Nicht darüber hinaus -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 08. Sep 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4368

für den 08. Sep 2014 - Autor:

Nicht darüber hinaus

''Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken''.

2. Johannes 9, 7-11 *©*
 

Wenn man aktuell die Nachrichten sieht, Zeitungen liest, Radio hört und im Internet die Situationen in der Welt politisch, religiös und kriegerisch sich zu Gemüte führt, wird man nicht darum herum kommen zu erkennen, daß es mal wieder sehr turbulent zugeht auf unserem Planeten. Und wo die Gesellschaft nicht zur Ruhe kommt, Angst, Not, Unruhe und Chaos sich breit macht, kommen auch die Weltuntergangspropheten, Besserwisser, Mahner, Fanatiker und Intelektuellen aus der Versenkung heraus und beginnen ihre Arbeit der Verführung und falschen Interpretationen. Die Christen und die Bibel bleiben hiervon ganz besonders und ausdrücklich nicht verschont. Es sind oftmals durchaus gläubige Menschen, die sich zu einem Evangelium bekennen, was so nicht in der Bibel steht. Wer Jesus Christus nicht als die menschgewordene Offenbarung Gottes annimmt, ist so einer der von der gesunden Lehre abweicht. Er leugnet vielleicht nicht den Heiland und den Menschen und seine Bestimmung, aber er nimmt diesen Jesus nur als guten Menschen, Propheten, Friedensstifter oder nur als fiktive Figur und Erfindung selbsternannter Apostel wahr. Ein Verführer leugnet vieles nicht was tatsächlich der Wahrheit entspricht, und redet meist sogar die Sprache des Glaubens, aber mehr auch nicht. Paulus schreibt prophetisch seinem Ziehsohn in 2. Timotheus 3, 2-5 folgendes: ''Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab''! Darüber hinaus wird der gerade Weg des Evangeliums durch neue (eingebildete) Erkenntnisse von einem zielstrebigen zu einem vagen und variablen Weg umgebaut. In dem gibt es dann nicht den Hinweis der Ausschließlichkeit (Johannes 14,6) sondern der Verführung in dem sowohl das eine und einzige richtig ist, als sowohl als auch das andere. Da werden dann von Gläubigen mythologische Gesichtpunkte des Glaubens hervor gebracht, die über das hinaus gehen, was die Bibel sagt und lehrt.

Fromme Mystiker wie Jakob Lorber, Meister Eckhardt, Anita Wolf, Emanuel Swedenborg, Immanuel Kant, Hildegard von Bingen, Anselm Grün, Dorothee Sölle und andere sind hier als Verführer zu nennen. Sie gehen über das hinaus was geschrieben steht. Sie verknüpfen teils mit ihren Lehren auch in der Esoterik bekannte Mittel mit dem christlichen Glauben und machen aus der Botschaft des Kreuzes eine nebulöse Weltanschauung, die das Wesentliche des Glaubens, nämlich Tod und Auferstehung von Gottes Sohn Jesus Christus, zu einem nebensächlichen und eher unwichtigen Teilaspekt des Glaubens degradieren. Oder auch ihm Worte unterzujubeln, die er nie gesagt oder so gemeint hat. Sie verleugnen letztlich die Kraft und Autorität des Kreuzes und der Auferstehung und vermischen christliche Werte mit esoterischen, religiösen, philosophischen und unbiblischen Lehren. Und das geschieht klammheimlich und fortwährend, fast unbemerkt und schrittweise. Davor müssen wir uns bewahren und diese Machenschaften aufdecken, ablehnen und uns von solchen Menschen und Lehren klar distanzieren. Was wir haben, sollen wir festhalten und weder zur rechten noch zur linken Seite abweichen. Die gesunde Botschaft und Lehre ist das, was wir so wunderbar und klar in Johannes 3, 16-21 lesen: ''Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind''. Amen

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