Gottes Geist -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Aug 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4718

für den 24. Aug 2015 - Autor:

Gottes Geist

''Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden''.

1. Korinther 2, 11-14 *©*
 

Gott kennt uns besser als wir uns selbst. Wenn man mit dem Geist Gottes nicht berührt wird, hat man keine Chance zum Gläubigen und zum Christen zu werden - Johannes 14, 16-17: ''Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein''. Was ist der Geist Gottes? Der Heilige Geist ist ''eine unaussprechliche Gabe'' (2. Korinther 9,15). Der Geist Gottes ist Gott (Johannes 4,24). Gottes Geist ist ein Geist der Stärke, des Trostes, der Erinnerung und der Befähigung. Ohne ihn gäbe es keine Errettung, denn er bewirkt an einem toten Menschenherzen (Epheser 2, 5-6) die Neugeburt. Dies geschieht in Verbindung mit Gottes Wort (1. Petrus 1,23) und dem Willen Gottes (Jakobus 1,18). Das Natürliche hat keinen Einfluss auf das Geistliche, aber (wenn Gott es ermöglicht) das Geistliche auf das Natürliche. Bei wem das ''funktioniert'' weiß Gott immer im voraus. Entsprechend lesen wir in Johannes 6,63-64: ''Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben. Aber es sind etliche unter euch, die nicht glauben. Denn Jesus wußte von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten...''. Den wahren Zustand eines Menschen vor Gott, kann ein natürlicher Mensch nicht erkennen - Gott muss ihm die Augen öffnen - Sprüche 20,12: ''Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die hat beide der Herr gemacht''. Und dies geschieht durch den Geist Gottes, dem wir von Herzen vertrauen dürfen.

Seit den Zeiten des Neuen Testaments ist der Heilige Geist in den Gläubigen keine temporäre Erscheinung, sondern eine bleibende Bestätigung der Gotteskindschaft wie wir in 2. Korinther 1, 21-22 lesen: ''Gott aber, der uns zusammen mit euch in Christus fest gegründet und uns gesalbt hat, er hat uns auch versiegelt und das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben''. Was von Gott versiegelt ist, das bleibt so, bis zur Erlösung des Leibes. Paulus schrieb daher der Gemeinde in Ephesus: ''Werdet erfüllt mit dem heiligen Geist'' (Epheser 5,18). Hier geht es um die Erfüllung und Befähigung einzelner Christen für bestimmte Aufgaben. Das beinhaltet auch meinen Verstand, meinen Eigenantrieb und meine Gaben. Der Heilige Geist schaltet meine motorische, geistige und seelische Beschaffenheit nicht aus (Philipper 2,13: ''...denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen''). Das bedeutet, mein Wollen gehört mir, und wird mir nicht genommen, wenn mich der Heilige Geist erfüllt. Gott bewirkt zwar alles, aber nicht durch Fremdsteuerung, sondern so, daß wir mit allen Sinnen beteiligt, und keine passiven Werkzeuge sind. Zum Heiligen Geist sollten wir nicht beten, denn Jesus, der vollkommen Mensch war, hat das auch nie getan. Wer den Geist Gottes hat, der kennt Gott! Der kann sozusagen auch mitreden und geistliche Dinge verstehen. Sicherlich ist auch weiterhin praktische Liebe, ehrliche Mühe und engagierter Fleiß gewünscht (Titus 2, 6-8) aber es gilt (in dem wir das tun), dem Geist Gottes zu folgen und nicht dem Geist der Welt.

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