Nehmt einander an Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 14. Jul 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4677

für den 14. Jul 2015 - Autor:

Nehmt einander an Teil 1

.Jesaja 13: ''Aus der Wurzel Isai wird ein neuer Spross hervorgehen. Er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen. Auf ihn werden sie ihre Hoffnung setzen.''

Jes. 13 *©*
 

Alles, was in früherer Zeit dort aufgeschrieben wurde, wurde festgehalten, damit wir daraus lernen. Wir sollen die Hoffnung nicht aufgeben. Dabei helfen uns die Ausdauer und die Ermutigung, wie wir sie aus den Heiligen Schriften gewinnen können. Diese Ausdauer und Ermutigung kommt von Gott. Er gebe auch, dass ihr euch untereinander einig seid – so wie es Jesus angemessen ist. Dann könnt ihr alle miteinander den Gott und Vater unseres Herrn Jesus wie aus einem Munde loben. Das gemeinsame Lob Gottes Daher bitte ich euch: Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat, damit die Herrlichkeit Gottes noch größer wird. Das sage ich: Weil Gottes Zusage wahrhaftig gilt, trat Christus in den Dienst der Beschneidung. So wollte Gott das einlösen, was er den Stammvätern versprochen hat. Auch die Heiden haben allen Grund, Gott für sein Erbarmen zu loben.''
Paulus unterstreicht durch Bibelzitate, dass Christus für alle Menschen gekommen ist 10: ''Darum will ich mich bei den Heiden zu dir bekennen und deinen Namen mit Liedern preisen.'' 11: ''Freut euch, ihr Heiden, zusammen mit seinem Volk. ''Lobt den Herrn, alle Heiden! Alle Völker sollen ihn preisen!''

Man kann keinen Menschen zwingen: Nehmt einander an. Nehmt euch untereinander an. Spontan fallen jedem eine Reihe von Gruppen, Milieus, ethnische Gruppen und Religionen ein, denen man gerne zurufen würde: „ Nehmt einander an.“ Jedem fallen auch bestimmt Gruppen im engeren Alltag ein: Kollegen, Jugendgruppen...., wenn man beobachtet, wie sie miteinander umgehen. Menschen bleiben links liegen.
Politiker könnten mehr auf die Bürger eingehen, Evangelische und Katholische könnten sich weiter annähern, Reich hilft Arm. Gegensätze und Risse machen deutlich, dass es mit dem einträchtigen Zusammenleben nicht weit her ist. Meist treffen zwei Lebenswelten, die sich voneinander entfremdet haben. Von alleine werden sich diese Welten nicht annähern. In unserem Herzen brennt die Sehnsucht zum Annehmen. In der Adventszeit wird der Friede und das Annehmen großgeschrieben. Viele Kinder schreien mit ihrem Verhalten: Eltern, nehmt einander an. In meinem Beruf häuft sich dieses Phänomen.

Paulus war von solcher Sehnsucht erfüllt, denn er wurde bei den Besuchen in den Gemeinden immer mit Konflikten konfrontiert. Rom lernte er nie persönlich kennen. Er erfuhr, dass es dort Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten gab. Die Traditionalisten beharrten, dass man über die Befolgung der Tora den Glauben zu Jesus finden könne. Die Heidenchristen bezeugten mit dem Leben, dass man Christ sein kann ohne jüdisch geprägt zu sein. Die frohe Botschaft ist für alle Menschen frei zugänglich. Paulus schreibt am Ende des Briefes für den gegenseitigen Respekt untereinander aufeinander zuzugehen. Die Bibel wurde festgehalten, damit wir daraus Kraft, Hoffnung bekommen und daraus lernen.

Paulus‘ Aufforderung kann auch als ein Wink zur Gegenseitige Annahme von Christen und Muslime und zur Überwindung von Entfremdungen und gesellschaftlicher Spaltung. Es geht darum, wie wir als Menschen, mit unseren verschiedenen religiösen und nichtreligiösen Bindungen, Traditionen, kulturellen, sozialen und biographischen Prägungen miteinander umgehen. Paulus argumentiert rational. Er appelliert an den Verstand, an den Kopf. Da erkennen wir uns wieder. Zugleich sagt uns die Erfahrung: Was uns vom Verstand her einleuchtet, dass wird noch lange nicht umgesetzt. Paulus verweist auf Jesus, wie er Menschen angenommen hat. An Jesus fällt auf, dass Reden und Handeln, Theorie und Praxis, Argumentieren Tun zusammengehen. Die Bergpredigt setzt er in seinem Alltag um. Gerade das hat viele irritiert, verärgert. Aber dieses : Nehmt einander an – gerade über Grenzen hinweg, das lebt Jesus bis zur letzten Konsequenz. Das macht ihn glaubwürdig.
Fortsetzung folgt.......

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