Hände hoch -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 09. Dec 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4825

für den 09. Dec 2015 - Autor:

Hände hoch

Ich will also, dass Männer an allen Orten betend heilige Hände heben, ohne Zorn und Bedenken.

1. Tim 2,8 *©*
 

Wenn man Gemeinden verschiedener Konfessionen und Denominationen kennenlernt, merkt man schnell, dass jede dieser Gruppen ihre Eigenarten hat. Sie unterscheiden sich nicht nur in den Ausprägungen der verschiedenen Lehrinhalte, auch der Ablauf der Gottesdienste und die vorkommenden Ausdrucksweisen sind jeweils anders.

Die einen legen Wert auf kirchliche Traditionen, es werden vertraute Liturgien zelebriert und die Lieder sind zum größten Teil mehrere hundert Jahre alt. Manche legen Wert darauf, dass Männer und Frauen separiert sitzen, wobei für die Männer der Anzug mit Krawatte und für Frauen ein züchtig langer Rock und ein Kopftuch erwartet wird. Als Zeichen der Ehrerbietung und Demut kniet man oft und viel.

Andere versuchen ihr gemeindliches Leben der Zeit anzupassen. Es gibt keine Kleiderordnung, jeder trägt das, was ihm zur Ehre Gottes passend erscheint. Die Lieder haben Texte und Melodien der heutigen Zeit und werden auch mit modernen Instrumenten gespielt. Jeder sitzt oder steht, wie es seiner Situation gerade entspricht. Manch einer erhebt im Lobpreis die Hände und manche verleihen ihrem Lobpreis durch Tanz den richtigen Ausdruck.

Natürlich gibt es auch viele Zwischenformen und Gemeinden, die die verschiedenen Formen gemischt leben.

Und fast jede Gemeinschaft meint, mit ihrer Ausdrucksform den wahren Glauben aus zu leben. Die anderen Formen werden oft abgelehnt, ja man hat manchmal regelrecht Angst vor ihnen. So meinen die einen, dass Traditionen einen lebendigen Glauben verhindern, wogegen die anderen meinen, dass ein Glaubenleben, dass sich den Zeiten anpasst verweltlicht.

Ich denke, dass sich für die meisten Arten, den Glauben aus zu leben Belege dazu in der Bibel finden. In jeder Zeit wurden traditionelle und progressive Elemente gelebt. Luther hat bei seiner Bibelübersetzung dem Volk ''aufs Maul geschaut''. Die alten Kirchenlieder von heute waren vor ein paar hundert Jahren die aktuellen Schlager des Volkes. Auf der anderen Seite muss man aber auch darauf achten, dass man in der Aktualität nicht den Glauben verweltlicht und Elemente herein nimmt, die nichts mehr mit Gottes Wort zu tun haben oder ihm gar widersprechen.

Wie auch immer wir unseren Glauben ausleben, das entscheidende ist unsere Lehre, ob sie dem Zeugnis der Bibel entspricht. Es ist nicht heilsentscheidend, auf welche Art wir Gott loben und preisen, solang wir anerkennen, dass wir vor Gott sündig sind und nur durch das schuldlose Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha errettet sind.

In welcher Form wir dies bekennen, ist nebensächlich und unserem Lebensstil entsprechend. Es ist wichtig, dass wir uns in unserer Gemeinde wiedererkennen, dass wir deren Form für unser Leben mit Gott leben können. Ich denke, es ist wichtig, dass wir alle diese verschiedenen Formen haben. Alle zusammen sind wir Gottes Volk, die Gemeinschaft der Heiligen! Keiner sollte denken, dass seine Art etwas besseres sei. Wenn wir wieder geborene Christen sind, werden wir einmal alle gemeinsam in Gottes Reich leben.

Ehre Gott, so wie es dir entspricht, sei du selbst, wenn du deinen Herrn lobst!

So wünsche ich dir und allen anderen Christen einen gesegneten Tag.

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