Kein Bildnis -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 01. Sep 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4361

für den 01. Sep 2014 - Autor:

Kein Bildnis

''Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:...''.

2. Mose 20,4 *©*
 

In Jeremia 10,14 steht etwas ähnliches - nur noch drastischer ausgedrückt, nämlich folgendes: ''Dumm steht jeder Mensch da, ohne es zu begreifen, und jeder Goldschmied wird an seinem Götzenbild zuschanden; denn sein gegossenes Bild ist Betrug, und kein Geist ist darin''. Es ist klar, daß hier Götzen gemeint sind, die von Hand gemacht wurden und die man ansehen konnte. Aber ich denke in Bezug auf das, was Mose schrieb, gibt es auch Bildnisse die unsichtbar sind und in unserem gläubigen Herzen sich breit machen können. Nämlich falsche Vorstellungen von Gott! Wir Menschen sind so gestrickt, daß wir die Dinge die wir für wahr, echt und wichtig halten gerne verwahren und bewahren und einstecken wollen. Alles und jeder, der daran rüttelt, wird mit Argwohn oder offener Ablehnung ''belohnt''. Das mag in manchen Fällen durchaus berechtigt sein, aber manchmal eben auch nicht. Wenn wir ''Gott'' so sehen wie er nicht ist, und Dinge so deuten, wie sie nicht zu deuten sind, und wenn wir Gott in unserem Glauben kleiner machen als ER ist, dann sind wir auf dem falschen Dampfer und schaden uns selbst, tun uns schwer mit dem Glauben und dem Gehorsam. Vater, Sohn und Heiliger Geist - das gibt es, damit wir uns kein Bild von Gott machen sollen (können). In Johannes 4,24 steht: ''Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten''. Das sind die Voraussetzungen um mit dem Gott in Verbindung zu treten, mit dem wir es zu tun haben (dürfen): Geist und Wahrheit! Also nicht das Wissen in unserem Kopf oder die Erfahrungswerte und die Weltanschauung, Erziehung, Vorstellung oder unser frommes Wunschdenken sind der Maßstab, sondern der Geist und die Wahrheit! Warum sollen wir uns kein Bildnis machen? Also weder ein materielles, noch ein unsichtbares Bildnis? Weil wir damit schnell an die Grenzen ''unseres Glaubens'' kommen und nur enttäuscht werden. Vermutlich müssen wir das auch - ent-täuscht werden, also von der Täuschung befreit werden!

Unser ganzes Glaubensleben hindurch müssen wir diesen (guten) Kampf des Glaubens annehmen und auch diese Ent-Täuschungen miteinfließen lassen in unser Glaubensverständnis (1. Timotheus 6,12). Dadurch wachsen wir geistlich. Alles hat seine Zeit und seinen Wert und dient uns tatsächlich sowie letztlich zum Besten (Römer 8,28). Was führt uns in die Wahrheit? Es ist der Heilige Geist, also der Beistand, der Geist der Erinnerung und der Wahrheit, die Kraftquelle, Gott selbst. In Johannes 16,13 lesen wir: ''Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen''. Gott sucht solche gläubigen Menschen, die aus diesem Geist der Wahrheit heraus Gott suchen, mit ihm kommunizieren und anbeten und sich leiten lassen (Johannes 4,23: ''Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter''). Die wahren Anbeter sind also keine frommen Quatschtanten, intelektuelle Wortakrobaten oder fleischgewordene Gebetsmühlen. Sondern es sind Menschen, die Gott reden lassen, ihm zuhören und aus dem Kreuz von Golgatha heraus ihr ewiges Heil und göttlichen Segen schöpfen und in sowie durch Gott mit Gott reden und sich beschenken lassen. Dann sind wir gerne gehorsam und haben Freude daran die Bibel zu lesen, zu beten, Gemeinschaft zu haben und Gott im Geist anzubeten. Gott Gottes Sohn drückte es so aus: ''Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen'' (Johannes 7,38). Das ist kein Bildnisglaube, sondern ein geistlicher Glaube, der gar nicht anders kann und will, als diesem wunderbaren Gott zu dienen, ihm nachzufolgen und anzubeten - denn welche der Geist Gottes treibt (nicht meine Vorstellung von Gott und seinem Wirken, kein Bildnis), die sind seine Kinder (Römer 8,14). Amen.

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