Wunder machen gewöhnlich Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 21. Oct 2016)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5142

für den 21. Oct 2016 - Autor:

Wunder machen gewöhnlich Teil 1

Petrus sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu steh auf und geh umher!

Apostelgeschichte 3,6 *©*
 

Apostelgeschichte 3, 1-10: Petrus und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. Es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. Als er Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. Petrus blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! Er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. Petrus sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu steh auf und geh umher! Er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.

Heute ist es so, dass man durch Außergewöhnliches auffallen muss: Kleidung, Extremsportarten, neueste Handy oder Auto, schrille Werbung, Die Aktionen müssen auffallen. Ich fühle mich out, wenn ich da nicht mitmache. Diese Zeilen schreibe ich gerade, als die Pokemon-App herauskam. Jeder ging auf das Smartphone guckend durch die Gegend und sammelt die Tiere. Wie du machst da nicht mit?
Ein Mensch, der vom Mutterleibe an gelähmt war. Er wurde vor die Tür des Tempels zum Betteln gesetzt. Nur dieser Mann kann plötzlich gehen. Petrus und Johannes bewirken das Wunder. Das ist das Außergewöhnliche an der Geschichte. Ist ein Wunder etwas, was außerhalb des Gewöhnlichen geschieht? Was ist überhaupt ein Wunder?
Ein Mensch kann wieder gehen und laufen, aber ist das das Wunder? Der Mensch ist seit Kind an gelähmt. Laufen können, was er jetzt kann, ist doch normal für Menschen. Für die Menschen war das Nicht-gehen-können das Normale, für den Kranken ist das Gehen können das Wunder. Ein Leben ohne Beschränkungen und Ausgrenzungen oder Begrenzungen, das wäre für Kranke schön. Eine Heilung wäre ein Wunder mit dem Fazit: normal leben zu können.
Wunder sind einfach in der Bibel der Weg zum Normalen. Ist das heute anders? Wunder heißt heute: sich selbst akzeptieren und die Möglichkeiten des Normal zu leben?
Eine Kollegin ging in den wohlverdienten Ruhestand. Sie wollte aber nicht ausruhen, sondern aktiv sein. Sie ging ins Tierheim und half dort ehrenamtlich, auch heute noch. Kurze Zeit danach erkrankte sie an einer harmlosen Form von Krebs. Sie konnte ihre Schäferhündin nicht weiter betreuen. Sie kämpfte und sagte immer wieder: Ich kämpfe und schaffe es für die Hündin. Sie packte es auch. Die Hündin kam später zu lieben Besitzern. Meine Kollegin besuchte die Hündin aber immer noch danach. Sie lebt mit der Gefahr, dass der Krebs wieder ausbrechen kann. Sie hatte während der Krankheitsphase eine unheimlich starke Ausstrahlung. Sie redete nicht über die Krankheit und wollte lieber mit uns etwas unternehmen und war meist noch die Zugkraft, um etwas zu unternehmen. Ging gar nichts, so lud sie uns zu sich zum Kaffee ein. Das Wunder war nicht die Heilung durch ein Medikament, sondern, dass meine Kollegin so ihr Leben annahm. Das Leben als ein normales Leben zu akzeptieren, das seine Aufgabe hat, denn meine Kollegin ging, sofern möglich, zum Tierheim. Viele Menschen wollen heute nicht normal leben. Den Kick, den viele suchen, st doch nichts anderes, als das Verdrängen des Normalen, dessen, was wir gewohnt sind. Beziehungen zu Kindern und Ehepartnern, Nachbarn und Freunden gehen in der Normalität zu Bruch. Der Normalität kann nicht ausgehalten werden. Warum versuchen Jugendliche die Drogen? Mit Gott ist jeder Tag ein Wunder, den Alltag immer neu annehmen und die Möglichkeiten ausschöpfen, jeder wie er kann.
Fortsetzung folgt...............

()


 Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, Gundi Hornbruch eure Meinung per Email zu schicken!
Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Andacht an einen Freund schicken oder auch die Daily-Message-Mail abonnieren.
© 2002-2017 by Daily-Message  RSS-Feed

-> Druckvorschau <-

So könnt ihr diese Andacht verlinken:
Nur URL:
URL + Titel:
HTML:
BB Code:

Keywords: Wunder, Petrus, Tempel, Leben, Kollegin, Johannes, Tür, Tempels, Menschen, Mensch


mobi.daily-message.de
mobi.daily-message.de
 
        

 ||  zufällige Zufalls-
Andacht Andacht  || 

http://daily-message.de ~ info@daily-message.de


Suchen in der
Daily-Message


 


  Gerne könnt Ihr uns auch für unsere Kosten eine  

Spende über PayPal

zukommen lassen
 

Mein Linktipp:
Linktausch: Hier könnte auf bis
zu 5387 Seiten Ihr Link stehen.
 
Diese Seite ist
CO2 neutral
 Daily-Message ist Unterstützer des Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Home | Archiv | Über uns | Das Buch | Impressum | Mobil | RSS-Feed | Schreiber | Spenden | amazon.de | facebook.de | hast-du-eine-bibel.de | gigeri.ch

Spiegelseiten/Mirrorsites:  verkuen.de | partner-projekt.de | dailymessage.de | ewigke.it | dreieinigke.it

Übersetzte Andachten in anderen Sprachen: englisch: 'Striving after the unattainable?' | lettisch: 'Ko spēj lūgšana?' | afrikaans: 'Wat is die Evangelie?' | französisch: 'Tu as le choix' | kroatisch: 'Mi smo Crkva Božja' | italienisch: 'la mia chitarra'
Übersicht: Andacht Center

Besucherzähler Blogverzeichnis Bloggerei.de