Leben und Lügen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 28. Jan 2016)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4875

für den 28. Jan 2016 - Autor:

Leben und Lügen

''So höret nun des HERRN Wort, ihr Spötter, die ihr herrschet über dies Volk, das in Jerusalem ist. Ihr sprecht: Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut daherfährt, wird sie uns nicht treffen; denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz gemacht. Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.''

Jesaja 28, 14-16 *©*
 

Ein amerikanischer Psychologe behauptete, daß jeder Erdenbürger durchschnittlich 200 Lügen täglich von sich gibt. Und er sagt weiter, daß dies nichts Böses wäre, weil Schwindler mehr Freude am Leben haben und einfach glücklicher sind! Wenn das nun tatsächlich sich so darstellen sollte, ist das für mich trotzdem kein Grund eine Lüge zu verharmlosen oder nur als ''Kavaliersdelikt'' anzusehen. Wer es im Kleinen nicht so genau nimmt, wird es auch im Großen so handhaben. Manche Imperien sind auf Lügen aufgebaut und auch das Reich des Teufels lebt allein von der Lüge, dessen Vater der Satan ist (Johannes 8,44). Das Kriterium von Lüge oder Wahrheit ist es nicht, daß etwas funktioniert und Erfolg hat oder nicht! Der Zweck heiligt eben nicht immer die Mittel! Warum lügen wir? Viele wollen mit Unaufrichtigkeiten Ärger umgehen, andere wollen sich so ihr Leben bequemer machen, manche wollen dadurch geliebt werden und nicht wenige sind einfach zu bequem, es mit der Wahrheit so genau zu nehmen. Leider reagieren wir Menschen oftmals mehr auf Lügen anstatt auf Wahrheit (Johannes 8, 46-47). Eine Lüge ist nicht nur eine falsche Aussage, sondern gleichzeitig auch ein bestreiten der Wahrheit und das ist Unglaube! Lüge und Eitelkeit liegt nahe beieinander (Psalm 4,3). Lüge ist eine Flucht vor der Wahrheit, weil man manche Realitäten einfach nicht ertragen kann und will, so wie es zur Zeit Jesajas bei den Priestern und falschen Propheten in Jerusalem war. Gottes Geist und Wort deckt unsere subtilen Unwahrheiten auf. Wenn wir nun im Licht wandeln, uns also diesem Wort Gottes aufrichtig stellen, können wir die heimlichen Lügen in unserem Leben auch besser erkennen. Da wo die Wahrheit ist, da ist auch Licht (1. Johannes 1,5-10).

Man kann sich auch als Christ so einiges einreden weil man davon überzeugt ist, aber das Leben spricht oft eine andere Sprache. Wir könnten denken: ''Ich muß perfekt sein'', ''alle müssen mich liebhaben'', ''meine Freunde oder mein Ehepartner schulden mir etwas'', ''Gott kann mich nur gebrauchen, wenn ich stark bin'', ''ein guter Christ ist nicht zornig, besorgt oder deprimiert'' etc. Das ist definitiv nicht wahr! Es ist für einen Menschen nicht unmöglich zu lügen nachdem er bekehrt ist. Aber wir werden nun aufgefordert, die Lüge bewusst abzulegen und die Wahrheit zu reden - ein jeder mit seinem Nächsten und auch untereinander als Glaubensgeschwister (Epheser 4,25). Das ist ein Akt des Willens. Durch das eigene Gewissen und durch den Heiligen Geist ist es mir möglich, die Wahrheit zu erkennen und dann zu wissen (Römer 9,1). Für Gott ist es unmöglich zu lügen (Hebräer 6,18). Durch den Glauben an den wahrhaftigen Gott und Vater können wir uns darum auch selbst prüfen, ob wir in dem was wir sagen und tun, noch bei ihm sind oder nicht. Gute Werke in aller Weisheit sind immer auch ein Produkt der Wahrheit (Jakobus 3, 13-18). Jemanden zu lieben geht auch nur durch die Wahrheit und die praktische Tat, nicht durch Worte in denen wir uns immer wieder verfehlen (1. Johannes 3,18). Fragen wir uns, was will vielleicht ich selbst an mir nicht wahrhaben? Was nicht an anderen? Worin betrüge ich mich unter Umständen sogar selbst? Gott hat immer ein offenes Ohr für dich - im Geist und in der Wahrheit können wir im Gebet und im Glauben zu ihm kommen (Johannes 4,24).

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