Der heillose Schlamm -|- Andacht von Roland Schaufler (Daily-Message-Archiv, 01. May 2015)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4603

für den 01. May 2015 - Autor:

Der heillose Schlamm

''Geliebte, laßt euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als widerführe euch etwas Fremdartiges; sondern in dem Maß, wie ihr Anteil habt an den Leiden des Christus, freut euch, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freuen könnt. Glückselig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens des Christus willen! Denn der Geist der Herrlichkeit, [der Geist] Gottes ruht auf euch; bei ihnen ist er verlästert, bei euch aber verherrlicht. Keiner von euch soll daher als Mörder oder Dieb oder Übeltäter leiden, oder weil er sich in fremde Dinge mischt; wenn er aber als Christ leidet, so soll er sich nicht schämen, sondern er soll Gott verherrlichen in dieser Sache! Denn die Zeit ist da, daß das Gericht beginnt beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich weigern, dem Evangelium Gottes zu glauben? Und wenn der Gerechte [nur] mit Not gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und Sünder wiederfinden? Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, ihre Seelen ihm als dem treuen Schöpfer anvertrauen und dabei das Gute tun''.

1. Petrus 4, 12-19 *©*
 

Stell Dir vor, Du kennst eine ganz bestimmte Sorte von Schlaglöchern, die sind randvoll gefüllt mit Wasser und Schlamm, so daß man von außen nicht sieht, daß sie eben gerade ein Tick zu tief sind, als daß man bedenkenlos mit dem Auto darüber fahren könnte. Mir ist das schon so gegangen. Ich fahre da eine schlechte Straße entlang, denk nichts böses, und sehe da wohl so halb bewusst diese Löcher und denke mir erstmal nichts dabei: RABAMM! Ich erschrecke und denke: ''Ups, jetzt ist meine Achse kaputt''! Irgendwie hat es der Wagen dann doch überlebt, aber gut getan hat es dem Fahrwerk trotzdem nicht. Ein paar Tage später an derselben Stelle: Vorsichtig fahre ich darauf zu, elegant lenke ich drum herum! Würdet ihr auch so machen? Ja, ich auch! Genau das meint Petrus hier! Wenn Du weißt, daß Dir da etwas ziemlich schadet, lässt Du es. Tja, und die Leute um uns herum, die den Geist Gottes nicht haben, die hier auf den betreffenden Straßen mit den Schlammlöchern immer mit Vollgas darüber brettern, zu ihrem eigenen Schaden, die fühlen sich von Dir ausgebremst, wenn Du vor ihnen fährst und bei den Löchern auf die Bremse trittst: Spaßbremse, Fundamentalist, Spinner, usw. Das und anderes in der Weise kann man alles hören. Sie lästern (was sie nicht verstehen). Sie verachten Dich und Deinen Gott. Was tun? Wir bleiben standhaft und leben weiterhin das Gute vor! Also genau das Gegenteil von dem, was solche Leute vielleicht erwarten. Wir sollen uns die Nüchternheit bewahren und ins Gebet gehen! Schwach genug sind wir ja, daß wir Gemeinschaft mit unserem HERRN bitter nötig haben, oder?

Wir sind aufgefordert, die intime Gemeinschaft mit dem HERRN Jesus Christus einzuüben - täglich! Auf den Knien und mit seinem ewigen Wort in der Bibel - ein leben lang! Seht ihr, es ist nicht so, daß man uns überzeugen müsste, daß dies gut ist, im Gegenteil, wir sind diejenigen, die selbst damit beginnen, durch Gottes Geist getrieben, Vorsorge für das Gute zu treiben! Die Sache Gottes, das Evangelium, all dies wird uns immer mehr ein Anliegen sein, und wir ringen darum, dies den Menschen um uns herum zum Zeugnis vorleben zu können! Wir sind sozusagen die letzten unserer Art. Wir sind die Bekenner Gottes, die Vorleber des Guten. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand mehr, denn unsere Gesellschaft ist längst weit auf Abwegen vom Weg Gottes. Wir sind die Letzten, wenn wir kein Zeugnis mehr geben, nicht mehr vorleben, nicht mehr treu sind in unserem Handeln, denken und tun, ist es niemand mehr. Wir sind die Letzten. Und es ist unsere gottgeschenkte Natur, dies zu wollen. In Römer 8, 14-18 schreibt Paulus: ''Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch wiederum fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Wenn wir aber Kinder sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus; wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit wir auch mit ihm verherrlicht werden''.

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