Bete für deine Feinde! -|- Andacht von Rosemarie Schauer (Daily-Message-Archiv, 05. Jun 2014)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4273

für den 05. Jun 2014 - Autor:

Bete für deine Feinde!

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,

(Matthäus 5/44) *©*
 

Also manchmal ist das Leben als Christ nicht einfach. Die Herausforderung mich in unangenehmen Situationen richtig zu verhalten, grenzt oft an meiner Menschlichkeit. Ich hatte die Tage einen Riesen Ärger mit einem Radgeschäft. Ich wollte für mein altes Rad, einige Bestandteile kaufen, um es wieder Straßentüchtig zu machen. Was mir dann passierte geht weit über meine Persönlichkeitsgrenze und brachte mich regelrecht aus Wut und Enttäuschung um meinen Atem. Ich brachte mein Rad ins Geschäft, woraufhin man mich fragte ob ich mir nicht lieber ein Übertragenes hergerichtet Rad aus ihrem Geschäft kaufen wolle. Nachdem ich verneinte, fragte mich der Senior Besitzer des Radgeschäftes:“ Kannst du dir denn kein neues Rad leisten?“ Irgendwie peinlich berührt, auch ein wenig ärgerlich über seine persönliche Anrede, beantwortete ich ehrliche seine Frage, das es tatsächlich so sei und als er mir nochmals seine aufgemotzten Räder anbieten wollte, sagte ich ihm nochmals deutlich das ich kein Rad kaufen wolle, sondern für mein für mich noch gut brauchbares Rad Bestandteile kaufen möchte. Ich wurde dann von einem jungen Verkäufer bedient und als ich meine Sachen zusammen hatte, überlies ich ihm mein Rad zur Montage der fehlenden Ausrüstung. Da es Samstag war, vereinbarten wir dass es spätestens Montag abholbereit sein würde, es sei denn er käme an diesem Tag noch dazu zu montieren. Irgendwie unruhig fuhr ich heim, denn ich war über die Aussagen des Besitzers nicht erfreut. Ich erzählte meiner Tochter davon und sie meinte auch, dass die Ansprache des Geschäftsmannes überaus unhöfflich und unpassend sei. So fand ich auch und ich wollte es nicht darauf beruhen lassen und ich betet zu Gott, ob er mir Beistand gäbe mit dem Mann darüber zu reden. Am Nachmittag rief man mich an ich könne mein Rad abholen. Als ich dort ankam, überprüfte ich den Dienst und sah das man mir die Bremse die ich am dringendsten benötigte nicht montiert hatte. Ich reklamierte, worauf der junge Verkäufer frech meinte ich hätte sie nicht bestellt. Mein Ärger war groß, was ich auch sogleich kundtat und es war für mich der Punkt, das Zeichen zum Gespräch mit dem Besitzer. Einstweilen montierte der Junior Chef die Bremse und ich bezahlte nun auch noch mehr als in der Vorkostenrechung und ich ging dann zum Besitzer und redete ihn an. Ich sagte ihm, dass ich mich schlecht bedient fühlte und dass man mir das Gefühl vermittle, dass ich als Ersatzteilkäufer nicht wertvoll genug sei. Abgesehen davon sagte ich ihm auch, dass ich seine Aussage vom Vormittag anmaßend und inakzeptabel fände und es entsetzt mich wie er mit Kundschaft umginge. Wollt ihr wissen was dann geschah? Er drehte er sich einfach um und lies mich mitten im Satz stehen. Er hatte die Frechheit und ging einfach weg! Ich konnte kaum glauben was da geschah, ich hielt das fast nicht aus, doch daraufhin verlies ich stink sauer das Geschäft! Ich packte zornig mein Rad ins Auto, schwor mir dieses Geschäft nie mehr zu betreten und fuhr heim. Unmengen Gefühle, krochen in mir hoch und wollten aus mir nach außen dringen. Wut, Trauer, Verzweiflung, Scham und Enttäuschung. Ich war einer Seelischen Ohnmacht nahe. Die Zornestränen die ich unterdrückte, blieben mir im Halse stecken und ich rang regelrecht nach Atem, als ich mit Gott über mein Ärgernis redete. Ich war wütend und ich wollte Aufklärung und Eingeständnis von der Firma, am besten noch mit Entschuldigung und einer Wiedergutmachung, doch sogleich kam mir (Matthäus 5/43-45) in den Sinn.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ''Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.'' Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er lässt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Gott sagte mir in meine Gedanken, wie ich mich verhalten soll. Er will dass ich für meine Feinde beten soll und ich soll trotzdem freundlich auf die Menschen schauen, die mir übel mitspielen.

(1.Petrus 3/9)
Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern dagegen segnet, und wissen, dass ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen erbet.

Er will nicht dass wir gleiches mit gleichen vergelten soll, sondern dass wir sie segnen sollen, weil er uns dazu beauftragt hat. (Römer 12/14)

(1.Thessalonicher 5/15)
Sehet zu, dass keiner Böses mit Bösem jemand vergelte; sondern allezeit jaget dem Guten nach, untereinander und gegen jedermann.

Es ist wahrlich schwer, in so bösen Situationen richtig zu reagieren und ich glaube das Beste was ich tun konnte, war das Geschäft zu verlassen. Gott weiß was es mich gekostet hatte, und er war in meiner Hilflosigkeit bei mir. Er sah die Ungerechtigkeit und diese Not in meinen Herzen und er wird dafür Sorgen das meine geschlagene Wunde wieder heilen wird. Diese Menschen stehen auf seiner Liste und zu seiner Zeit wird er Rechenschaft verlangen wo man uns, seinen geringsten Leid antat. (Mathäus 25/40) Ich denke das zu wissen ist schon ein Stück Frieden, und ich versuche mir oftmals Vorzustellen wie Jesus in meiner Situation wohl reagiert hätte. Wir erlebten Jesus wütend bei der Tempelreinigung (Johannes 2/13-16)und er ging auch mal einfach weg ( Johannes 12/36) doch das stärkste Zeugnis das Jesus zu Vergebung geben konnte, war als er am Kreuz zum Vater sagte:

(Lukas 23/34): Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Amen

Seid herzlichst gesegnet, eure

()


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Rosemarie Schauer: Geschichten aus der Lebensschule: von Gott signiert
Das Buch von Rosemarie Schauer soll beitragen Menschen zum Nachdenken zu bringen, sie berühren, erfreuen und ihnen anhand ihrer Geschichten und Gedichte zeigen, wie lebendig unser Gott und Lehrer in jede Situation unseres Lebens spricht, um uns zu lehren.


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