Hoffnung -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 12. Apr 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4584

für den 12. Apr 2015 - Autor:

Hoffnung

Wir hofften, er sei es, der Israel erlösen werde. Über das alles ist heute der dritte Tag, dass dies geschehen ist.

Lk. 24, 21 *©*
 

Hoffnung hält den Menschen am Leben. Es lebt der Mensch, solange er hofft? Geht das auch? Hoffen kann ein aufgeregtes Hin- und Herhüpfen sein. Hoffen und Harren hält manchen zum Narren. Sind wir Narren, wenn wir an Gott festhalten? Nein. Die Hoffnung wird nicht beerdigt, wenn wir sterben. Das war auch das Thema unseres letzten ök. Schulgottesdienstes. Kinder können wesentlich leichter annehmen und glauben, dass Gott der Gott der Hoffnung ist. Hoffen wir, so nehmen wir dem Möglichen radikal die Grenzen.

Bestes Beispiel: Abraham, denn er konnte körperlich nicht mehr so zahlreich werden, wie Gott es sagte. Er aber glaubte an die Verheißung. Seine Hoffnung hat einen festen Grund. Er hatte Gottes Zusage, obwohl seine Geduld 25 Jahre auf die Probe gestellt wurde. Wir sehen nur das, was wir sehen; wir können nicht dahinter sehen. Haben wir Probleme, so beten wir: Herr, zeige mir den Weg, die Hoffnung. Meist schauen wir aber schon mit großen Augen in die Zukunft und suchen.

Wir dürfen Gott bitten, uns die Augen für seine Möglichkeiten zu öffnen. Ich erinnere mich, dass ich für das Erste Staatsexamen lernte und es natürlich bestehen wollte. Es waren drei mündliche Prüfungen. Vor der ersten Prüfung sah ich im Traum eine Zahl und konnte nichts damit anfangen. Nervös fuhr ich zur Prüfung. Die Prüfung lief, ich musste auf das Ergebnis warten und es war die Zahl, die ich geträumt hatte. So geschah es noch zweimal. Ich konnte immer beruhigter in die mündlichen Prüfungen gehen. Die sichtbare und die unsichtbare Welt, beide Welten sind da, auch wenn wir sie nicht sehen.
Man macht sich auch falsche Hoffnungen. Hat man keine Zusage von Gott, klappt Unmögliches nicht. Wir können uns durch Unglauben der Hoffnung berauben. Beispiel: die Emmaus-Jünger. Ihr Unglaube hatte Auswirkungen. Sie sagten, dass sie gehofft hatten, dass Jesus das Volk erlösen würde. Nun waren diese Hoffnungen weg. Jesus sagt ihnen, dass sie doch glauben sollen, was die Propheten sagten.
Wir müssen die Aussagen der Bibel ernstnehmen. Jesus selbst sagte, dass er aufstehen werde. Wir stehen uns selber im Weg und haben deshalb keine richtige Hoffnung. Gott sorgt für uns und wir können uns darum sorgen, ob wir die Arbeit behalten, .... Aber es steht in der Bibel, dass wir all unsere Sorgen auf ihn werfen sollen, er sorgt für uns. Die Hoffnung beruht auf Gottes Zusage. Niemand reißt uns aus Gottes Händen, wenn wir daran glauben. Zweifeln wir es an, dann hat der Feind eine Angriffsfläche. Unsere Hoffnung fällt danach aus, wie wir an die Zusage Gottes glauben.
Klar gibt es enttäuschte Hoffnungen. Da ist Geduld, Ausdauer und Standhaftigkeit gefragt. Abraham machte den Fehler und hatte keine Geduld und suchte selber Wege, um die Nachkommen zu schaffen. Die Bibel macht uns mit den Möglichkeiten bekannt und wir lesen, wie Gott handeln kann. Wir sollen durch die Bibel Hoffnung haben und Gott kennenlernen, damit wir lernen: Er hat viele Möglichkeiten zu handeln. Viele sind mit dem Diesseits so beschäftigt, dass sie das Jenseits vergessen und es spielt keine Rolle mehr. Hoffen wir nur auf Gott im diesseitigen Leben, sind wir nicht anders als die Menschen, die nicht an Gott glauben. Das Leben hier ist das Ziel, so leben viele. Das Leben hier ist aber nur der Weg zu dem Ziel. Auf dieses Ziel steuern wir zu. Das ist auch nicht austauschbar. Es kommt auf das Ziel an. Wir wollen bei Gott sein, das ist unser Ziel. Wir werden mal Anteil an Gott haben. Die Hoffnung und das Ziel geben die Kraft hier für das Leben dort aktiv zu sein. Wir können dadurch ertragen, was wir hier erleben, mag der Weg auch beschwerlich zu sein. Das Ziel prägt unseren Weg. Ist die Zukunft dunkel und gewiss, dann wirft es Schatten auf das jetzige Leben. Steht eine Entscheidung bevor, so beschäftigt mich das heute und ich lebe anders, als wenn ich weiß, es steht ein Urlaub bevor. Wir sind schon gerettet, aber wir hoffen auf die Erlösung. Wie leben Menschen, die nach an ein Ewiges Leben glauben? Für sie endet alles mit der Beerdigung. Wie spenden sich diese Menschen gegenseitig Trost und Hoffnung? „Christus steht vor uns als unsere Zukunft“(Bodelschwingh) Bei vielen wird der Weg zum Ziel erklärt, sagte mal jemand in einer Predigt. Ich frage mich, wo endet das Ziel, der Weg geht doch immer weiter. Endet er/ das Ziel nie? Schön, dass wir als Christen eine Hoffnung haben dürfen.

Ich wünsche dir eine Hoffnung, die dich durchträgt.

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