Bringe mich zur Umkehr Teil 1 -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 02. May 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4604

für den 02. May 2015 - Autor:

Bringe mich zur Umkehr Teil 1

''Ich habe wohl gehört, wie Ephraim klagt: Du hast mich gezüchtigt, und ich bin gezüchtigt worden wie ein ungezähmtes Rind! Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren; denn du, Herr, bist mein Gott!''

Jeremia 31,18 *©*
 

Der Name Ephraim (hebräisch: efrájim) stammt aus dem Hebräischen und bedeutet ''doppelt fruchtbar''. Die Bibel bezeichnet so den jüngeren Sohn des Patriarchen Josef. Er ist der jüngere der beiden Söhne Josefs, des zweitjüngsten Sohns Jakobs, des Stammvaters Israels in der Bibel (1. Mose 46,20). Ephraim wird in Ägypten geboren: Seine Mutter ist die Ägypterin Asenath, deren Vater Potifera dort ein Priester war. Sein Bruder heißt Manasse. Das Siedlungsgebiet Ephraims gehörte zum Nordreich Israel, das sich um 925 v. Chr. vom Südreich Juda trennte. Manchmal wird Ephraim in der Bibel daher auch als Kurzname für die zehn Nordstämme Israels während der Zeit der Aufteilung in ein Nord- und Südreich verwendet (so z. B. oft im Buch Hosea Hos 6,4). Das flehende Bekenntnis Ephraims basiert auf seiner durch Gott verursachten Einsicht, sich wie ein Tier verhalten zu haben (''gezüchtigt wie in ungezähmtes Rind''). Es war nicht der Geist der Ephraim trieb, sondern das Fleisch. Er erkannte, daß er nicht fähig war im Sinne Gottes sein Leben und Handeln zu steuern. Die Kernaussage ist dies: ''Bringe du mich zur Umkehr, so werde ich umkehren; denn du, Herr, bist mein Gott''! Der Einsicht ohne Gott nichts im Sinne des Schöpfers tun zu können, gehen oft eindrückliche, schwere Erlebnisse voraus. Anders begreifen wir es auch heute nicht, daß wir in Abhängigkeit zu Gott leben und glauben müssen. Was Gott bewirkt verfehlt niemals seine Absicht. In Johannes 15,5 sagt Jesus: ''Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun''. Der Glaube an Gott ist nicht damit abgeschlossen, daß der HERR uns alleine lässt nachdem er uns den Glauben schenkte. Das wäre die Lehre des Deismus. Deisten glauben auch an Gott als Schöpfer des Universums; aber sie nehmen an, dass Gott danach keinen Einfluss auf die weiteren Geschehnisse ausübt.

Gott also jeden Gläubigen sich selbst überlässt und dann so ein Mensch seines eigenen Glückes Schmid ist, so wie es sich eben zufällig ergibt. Dieser Gott ist der Bibel fremd. Gott kümmert sich um uns. In 1. Chronik 29, 10-14 spricht David in seinem Lobpreis: ''Gelobt seist du, o Herr, du Gott unseres Vaters Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Dein, o Herr, ist die Majestät und die Gewalt und die Herrlichkeit und der Glanz und der Ruhm! Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein, o Herr, ist das Reich, und du bist als Haupt über alles erhaben! Reichtum und Ehre kommen von dir! Du herrschst über alles; in deiner Hand stehen Kraft und Macht; in deiner Hand steht es, alles groß und stark zu machen! Und nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen. Denn was bin ich, und was ist mein Volk, daß wir Kraft haben sollten, in solcher Weise freiwillig zu geben? Denn von dir kommt alles, und aus deiner eigenen Hand haben wir dir gegeben''. Wir können Gott nichts geben, denn alles gehört ihm bereits. Wir tun Gott auch keinen Gefallen wenn wir uns bekehren. Erstens können wir es nicht (Römer 2,4: ''Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?''). Und zweitens soll und wird sich kein Mensch vor Gott rühmen können in Bezug auf seine Errettung und auf die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt in Jesus Christus (Römer 10,3-4: ''Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt'').

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