Gideon - Simson - Tola - wie will ich sein? Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 03. Aug 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4332

für den 03. Aug 2014 - Autor:

Gideon - Simson - Tola - wie will ich sein? Teil 1

Nach Abimelech stand auf, Israel zu erretten, Tola, ein Mann aus Issachar, ein Sohn Puwas, des Sohnes Dodos. Er wohnte in Schamir auf dem Gebirge Ephraim und richtete Israel dreiundzwanzig Jahre und starb und wurde begraben in Schamir.

Richter 10,1+2 *©*
 

Im Alten Testament überliest man gerne Geschlechtsregister und Wiederholungen. Texte sagen uns, wie handelt Gott mit Menschen und was soll er uns sagen. Mehr erfahren wir über den Richter Tola nicht. Ist das überhaupt wichtig zu erwähnen. Der Geschichtsschreiber Flavius Josephus beschrieb die jüdische Geschichte, um den Griechen und Römern zu beweisen, dass Israel wichtig war für die Geschichtsentwicklung. Er bezog sich auf die Bibel. Diesen Richter ließ er aber aus und er erwähnte ihn nicht.

Namen haben im Alten Testament Bedeutungen und sie charakteriesieren die Person. Tola bedeutet Wurm. Er stammt aus dem Isaschar. Es ist kein bedeutender Stamm, der Großes bewirkt oder getan hat. Bisher wird deutlich Tola war kein großer Held oder eine bedeutende Person. Tola ''stand auf'' bedeutet, dass er eine Berufung zum Richter bekam, um Israel zu retten. Hintergrund ist, dass Abimelech seine 70 Brüder ermordet hatte. Frauen und Kinder wurden getötet. Das gleicht fast einem Bürgerkrieg. Nun soll das Volk, trotz aller Verletzungen, wieder zusammengeführt werden. Thola richtet auf das Geschehene das Volk Israel 23 Jahre lang. Wenn auch innerer und äußerer Friede wieder da ist, so ist doch ein Richter erforderlich. Tola starb an seinem Wohnort und wurde dort auch begraben. Von Reiseaktivitäten wird nichts berichtet.
Der Kontext verrät uns mehr über Tola. Im Richterbuch wird das Volk Israel nach dem Einzug in das gelobte Land beschrieben. Josua hatte das Volk in das Land geführt. Josua und andere Zeitzeugen waren mittlerweile gestorben. Das jetzige Volk hatte den Herrn nie erlebt und vergaß ihn. Das Volk wandte sich den aktuellen Göttern zu.
Richter 2,13-19 ''Denn sie verließen je und je den HERRN und dienten dem Baal und den Astarten. So entbrannte denn der Zorn des HERRN über Israel und er gab sie in die Hand von Räubern, die sie beraubten, und verkaufte sie in die Hände ihrer Feinde ringsumher. Und sie konnten nicht mehr ihren Feinden widerstehen, sondern sooft sie auszogen, war des HERRN Hand wider sie zum Unheil, wie denn der HERR ihnen gesagt und geschworen hatte. Und sie wurden hart bedrängt. Wenn dann der HERR Richter erweckte, die ihnen halfen aus der Hand der Räuber, so gehorchten sie den Richtern auch nicht, sondern liefen andern Göttern nach und beteten sie an und wichen bald von dem Wege, auf dem ihre Väter gegangen waren, als sie des HERRN Geboten gehorchten; sie jedoch taten nicht wie diese. Wenn aber der HERR ihnen Richter erweckte, so war der HERR mit dem Richter und errettete sie aus der Hand ihrer Feinde, solange der Richter lebte. Denn es jammerte den HERRN ihr Wehklagen über die, die sie unterdrückten und bedrängten. Wenn aber der Richter gestorben war, so fielen sie wieder ab und trieben es ärger als ihre Väter, indem sie andern Göttern folgten, ihnen zu dienen und sie anzubeten. Sie ließen nicht von ihrem Tun noch von ihrem halsstarrigen Wandel.''

Die Abfolge, immer wieder erretten und abfallen, zieht sich durch das gesamte Richterbuch. Nach Tola kam Jair.(Richter 10,4 Der hatte dreißig Söhne, die auf dreißig Eseln ritten. Und sie hatten dreißig Städte, die heißen »Dörfer Jaïrs« bis auf diesen Tag und liegen in Gilead. Und Jaïr starb und wurde begraben in Kamon.) Der Esel war ein christliches, königliches Tier und kein unbedeutendes Tier. Denken wir nur an den Einzug in Jerusalem. Das Erretten und Abfallen gibt es heute nur zu Genüge.
Fortsetzung folgt...

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