Den Mangel beheben -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 22. Sep 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4382

für den 22. Sep 2014 - Autor:

Den Mangel beheben

''Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. Gott aber, unserm Vater, sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.''

Philipper 4, 19-20 *©*
 

Die Werbeindustrie hat sich ganz massiv der Erweiterung unserer Bedürfnisse verschrieben. Und nicht selten werden Begehrlichkeiten geweckt, von denen man vorher gar nicht wusste, daß man sie hat. Zudem versucht man durch unterschwellig vermittelte Zusatznutzen eines Produktes, den Kaufaspekt zu verstärken. Wer z.B. ein bestimmtes Joghurtprodukt erwirbt, bekomme gratis das ''Weekend-Feeling'' dazu und wer ''Freiheit und Abenteuer'' sucht, kommt eben um eine bestimmte Zigarettenmarke nicht herum etc. Der Bombardierung durch die Werbeindustrie (''Schnäppchenmafia'') kann man kaum entrinnen. Die Gefahr dabei ist, daß man den ganzen Tag und auch die Nacht über damit beschäftigt ist, an seine vermeintlichen Engpässe und gesellschaftlichen Lücken zu denken. Darauf ist man aus. Die wirklichen Bedürfnisse bleiben dabei oft auf der Strecke und die Ansprüche werden immer größer. Wer nicht mithalten kann und will, riskiert Ausgrenzung, Isolation, Überschuldung und manchmal sogar seine Beziehung und Ehe. Überzogene Erwartungen und falsche Hoffnungen können einem das Leben vermiesen und versauern - auch als Christ! Denn als gläubiger Mensch geht es nicht um Verkaufsabschlüsse und Konsumbefriedigung, sondern um Nachfolge und entsprechend mehr um das Geben als um das Nehmen. Aber hat man das dann, was man manchmal denkt unbedingt gebraucht zu haben, endet meist, über kurz oder lang, auch das Interesse. Wie steht es um unsere Bedürfnisse nach dem Brot des Lebens (Johannes 6,35) und nach dem lebendigen Wasser (Johannes 4,10)? Wie sieht es aus mit geistlicher Gemeinschaft die uns wahre Kraft, Hoffnung, Friede, Trost und Auferbauung schenkt? Es ist wahr, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht (Matthäus 4,4). Diese Bedürfnisse sollten vor allem anderen stehen. Auch unsere Seele braucht Nahrung und hat ein Verlangen nach Aufmerksamkeit. Manchmal muten wir ihr so einiges zu, was schwer verdaulich ist. So manche unterschwellige Unzufriedenheit in unserem Leben als Christ, resultiert aus einer geistlichen Unterernährung.

Vielleicht können wir uns das so gar nicht richtig vorstellen wie das ist, wenn unsere Seele Hunger hat? Weder der Kühlschrank, noch der Fernseher oder der Computer, noch die Arbeitsstelle, das Bankkonto oder auch der Partner können so ein Defizit ausgleichen. Jeder ist auch ein Stück weit für sich selbst und sich alleine ein Christ. Wenn ich müde bin, kann ich auch meinem Partner oder Freund nicht darum bitten für mich zu schlafen und sich zu erholen. Jeder Geist und jede Seele steckt in seinem eigenen Körper. Sicherlich sollen wir auch füreinander beten (Jakobus 5,16) aber wenn wir es selbst nicht fertig bringen uns darum zu kümmern, wie soll meine Seele satt werden? Dann werde ich meine Seele versuchen mit Dingen zufrieden zu stellen, die nur mein Fleisch befriedigen - für eine Zeit. Das funktioniert aber nicht wirklich. Im Glauben fest und erwachsen zu werden, wird durch Befriedigung eines eingebildeten Mangels sicherlich nicht klappen. Daher werden wir aufgefordert geistliche Prioritäten zu setzen - und uns an das Gebet, das Bibellesen und die Gemeinschaft zu gewöhnen und lieb werden zu lassen. Es gibt gute Gewohnheiten die man sich als gläubiger Mensch erhalten sollte (Fürbitte, stille Zeiten, Kontakte pflegen etc.). Es wird nicht umsonst sein und auf alles andere einen gesegneten Einfluß haben. - Matthäus 6, 31-33. ''Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen''. Und mit Zufall im weltlichen Snne hat das gar nichts zu tun, sondern einfach ''nur'' mit dem allmächtigen Gott, der uns liebt und recht führen will - Psalm 23, 1-3: ''Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen...''!

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