen dich und muss leider gegen dich agieren. Ich erinnere mich an manchen Fall, als ich an einer anderen Schule sehr eng mit den Sozialarbeitern gearbeitet habe. Unangenehme Wahrheiten versucht man zu verschleiern. Unangenehme Wahrheiten können zu einem Rücktritt von Verantwortlichen führen (Politik, Trainer).

Mit welcher Vollmacht können, dürfen, sollen oder müssen wir als Christ reden und handeln? Gott hat uns beauftragt. Er gab uns die Vollmacht. Wir sollen von seinem Angebot weitersagen und nicht darum, Macht oder Recht zu haben. Gott selbst sagt: Geht in die Welt, seid Menschenfischer. Wir sollen von einer großen Tat am Kreuz und ihren Folgen weitersagen. Wo, wie und wann, das zeigt uns Gott schon. Wir haben unsere Freizeit und den Beruf. In Krisen auf Menschen zugehen, eventuell unangenehm sagen zu müssen: war da nicht ein Fehler, ein falscher Weg. Nur ein Bereich ist am schwersten, das Unangenehme zu sagen: Mir selbst. Da gibt es Zeiten, dass ich sage oder frage: Habe ich genug geglaubt, gebetet, bin ich richtig auf meine Mitmenschen zugegangen, habe ich auf Gottes Zusagen vertraut, habe ich gerecht gehandelt?
Gott vergibt und vergisst unsere unangenehmen Wahrheiten, die wir selber tun und wir dürfen, ja sollen in seinem Namen zu den Menschen gehen, in welcher Form auch immer. Das wünsche ich dir heute.

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