Der Arm Gottes -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 15. Jul 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 5044

für den 15. Jul 2016 - Autor:

Der Arm Gottes

''So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HERRN.''

Jeremia 17,5 *©*
 

Es ist nicht selten ein schmaler Grad für einen Christen, sich entweder auf Gott oder auf Menschen zu verlassen. Wenn es immer so eindeutig wäre wie im Fall des Stammes Juda aus dem Volk Gottes, dann müsste man diese Warnung vielleicht nicht so ernst nehmen. Aber so ist es nicht. Juda vollzog trotz vieler Warnungen und Aufforderungen zur Umkehr, offenen Götzendienst und sozusagen Ehebruch mit Gott (Jeremia 16,18). Die Vertrauensfrage beantwortete sich von selbst durch die Sünde Judas. Heute ist es nun oft so, daß sich die Wahrnehmungen und Blickrichtungen im Leben eines Christen zu oft ändern und vermischen. Man wird ''überfrachtet'' und mutet sich das auch selbst immer wieder zu. Dabei ist weniger manchmal mehr. Man lässt sich zu sehr beeinflussen durch allerlei unterschiedliche Meinungen, Erlebnisse, Persönlichkeiten, Politik, Eitelkeiten, Anmaßungen Sturheiten, Sorgen, Probleme u.s.w. Man sucht nicht zuerst Gott, sondern denjenigen oder dasjenige, welches mir scheinbar die Türen öffnet für meine persönlichen Belange und Wünsche, und vielleicht auch meine fromme Karriere? Einerseits erkennt man klar das Wirken Gottes und die geistliche Wahrheit der heiligen Schrift, und andererseits denkt man womöglich in seinem Herzen, daß man nur an bestimmten Orten oder bei bestimmten Menschen und in einer bestimmten Art und Weise von Gott etwas erfahren kann - mit frommer Halbherzigkeit und Kalkül. Dann sehen wir nur unseren eigenen Arm. Aber wir sind nur Fleisch. Gottes Werke wirken? Das geht nur durch festen Glauben und Geduld. Es gibt auch Christen, die springen von einer Gemeinde in die Andere. Sie sind immer auf der Suche nach der großen Erfüllung. Sie haben keine Ruhe und Geduld, und laufen im Prinzip vor Gott weg. Das ist anstrengend und bringt ihnen letztlich nichts.

Da gibt es Versammlungen, die glauben das göttliche Monopol zu besitzen und die Wahrheit allein für sich gepachtet zu haben. Entsprechend geben sie den scheinbaren Segen dann auch nur an diejenigen weiter, die das auch genau so glauben. Andere nehmen sozusagen den Heiligen Geist in Beschlag und meinen, ihn nach Lust und Laune austeilen zu können. Wieder andere (große Kirchen) halten sich ohnehin für den Nabel der christlichen Welt und können über die Anderen nur mitleidig von oben herab lächeln. Gott ist nicht abhängig von Menschen oder Organisationen. Der Heilige Geist braucht weder unseren Verstand, noch unsere Ideen oder unsere religiösen Vorstellungen. Gott will eine persönliche Beziehung mit Glaube und Vertrauen und dankbarem Gehorsam. Das wissen wir theoretisch ja alle, und dennoch handeln manche so, als ob Gott genau sie braucht um etwas zu sagen und zu tun. Aber Gott unterstützt weder offenen noch verborgenen Hochmut, sondern bestraft ihn (Jeremia 13,9-10). Verstockte Herzen taugen nicht für den Glauben, denn daraus resultiert der Hochmut und eine fromme Arroganz. Stattdessen rennt derjenige bei Gott offene Türen ein, der vor der Welt gering ist (1. Korinther 1,28) und der nicht nach hohen Dingen trachtet, sondern sich zu den Geringen hält (Römer 12,16). Gottes Arm gehört Gott und ER bewegt ihn wie er will und es für nötig hält. Gott möchte im Glauben gebeten werden. Darum sollen wir eben auch vor allen anderen Dingen nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit trachten (Matthäus 6,33). Gottes Motiv ist gebende Liebe und nicht demonstrative Macht! Wie ist das bei uns? Sprüche 3,5-6: ''Verlasst euch auf den HERRN von ganzem Herzen (also durch Liebe), und nicht auf euren Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird ER dich recht führen''. Amen.

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