Fehlende Freimütigkeit -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 13. May 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4615

für den 13. May 2015 - Autor:

Fehlende Freimütigkeit

''Und es gab viel Gemurmel seinetwegen unter der Volksmenge. Etliche sagten: Er ist gut!, andere aber sprachen: Nein, sondern er verführt die Leute! Doch redete niemand freimütig über ihn, aus Furcht vor den Juden''.

Johannes 7, 12-13 *©*
 

Als Jesus wirkte und unter den Juden durch Zeichen und Wunder allerhand Wirbel und Aufsehen verursachte, gab es auch unterschiedliche Stimmungen und Meinungen über ihn. Die einen hielten ihn tatsächlich für den verheißenen Messias und verehrten Jesus. Andere sahen in ihm nur einen falschen Propheten. Die Obersten der Juden waren sogar der Ansicht, daß Jesus die ''Volksmengen verführe'' (Vers 12). Und die Gegnerschaft war in diesen Zeiten so dominant, daß es viele nicht wagten, öffentlich über ihn zu diskutieren und zu debattieren aus Angst, man könnte ihnen ''einen Strick daraus drehen''. Dennoch gab und gibt es Nachfolger Jesu, die sich nicht einschüchtern ließen und zu Jesus standen und stehen, egal was Andere über ihn sagten. Jesus hat zum Beispiel die Gemeinde in Philadelphia (Offenbarung 3, 7-13) ausdrücklich dafür gelobt, daß sie ihn eben nicht verleugnet haben. Wir sollten uns nicht davor fürchten auch öffentlich zu Jesus zu stehen. In Sprüche 29,25 lesen wir: ''Menschenfurcht bringt zu Fall; wer sich aber auf den HERRN verlässt, wird beschützt''. Wer sich vor Menschen fürchtet, gibt letztlich dem Druck nach entweder Böses zu tun, oder Gutes zu unterlassen. Gerade wenn es darum geht Zeugnis zu geben, sollten wir uns gut überlegen, ob schweigen und weghören und wegsehen immer die beste Lösung ist? In 1. Petrus 3, 14-17 schreibt der Apostel: ''Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und laßt euch nicht beunruhigen; sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung; und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen. Denn es ist besser, daß ihr für Gutestun leidet, wenn das der Wille Gottes sein sollte, als für Bösestun''. Die Sünde führt dazu, daß wir zu allem Guten unfähig werden. Vor Menschen mehr Respekt als vor Gott zu haben ist eine Sünde.

Manchmal ist Menschenfurcht einfach nur die falsche Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Wir werden zu Fall kommen wenn wir so handeln. Das kann sich so äußern, daß man uns künftig als Christ nicht mehr ernst nimmt, weil wir zu Unrecht, Bösem und Verkehrtem geschwiegen haben. Oder daß wir kein Zeugnis unserer Hoffnung gegeben haben als es möglich und richtig gewesen wäre! Sicherlich gibt es Momente, in denen wir abwägen müssen wann wir was und wie und auch wem sagen, aber es genügt manchmal auch einfach zu sagen, daß man manches anders sieht, nicht mitmacht oder daß es Hoffnung gibt in Jesus Christus, weil er uns unsere Sünden vergeben will. Wir sollten auch stets wissen, daß Gott bei uns ist und manche Begegnungen, Erfahrungen, Situationen und Momente eben nicht ''zufällig'' entstehen, sondern von Gott so herbei geführt wurden. Ich denke auch hierbei an das, was in Epheser 2,10 steht: ''Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen''. Stellen wir uns die Frage, ob wir vielleicht Menschen nur deshalb manchmal zu sehr fürchten, weil wir möglicherweise Gott zu wenig fürchten? In Philipper 2,13 steht: ''...denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen''. Nicht Menschen sind die Lösung für unsere Probleme oder auch letztlich der Grund für unsere Sorgen. Diesen Glauben sollten wir schon haben, daß Gott der HERR ist. Das bedeutet, daß wir Gott unbedingt zutrauen sollten zu wirken, zu verändern, zu stärken und die rechten Gedanken und Worte zu geben, wenn wir das brauchen. Es wird uns gut gehen, wenn wir Zeugnis unserer Hoffnung geben können. Das können manchmal ganz einfache Dinge und Gesten sein. Und wenn wir ohne Scheu aufstehen, anstatt sitzen zu bleiben, wenn wir für unseren Glauben einstehen dürfen, werden wir an diesen Erfahrungen (Gott zur Ehre) innerlich wachsen und reifen.

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