Der Zweck der Ermahnungen -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 14. May 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4616

für den 14. May 2015 - Autor:

Der Zweck der Ermahnungen

''Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger1 Gottesdienst! Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist''.

Römer 12, 1-2 *©*
 

Eine Ermahnung ist laut Wikipedia folgendes: ''Eine Ermahnung (veraltet lat.: Adhortation, vor allem in Klöstern und Internaten verwendeter Begriff) ist die Äußerung von Missbilligung für ein Fehlverhalten, häufig verbunden mit der Aufforderung, dieses Fehlverhalten einzustellen. Weiterhin kann sie Hinweis sein auf die Folgen eines befürchteten, aber noch nicht eingetretenen Fehlverhaltens. Die Ermahnung ist üblicherweise eine pädagogische oder juristische Maßnahme zur zukünftigen Regulierung des Verhaltens einer Person. In der wissenschaftlich pädagogischen Literatur ist der Begriff heute kaum noch zu finden''. In der Verkehrswelt gibt es beispielsweise Verbotsschilder, aber auch Gebote und Anweisungen und Hinweise. Sie dienen der Ordnung und dem Schutz. So kann man es auch mit den biblischen Ermahnungen sehen. Paulus ermahnt auch die Gemeinden zu ganz speziellen Dingen, wohl deswegen, weil er sie kennt, mit ihnen in Verbindung steht und weiß, wo ihre Schwächen liegen. Somit ist seine Ermahnung hier ein Fokus auf Schwachheiten. Gebote sind nicht dazu da, uns einfach sinnlos einzuschränken, sondern zum Schutz vor schlimmerem. Wenn wir meinen es besser zu wissen, sind wir auf dem falschen Dampfer und schaden uns. Die Gebote sollten nichts mit uns zu tun haben, genausowenig wie die Leitpfosten uns beim Autofahren nicht wirklich bewusst interessieren, wenn wir normal fahren. Sie tauchen erst in unserem Bewußtsein auf, wenn wir die Straße ungewollt verlassen. Laut Kolosser 3, 16-17 sollte auch jeder Christ in der Lage sein, seinen Glaubensgeschwistern in dieser Weise liebevoll einander zu begegnen: ''Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen. Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn''.

Der Zweck von Ermahungen ist also: Erhalt und Wiederherstellung der Gemeindeordnung, Überführung, Bewahrung, Zurechtbringung, Erziehung und Reifung, Erbauung. Oft weiß ich ja nicht wirklich, was gut für mich ist. Und da ist es nötig und hilfreich, Korrektur und Orientierung zu erfahren. Auch Zucht ist letztlich Segen. Der Christ hat einen ''freien Willen'' in Bezug auf die Sünde. Er ist nicht ihr Sklave. Jede Lehre, jede Theologie, die dem alten Menschen, also dem Fleisch, Raum gibt und die im NT vorgegebenen Grundsätze relativiert, abschwächt, umdeutet mit dem Ziel, daß wir unser Leben nicht mehr an den Maßstäben der Bibel messen wollen, ist eine Irrlehre. Die Bibel enthält für jeden von uns ausreichend Wegweisung und Lebensweisheit um ein gottseliges Leben führen zu können. (2. Timotheus 3,16). Wenn unser Leben nicht zum Frieden kommt, müssen wir weniger Gott an uns ausrichten, sondern umgekehrt uns wieder neu an ihm ausrichten. Gott definiert uns, nicht wir Gott. Die in der Bibel für einen Christen vorgestellte Lebensweise ist bindend und alternativslos. Dennoch ist sie nicht wie ein Zwang der uns unter Druck setzt und scheitern lässt: Kraft und Wille sind bereitgestellt (Philipper 2,12-13). Gehorsam ist alternativslos und erlernbar. Es ist Gottes Güte die uns zur Buße vom ungehorsamen Weg weg leitet (zu dem Weg des Gehorsams und Heils). Die reichhaltigen Ermahnungen im NT sind das Netz, der doppelte Boden und die Sicherheitstechnik unseres geistlichen Lebens. Sie zu ignorieren, ist schlimmer als ohne Gurt Auto, ohne Helm Motorrad zu fahren und ohne Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen. Die Ermahnungen sind der Güteerweis Gottes an uns, sie sind wohlmeinend und aus Liebe zu uns gesprochen.

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