Der Richterstuhl Christi Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 21. Oct 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4776

für den 21. Oct 2015 - Autor:

Der Richterstuhl Christi Teil 1

''Denn Gottes Mitarbeiter sind wir; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr. Nach der Gnade Gottes, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer offenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, das wird das Feuer erweisen. Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer''.

1. Korinther 3, 9-15 *©*
 

Vor den Richterstuhl Christi kommen keine Verbrecher, Übeltäter oder Menschen, die nur einen Schein der Frömmigkeit hatten (2. Timotheus 3,5), sondern Christen, also Gläubige an Jesus Christus, die von Gott erkannt, erwählt, geliebt und erlöst wurden. Dieses Gericht ist keine Gerichtsverhandlung, weil man über die Erlösung ja auch nicht verhandeln kann. Es ist ein Preisgericht, wo die Taten und Werke der erlösten Gläubigen beurteilt und bewertet und belohnt werden. Paulus schreibt in 2. Korinther 5,10: ''Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse''. Hier geht es also nicht um die Erlösung, sondern um das, was jeder Gläubige auf diesem geschenkten Fundament (die Vergebung der Sünden) auf Erden praktisch durch seine Taten und Motive gebaut und bewirkt hat. Nicht umsonst sagt die Bibel, daß wir uns keine Schätze auf Erden, sondern für den Himmel sammeln sollen (Matthäus 6, 19-20). Etwas drastischer, aber von der Intension und Ansicht gleichwertig, drückt sich Jakobus aus, wenn er in Jakobus 2,20 schreibt: ''Willst du nun einsehen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist?''. Es geht um praktische Nachfolge, um Ehre und gute Werke! Es geht um unsere alltagstaugliche Sehnsucht nach unvergänglichen Dingen und um die Herrlichkeit die uns erwartet (Römer 6,20). Wir sind nicht nur deshalb Christen geworden, um den Schaden (durch die Welt) an uns möglichst gering zu halten. Vielmehr darum, um in den guten Werken zu wandeln die Gott vorbereitet hat (Epheser 2,10). Es ist also nicht so, daß wir die Werke des Glaubens, die vor Gott bestand haben werden, uns selbst aus den Rippen leiern müssen. Vielmehr bereitet Gott das vor, was vor ihm wertvoll ist. ER schenkt Gelegenheiten – unserer Entsprechung nach. Darin sollen wir uns bewähren und aufmerksam sein. Das hat einen Ewigkeitswert! Gott nimmt uns als Gegenüber ernst - 1. Mose 1,26 spricht davon, daß Gott uns über seine Schöpfung als Verwalter stellt, der Verantwortung hat für seinen Lebensbereich.

In dem Wort Verantwortung steckt auch das Wort „Antwort“. So können wir es sehen, daß Gott gerne Antworten hören möchte, wenn wir zusammen mit Gott, über unser Leben nachdenken und über das, was wir als Christen daraus gemacht oder nicht gemacht haben. Wir sind eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen und ausgelöscht (2. Korinther 5,17). Und weil das so ist, können wir Gottes Wege auch gehen und durch die Türen laufen, die Gott öffnet. Es ist in der Nachfolge nicht verboten auch eigene Ehre zu finden oder von anderen zu empfangen. Ein Arbeiter (im Weinberg) ist seines Lohnes wert (Matthäus 9,38; Lukas 10,7). Ich denke Gott hat damit kein Problem, solange es keine eitle Ehre ist und nur dem Eigennutz dienen soll (Philipper 2,3). Es geht in unserem Christsein nicht darum Verpasstes nachzuholen oder um eine teure Schadensregulierung, wie bei einem Haus oder Auto, oder nach einem Erdbeben. Das Alte ist vergangen. Wir sollen nicht das Alte recyceln und noch herausholen was geht, sondern das Neue fördern, aufbauen und für das Kommende und Ewige und auch Naheliegende praktisch gebrauchen. Das wird auch im Himmel bestand haben. Es geht quasi um einen himmlischen Vermögensaufbau der aus Liebe, Demut, Respekt und dienender Dankbarkeit besteht. Und dies in der Gesinnung Jesu Christi, unserem ewigen Vorbild und Erlöser (Philipper 2,5-11). Und das wird einmal bewertet, in wie weit wir uns hier mit unseren Möglichkeiten, Gaben und unserer Einstellung himmlische Anerkennung verdient haben, oder auch nicht. Mit unserer Erlösung hat das nichts zu tun. Die haben wir bereits - aber was haben wir darauf aufgebaut?

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