Vorherbestimmung -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 29. May 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4631

für den 29. May 2015 - Autor:

Vorherbestimmung

''Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe, und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst6 nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich gegeben hat in aller Weisheit und Einsicht. Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens zu erkennen gegeben nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in ihm für die Verwaltung8 bei der Erfüllung der Zeiten; alles zusammenzufassen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist - in ihm. Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt, damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir vorher schon auf den Christus gehofft haben''.

Epheser 1, 3-12 *©*
 

Vorherbestimmung ist eine schwierige Lehre. Und zwar weil sie dem natürlichen Verstand unbegreiflich ist, und weil sie umkämpft und umstritten ist (Benedikt Peters). Erwähnt ist sie in einigen Stellen im Neuen Testament. Als da z.B. wären: Apostelgeschichte 4,28; Römer 8, 29-30; 1. Korinther 2,7; Epheser 1,3-13. Eine Vorherbestimmung erfolgt zur Sohnschaft, NICHT zum Dienst! Es geht also um eine Vorherbestimmung zum Heil! In Römer 8,28 und folgende, verwendet der Apostel Paulus aktive Verben in der Vergangenheitsform. Das ist die sogenannte. ''ewigkeitliche Vorsatz-Vergangenheitsform''. Diese drückt aus, daß die Zeitlichkeit keinerlei Rück-Auswirkung auf die von Gott in der Ewigkeit beschlossenen Dinge hat. Zeit ist nur die Projektion der beschlossenen und gegebenenfalls freien Dinge der Ewigkeit. Die Freiheit liegt nicht im Tun oder Wollen, sondern im Selbst. Und das Selbst ist ewig. Also liegt die Freiheit in der Ewigkeit. Die Zeit ist das von Gott erschaffene, geeignete Mittel, bis ins innerste Mark und Bein herauszufinden, WER jemand ist! Sozusagen ist Raum und Zeit der perfekte Lackmus-Test für ewige Personen. Da wo wir Freiheit wähnen oder haben wollen, brauchen wir sie nicht, und da wo wir sie nicht haben wollen (im alleinigen souveränen Handeln Gottes) passt sie uns nicht. Wir sind gefallene Menschen, und mit uns auch unser Verstand! Alles was wir denken und uns vorstellen ist verdächtig! In Sprüche 3, 5-7 steht: ''Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen''! Es gibt eine goldene Kette der Erlösung und Vorherbestimmung. Die ersten Glieder kommen aus der Ewigkeit, und mit den letzten Gliedern verschwindet die Kette wieder in der Ewigkeit. Zwischendrin wird sie an gewissen Menschen (den Auserwählten) in der Zeitlichkeit manifestiert, wenn deren Berufung sichtbar wird. Die ''Berufung'' zum Heil, der wirksame Ruf Gottes, wird also in der Zeitlichkeit sichtbar. Gott hat aus einem ganz bestimmten Grund beschlossen, Teile seines ewigen Vorsatzes in ein Raum-Zeit-Gefüge zu projizieren.

Warum? Aus Gerechtigkeit und Liebe und weil es uns die Bibel so sagt. In Jakobus 1, 16-18 steht: ''Irret euch nicht, meine geliebten Brüder! Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten. Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir eine Art Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien''. Es geht um ein ewiges Gericht, das muß passen! Es geht um göttliche Gerechtigkeit. Dafür sorgt Gott. Was ist der Sinn des Lebens? Für den Erlösten, alles um zum Heil zu gelangen (Römer 8,28) und zur Freiheit (2. Korinther 3,17). Für die Verlorenen wird es eine Gerichtsverhandlung geben. Ein Glied der Kette fügt sich unbedingt zum nächsten, die Menge der betroffenen Personen bleibt immer dieselbe! Es betrifft nur die Erwählten! William McDonald sagte einmal: ''Gott hat uns von Ewigkeit her zuvor erkannt hat, dann ist nicht ein bloßes Wissen; denn selbstverständlich weiß Er von Ewigkeit her, wer je geboren werden wird. Dieses Zuvorerkennen aber umfasst nur jene, die er zuvor verordnet, oder vorherbestimmt hat, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein. Es war also Erkennen verbunden mit einer Absicht, die nie vereitelt werden kann. Es genügt nicht zu sagen, dass Gott vorher wusste, wer alles eines Tages Buße tun und glauben würde. Es handelt sich um eine Vorkenntnis, die Buße und Glauben sicher stellen''. (Believers Bible Commentary, Röm 8,29). Zuerst die Erwählung, dann die Vorherbestimmung. Aus der Erwählung folgt immer unabdingbar die Vorherbestimmung. Beides findet fernab vor allem Geschehen in der Welt statt. Es besteht keinerlei kausaler Zusammenhang zu dem was hier geschieht. Die Erwählung und Vorherbestimmung ist das eigentliche Geschehen in der Ewigkeit. Allein agierender ist hier der ewige Vater im Himmel! Es werden nur dabei festgelegte Konsequenzen in Raum und Zeit sichtbar gemacht. Damit ist Raum und Zeit nie frei, sondern dient immer dem ewigen Ratschuß Gottes. Amen.

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