Den Augen nicht trauen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 08. Nov 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4429

für den 08. Nov 2014 - Autor:

Den Augen nicht trauen

''Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte...''

1. Mose 3,6 *©*
 

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, was Eva eigentlich wirklich gesehen hatte damals im Paradies? Oder anders gefragt, wie objektiv war ihre Einschätzung dessen was ihr Auge sie sehen ließ? Das Gesehene (der Baum des Lebens und die Frucht darauf) hat ihr (und dann auch Adam) gefallen. In 1. Mose 2,9 steht entsprechend: ''Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen''. Fest steht, daß das Auge auf physikalische Reize der elektromagnetischen Strahlung reagiert. Dabei setzt es die Reize in die Empfindung von Licht und Farbe um. Im tatsächlichen Leben ist der Lichtsinn für den Menschen von sehr großer Bedeutung. Er ist der Leitsinn, der uns eine sichere Orientierung ermöglicht. Das ist die wissenschaftliche Seite. Wir verlieren diese Sicherheit sofort, wenn wir uns mit geschlossenen Augen bewegen. Unser Auge funktioniert nicht für sich allein. Wir benötigen die Hälfte unserer Gehirnkapazität um etwas zu sehen. Im Grunde sehen wir mit dem Gehirn! Das ist die biologische Seite. Eva hat also nicht in erster Linie der schöne Baum und die leckere Frucht gefallen, sondern ihr Gehirn hat auf Vermutungen reagiert (klug zu werden und wie Gott sein, wie die falsche Schlange suggerierte). Sie stellte sich gedanklich und in ihrem Herzen vor, wie es wäre ''wie Gott zu sein''. Der Baum und die Frucht die sie gesehen hatte, spielten dann nur noch eine geringe Rolle. Dadurch kam es zum Bruch mit ihrem und Adams Schöpfer. Wir können daher behaupten, daß wir unseren Augen tatsächlich nicht trauen können! Und es ist auch der Grund dafür, daß wir nicht selig werden durch das Sehen sondern durch den Glauben (Johannes 20,29, Matthäus 13,16). Das ist die geistliche Seite.

Erstaunlicherweise beinhaltet dies die Erkenntnís, daß der Mensch wunderbarerweise auf den Glauben angelegt ist. In 2. Korinther 5, 6-7 schreibt Paulus: ''So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen''. Gott hat uns die Ewigkeit ins Herz gelegt. Darum haben wir auch die Bibel, die wir zum einen mit den Augen lesen, dem Gehirn verstehen und mit dem Herzen glauben durch den Heiligen Geist (Johannes 3,3). Darum auch ist Gott zuallererst das Wort und er will auch nicht, daß wir uns ein Bild von ihm machen. Das würde uns in die Irre führen. Leider gibt es nicht wenige Irregeleitete. In 1. Samuel 12, 20-21 steht: ''Samuel aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Ihr habt zwar all das Unrecht getan, doch weicht nicht vom HERRN ab, sondern dient dem HERRN von ganzem Herzen und folgt nicht den nichtigen Götzen nach; denn sie nützen nicht und können nicht erretten, weil sie nichtig sind''. Auch wir Christen weichen desöfteren vom geraden Weg ab und vergötzen noch das eine oder andere, auch wenn uns das nicht immer so bewusst ist. Ein Götze kann auch die Selbstgerechtigkeit sein. Die kann gefördert werden, wenn wir manchmal mehr schauen als glauben. Dem HERRN von ganzem Herzen zu dienen tun wir durch tätigen Glauben und durch eine demütige Haltung Gott und unserem Nächsten gegenüber. Alles ist nur Gnade. Wir leben in einer Welt der Bilder, was zu manchen Problemen führen kann als Christ. Darum ist es nötig Gottes Wort und den unsichtbaren Glauben und das Gebet beständig zu suchen. Und wer Gott von Herzen sucht, der findet ihn auch (5. Mose 4,29).

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