Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 08. Jan 2015)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4490

für den 08. Jan 2015 - Autor:

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat Teil 1

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen ha

Röm 15,7 *©*
 

Röm. 15, 4-9 Alles, was in früherer Zeit dort aufgeschrieben wurde, wurde festgehalten, damit wir daraus lernen. Denn wir sollen die Hoffnung nicht aufgeben. Dabei helfen uns die Ausdauer und die Ermutigung, wie wir sie aus den Heiligen Schriften gewinnen können. Diese Ausdauer und Ermutigung kommt von Gott. Er gebe, dass ihr euch untereinander einig seid – so wie es Christus angemessen ist. Dann könnt ihr alle miteinander den Gott und Vater unseres Herrn Jesus wie aus einem Munde loben. Das gemeinsame Lob Gottes Daher bitte ich euch: Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat, damit die Herrlichkeit Gottes noch größer wird. Das sage ich: Weil Gottes Zusage wahrhaftig gilt, trat Christus in den Dienst der Beschneidung. So wollte Gott das einlösen, was er den Stammvätern versprochen hat. Auch die Heiden haben allen Grund, Gott für sein Erbarmen zu loben.

Manchmal ist es schwer der Aufforderung nachzukommen: Nehmt euch untereinander an. Spontan fallen euch bestimmt Gruppen oder Religionen oder Völker ein, wo man es sich wünscht, dass sie sich einander nähern. Wie schnell sind Menschen ausgesondert, durch Krankheit, äußerliche Makel, körperliche Behinderungen..... Einige Gruppen könnte man nennen, wo es ein Mehr an gegenseitiges Aufeinander Zugehen bedürfte: Politiker und Bürger, katholische und evangelische Kirche und Reiche und Arme. Es gibt Gegensätzen und Risse, an denen deutlich wird, dass es mit dem einträchtigen Zusammenleben nicht weit her ist. Wir wünschen es uns tief im Herzen , denn wir sehnen uns danach, dass Menschen sich gegenseitig annehmen. Wir kommen aus der Adventszeit, in der wir auf das Fest des Friedens warteten. Meine Oma hörte gerne das von Andrea Jürgens: Und dabei liebe ich euch beide. Es ging um die Scheidung der Eltern. Kinder haben eigene Aufschreie: Ihr müsst ja nicht wieder zusammen gehen. Aber nehmt euch wenigstens an.
Paulus war von solcher Sehnsucht erfüllt. Er wurde bei seinen Besuchen in den Gemeinden mit Konflikten konfrontiert. Er lernte die Gemeinde in Rom allerdings nie kennen. Er erfuhr, dass es dort Unstimmigkeiten gab. Da waren die Traditionellen, die beharrend meinten, dass man nur über die Anerkennung bzw. Befolgung der Tora den Glauben zu Jesus finden könne. Auf der anderen Seite standen die Heidenchristen. Sie leben, dass man Christ sein kann, ohne jüdisch geprägt zu sein. Die frohe Botschaft ist und soll für alle Menschen frei zugänglich sein. Paulus plädiert an die römische Gemeinde mit Engagement für die Akzeptanz des jeweils anderen und den gegenseitigen Respekt untereinander. Paulus führt eine ganze Reihe von Bibelzitaten an, um deutlich zu machen, dass Christus für alle Menschen gekommen ist:
Röm. 15,10-13: ''Darum will ich mich bei den Heiden zu dir bekennen und deinen Namen mit Liedern preisen. Freut euch, ihr Heiden, zusammen mit seinem Volk. Lobt den Herrn, alle Heiden! Alle Völker sollen ihn preisen! Diese Hoffnung kommt von Gott. Er erfülle euch auch in eurem Glauben mit lauter Freude und Frieden. So soll eure Hoffnung über alles Maß hinaus wachsen durch die Kraft des Heiligen Geistes'' Jesaja: ''Aus der Wurzel Isai wird ein neuer Spross hervorgehen. Er wird sich erheben, um über die Heiden zu herrschen. Und auf ihn werden sie ihre Hoffnung setzen.''
Paulus Engagement für Annahme der Juden- und Heidenchristen in Rom kann man verstehen, nicht nur über das Verhältnis zwischen Judentum und christliche Kirche nachzudenken. Paulus‘ Aufforderung kann auch als ein Wink zur Überwindung von Entfremdungen und gesellschaftlicher Spaltung sein. Es geht um die Fragen: Wie gehen wir mit den verschiedenen religiösen bzw. nichtreligiösen Bindungen, Traditionen, kulturellen und sozialen Prägungen miteinander um? Paulus argumentiert rational. Er zitiert, begründet, appelliert an den Verstand. Da erkennen wir uns wieder. Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht: Was vom Verstand her einleuchtet, dass wird noch lange nicht umgesetzt. Es braucht vor allem die Pflege an zwischenmenschlicher Beziehung. Paulus verweist auf Jesus, wie er uns angenommen hat.
Fortsetzung folgt......

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