Ungesühnte Gewalt? -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 27. Jul 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5056

für den 27. Jul 2016 - Autor:

Ungesühnte Gewalt?

''Ihr macht den HERRN unwillig durch euer Reden! Ihr aber sprecht: »Womit machen wir ihn unwillig?« Dadurch dass ihr sprecht: »Wer Böses tut, der gefällt dem HERRN, und an solchen hat er Freude«, oder: »Wo ist der Gott, der da straft?«''.

Maleachi 2,17 *©*
 

Die Rufe nach Gott werden lauter. Aber leider nicht unbedingt weil man einen Erlöser sucht, und Jesus Christus als seinen Heiland erkannt hat, sondern aus Gründen, die im unverstandenen Leid, Mord und Totschlag und großem Unrecht und Chaos in der Welt zu finden ist. Aktuell mehr denn je. Manche erdreisten sich sogar zu behaupten, wenn Gott etwas gegen Gewalt und Attentate hätte, würde er es ja verhindern. Aber nur weil Gott etwas nicht verhindert zu sagen, es ist Gottes Wille daß so etwas geschieht, ist eine haarsträubende und sehr bösartige Vorstellung. Wer also Böses tut und nicht von Gott daran gehindert wird, tut dies mit Gottes Einverständnis!? Solche kranken Gedanken entspringen einem verwirrten und dämonischen Herzen. Die Bibel definiert es ganz anders, wie wir in Matthäus 15, 19-20 lesen: ''Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen...''. Das Böse steckt in den Abgründen unseres Herzens und ist die Ursache für Leid und alle Bösartigkeiten, die sich eine kranke Seele nur ausdenken kann. Dazu gehört dann auch die eingebildete Vogelfreiheit Menschen zu töten, nur weil sie einen anderen Glauben haben. Es wird für alle Menschen eine gerechte Beurteilung geben. Jeder muss über sein Leben und seine Taten vor Gottes Thron einmal Rechenschaft abgeben - Offenbarung 20,12: ''Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken''. Gott ist geduldig und gibt jedem die Chance von seinen bösen Taten umzukehren und Vergebung zu erlangen (1. Timotheus 2,4).

Würde Gott immer sofort richten, gäbe es keine Menschen mehr auf der Erde. Ohne die Erlösung in Gottes Sohn Jesus Christus, gibt es vor Gottes gerechtem Zorn kein Entkommen. Im Evangelium reicht Gott jedem die Hand - egal was er Böses getan hat (Jesaja 1,18: ''So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden'' ). Erlösung haben wir alle bitter nötig. Es ist nur Gnade, daß wir noch nicht gerichtet werden - es ist noch Zeit zur Umkehr. Aber wenn wir sterben, ist es zu spät. Gott hat einen Zeitplan und wenn Unrecht scheinbar nicht gerichtet wird, oder die Menschen daran zweifeln, ob es Gott überhaupt gibt, oder ob ihm alles egal ist, was auf Erden geschieht, dann irren sie sich sehr wenn sie denken, Gott schläft oder ist gleichgültig. In 2. Petrus 3,9 steht: ''Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde''. Auch das zeitliche Ertragen von Unrecht und Gewalt ist letztlich ein Akt der Gnade Gottes. Bei Gott gibt es keine Verspätung! Aber wir dürfen auch trotzdem wissen, daß Gott ebenso schnell eingreifen kann und wird, wenn ER es will. Die Zeit ist vorangeschritten. Ich glaube, der Teufel weiß das auch. Jesus wird wieder kommen zu richten die Lebenden und die Toten (1. Petrus 4, 1-11). Für uns in Jesus begnadigte Menschen, zählt die Verheißung und der Trost, den wir in Lukas 12,32 lesen dürfen: ''Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben''. Das wird geschehen, auch wenn die Welt vom Bösen überflutet wird. Gott ist stärker und der Teufel hat schon verloren! Amen.

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