Das Unaufgebbare -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 30. Jul 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4328

für den 30. Jul 2014 - Autor:

Das Unaufgebbare

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Joh 3,16 *©*
 

Das Unaufgebbare, das ist eine vorhersagbare Antwort. Es gibt das Evangelium, die Bibel, die Mission, Jesus, das Gebet, die Liebe, der Glaube - was ist das Unaufgebbare. Was wäre das Wichtige, wenn ich mich heute entscheiden müsste? Dabei konzentriere ich mich bei der Entscheidung auf eine wichtige Sache.
Auf das Wichtige sich zu konzentrieren ist schwer aber notwendig. Da gibt es einen Menschen, der gerne wandert und nur seinen Rucksack mitnimmt. Was ist für ihn das Nötigste? Zu viel Gepäck beschwert unsere Wanderung und Vergessenes lässt uns die Folgen spüren. Ohne Regenhose wird man eben nass bis auf die Knochen. Wer umzieht, mistet meist aus, damit er keinen unnötigen Kram mitnimmt. Nur was ist unnötig, was will man hergeben und was unter allen Umständen behalten? So ist das auch in unserem Leben. Wir schleppen Dinge mit, die unnötig sind. Wann hast du mal so richtig in deinem Leben ausgemistet? Beim Ausmisten wird es kühl, emotional und schwer fällt das Abgeben. Manches diente uns mal zum Segen. Das Anfangen kann einfacher sein, als das Dabeibleiben oder das Aufgeben von Dingen und Taten.
Das Unfgebbare entpuppt sich als unaufgebbar, wenn es ernst wird. Was nimmt man mit, wenn das Haus anfängt zu brennen? Überlege mal, was dir wichtig wäre: Scheckkarte, Ausweise, gewisse Bilder mit bestimmten Erinnerungen, das Lieblingskochbuch,.... Übertrage diese Frage auf das Leben: Was ist in deinem Leben das Wichtigste und was möchtest du davon mitnehmen bzw. behalten? Vieles erscheint uns unverzichtbar, solange es nicht ernst wird. Wird es aber ernst, so merken wir, dass wir auf manches verzichten können. Eine tolle Stelle erleichtert meinen luxuriösen Lebensstil, aber ist er notwendig? Geld macht sicherer, aber es kann auch negative Auswirkungen haben, wie man am reichen Jüngling sieht. Alte Tradition, wie sieht es damit aus? Notwendig oder aufgebbar? Gemeinden unter Verfolgung zum Beispiel, denen ist es wichtig, dass sie füreinander da sind, das Abendmahl trotzdem halten können und im Gebet miteinander verbunden sind. Gerade in der Lage Friedensstifter zu sein und sie so von Jesus weitererzählen. Es wird die Endzeit kommen, wo wir uns entscheiden müssen, was wichtig ist und was überflüssig ist. Nun leiden die meisten wahrscheinlich nicht unter Verfolgung im Glauben, aber trotzdem sollte auch das unsere Antwort sein und wir sollten die Zeit nutzen, um von Jesus weiter zu sagen. Gott wirkt, wenn wir auch nicht immer DAS Vertrauen in seinen Plan für unser Leben haben und es unter bestimmten Bedingungen immer wieder zu negativen Erlebnissen kommt oder eine Krankheit die Lebensqualität mindert.
Man zahlt einen großen Preis, wenn man Unaufgebbares aufgibt, aber man gewinnt etwas Großartiges. Bonhoefer war ein guter Theologe und brillanter Musiker, aber er lernte erst als bekannter Wissenschaftler, was es heißt auf Jesus zu hören und zu gehorchen. Er gab alles auf. Er verspielte seinen guten Ruf und wurde zum Märtyrer. Es ist ein Unterschied zwischen Beruf und Berufung. Christen leben quasi immer in einem brennenden Haus, damit sie sich immer auf das Wichtigste besinnen. Zu Unwichtigem sagen sie ''nein''. Das mag in den Augen und Ohren von Menschen, die nicht an Jesus glauben, asketisch klingen. Das Vorurteil wäre damit bestätigt: Christen dürfen nichts. Aber auf die Sichtweise kommt es an.
Jesus entschied sich für das Wichtigste. Nicht Jesus ist unaufgebbar, sondern der Glaube an sich. Jesus gab uns nie auf. Er will uns helfen und heilen, deshalb gab Gott seinen Sohn, um ihn am Kreuz sterben zu lassen. Er liebt gerade die Menschen, die sich selbst nicht lieben, die sich verlassen fühlen, die meinen, sie könnten nichts. Andere gaben uns auf, Jesus nicht. Nichts reißt uns aus seiner Hand. Jesus würde jeden Menschen aus dem brennenden Haus heraus holen und er verbrannte dabei.

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