Der Richterstuhl Christi Teil 2 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 22. Oct 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4777

für den 22. Oct 2015 - Autor:

Der Richterstuhl Christi Teil 2

''Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer offenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, das wird das Feuer erweisen. Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer''.

1. Korinther 3, 9-15 *©*
 

Nachfolge ohne Lehre, Ermutigung und Erfahrungen ist schwierig. Darum sollten wir uns darum bemühen, weil es uns hilft uns bleibende Schätze im Himmel zu sammeln. Das wird das tatsächlich tun sollen, steht in Matthäus 6, 19-21: ''Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein''. Die Nachfolge und das Schätze sammeln hat sicherlich auch etwas mit meiner Einstellung, Ernsthaftigkeit und Verantwortung zu tun, und nicht zuletzt mit Dankbarkeit. Zum Beispiel passen eine überhebliche Lässigkeit und Gottes Gnade nicht unbedingt zusammen. Je dankbarer ich Gott bin, desto besser und glaubwürdiger folge ich auch nach. Was Gott eines Tages bei uns vor dem Preisgerichtsthron beurteilen wird, ist die Frucht unserer Dankbarkeit und nicht die Werke unserer frommen Routine oder gar die Schätze unserer eigenen Ehre (1. Korinther 3, 12-15). Und schon gar nicht meine selbsterdachte Hinwendung zu Jesus Christus, denn das würde ja bedeuten, ich hätte mich selbst erwählt, obwohl ich dazu doch niemals fähig bin. Dankbarkeit macht demütig und wenn wir es ebenso sehen können, verstehen wir auch, warum Gott den Hochmütigen widersteht (1. Petrus 5,5). Ein hochmütiger Christ sammelt sich keine Schätze im Himmel. Daß wir uns überhaupt etwas Wertvolles für den Himmel ansammeln dürfen, ist ja auch nur Gnade. Verdient haben wir weder die Erlösung noch Lohn für irgendwelche Werke. Es ist Gottes große Güte, weil er uns damit als Erlöste auch motiviert Gutes zu tun, in seinem Sinne zu handeln, obwohl wir doch von Grund auf böse waren. Charles H. Spurgeon schrieb einmal: ''Nicht ich kann Gnade anwenden, sondern die Gnade wird auf mich angewendet''. Ein Anspruch auf Gnade besteht nicht, sonst würde es ja nicht ''Gnade'' heissen, sondern ''Rückvergütung''. Der geschenkte Glaube berechtigt mich an der Gnade im Evangelium teilzuhaben - das ist der Grundstock für alles Weitere.

Ich glaube, daß Gott uns manchmal in unserem Alltag in bestimmte Situationen hinein führt, um zu sehen, wie wir reagieren und ob wir die Gelegenheit nutzen, etwas Gutes und Positves zu tun. Das muss nichts Großartiges sein, denn manchmal haben auch kleine Dinge eine große Wirkung. Wenn auch nicht immer bei Menschen, aber möglicherweise bei Gott schon. Ein biblisches Beispiel dafür steht in Lukas 21, 1-4: ''Er blickte aber auf und sah die Reichen ihre Gaben in den Schatzkasten legen. Er sah aber auch eine arme Witwe zwei Scherflein dort einlegen. Und er sprach: In Wahrheit sage ich euch, dass diese arme Witwe mehr eingelegt hat als alle. Denn alle diese haben von ihrem Überfluss eingelegt zu den Gaben; diese aber hat aus ihrem Mangel heraus den ganzen Lebensunterhalt, den sie hatte, eingelegt''. Ein weiterer Beleg für etwas, was im Himmel wohlwollend registriert wird steht in Markus 9,41: „Denn wer euch einen Becher Wasser zu trinken geben wird aufgrund dessen, dass ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch: Er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren''. Auch wie wir als Christen untereinander mit uns umgehen, hat einen Wert für die Ewigkeit. Vermutlich mehr als wir meinen und ahnen. Und ich weiß nicht, wie es das empfindet, aber es macht doch auch Spaß anderen Freude zu bereiten, ihnen irgendwie hilfreich und ermutigend zur Seite zu stehen und zu schauen, daß es ihnen gut geht und sie versorgt sind? Das kann auch durch einen freundlichen Anruf oder ein spontanes Mail geschehen, indem man einfach nachfragt wie es einem geht und für einen betet! Das ist wertvoll! Es gibt im Himmel keine Gleichschaltung, wenn es um das ewige Leben in Praxis und Qualität geht. Und auch das ist gerecht.

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