Wenn Kinder in die Welt entfliehen -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 29. Jun 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4297

für den 29. Jun 2014 - Autor:

Wenn Kinder in die Welt entfliehen

Wenn die Kinder klein sind gib ihnen Wurzel.
Wenn sie groß sind gib ihnen Flügel!

Sprichwort *©*
 

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches besonders Eltern betrifft. Wir wissen es ist unumgänglich dass Kinder flügge werden und irgendwann kommt der Zeitpunkt wo Jugendliche das Recht in Anspruch nehmen, auszugehen. Eine ganz normale Sache, doch für jedes Elternteil ist es nicht immer ohne Sorge zu tragen. Ich weiß nicht wie es in Deutschland oder in der Schweiz abläuft, aber das Jugendschutzgesetzt in Österreicher erlaubt schon 14 jährigen bis 1.00 ohne Beisein eines Erwachsenen auszugehen und die Teenies nutzen dieses Geschenk der Freiheit reichlich aus. Ich selbst hatte schon das Vergnügen mich mit 2 meiner Teenies auseinanderzusetzen und damals war ich noch nicht gläubig und ich lebte in der Welt wie alle anderen. Ich nahm mir in der Erziehung meiner Kinder das Vorrecht, über dem Jugendschutzgesetz zu stehen und erlaubte ihnen nur mäßig einen Ausflug in die lockende Welt, mit meinen Regeln und Vorschriften. Es war für mich besonders als Alleinerzieherin nicht immer einfach, abzuwarten und ruhig zu bleiben, während ich auf die Mädls wartete bis sie wieder zu Hause waren. Schlaf fand ich erst wieder, wenn sie behütet in ihren Betten lagen und ich glaube doch, dass es allen Eltern ähnlich ergeht. Gott sei dank blieben sie in ihren nächtlichen Ausflügen stets bewahrt und nun sind meine ältesten längst Erwachsen.

Nun habe ich wieder das Vergnügen mich mit einer Jugendlichen auseinander zusetzen, denn in einem Monat wird meine Jüngste 17 Jahre alt. Ich hatte großes Glück, denn bis jetzt hatte sie kaum Interesse am nächtlichen Treiben und deren Ausmaß, doch nun hat sie den Lockruf des Abenteuers der Welt vernommen. Am Freitag lies ich sie zum ersten Mal auf das Parkfest gehen, welches immer zum Schulschluss stattfindet in dem Vertrauen dass sie auf sich aufpassen würde und sich kein Beispiel an den Alkohol trinkenden Jugendlichen nehmen würde. Gestern wo ich meine Andacht nieder schrieb, wusste ich sie mit einer Freundin in der Großstadt Wien, beim legendären Donauinselfest. Auch wenn es heute normal ist, dass Jugendliche mit dem Alter auf derartige Veranstaltungen der Welt zu finden sind, ist es für mich bei meiner Jüngsten schon nochmals etwas anderes. Denn sie wuchs durch meine Umkehr zu Gott, im Glauben auf und hat sich im Vorjahr persönlich für Jesus entschieden.

(1. Johannes 2/15)
Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.

Ich denke wir teilen uns die Sorge als christliche Eltern, wenn unsere Kinder in die Welt entfliehen, weil wir wissen dass die Welt unsere Kinder von Jesus weglocken kann. Dem Teufel ist es ein Volksfest unseren Jugendlichen die unbedingte Freiheit von Spaß und Leichtigkeit des Jungseins vorzugaukeln und er schiebt und zerrt sie ins Abenteuer. Wir waren alle einmal jung und wir wissen wie schnell man in Schwierigkeiten oder falsche Wege gerät, wenn man sich falsch verhält. Doch wir können unser Kinder nicht zu Hause festbinden und wir müssen es riskieren, sie loszulassen. Wir können ihnen nur in Liebe zureden und für sie beten, aber ganz ehrlich, leicht fällt es mir noch nicht und wie damals komme ich auch heute erst zum Schlafen wenn sie zu Hause in ihrem Bett liegt, doch im Gegensatz zu früher habe ich bei ihr die Gewissheit, das Gott mein Kind nicht aus den Augen lässt.

(Sprüche 14/26)
Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt.

So kann ich euch nur ermutigen, eure Kinder unter Gottes Schutz in die Welt zu entlassen, mit der Hoffnung, dass er sie stets in den Augen behält. Er ist es der unseren Kindern das Leben gab und deswegen dürfen wir darauf vertrauen, dass er sie segnet und mit ihnen ihren Weg zu Ende geht. Amen!

Seid herzlichst gesegnet eure

()


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Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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