Zum HERRN bekennen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Feb 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4172

für den 24. Feb 2014 - Autor:

Zum HERRN bekennen

''So fürchtet nun den HERRN und dient ihm treulich und rechtschaffen und lasst fahren die Götter, denen eure Väter gedient haben jenseits des Euphratstroms und in Ägypten, und dient dem HERRN. Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen. Da antwortete das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den HERRN verlassen und andern Göttern dienen!''

Josua 24, 14-16 *©*
 

Sich zu etwas oder zu jemandem zu bekennen hat mit Hoffnung zu tun. Niemand stellt sich hinter eine Sache oder Person, der er nicht vertraut oder zu deren Eigenschaften er sich nicht dazugehörig weiß und fühlt. Jemand der das aus anderer Motivation tut, ist eher ein Heuchler und Opportunist als ein Anhänger und Bekenner. In Hebräer 10, 23-25 steht: ''Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.'' So jemand denkt also auch nicht nur an sich, sondern ist für andere da, die ebenso an dem festhalten wollen, was sie persönlich als Wahrheit und Sinn des Lebens erkannt haben. Und so jemand hat auch Interesse daran, daß hinter einem Bekenntnis nicht nur ein Lippenkekenntnis steht, sondern ein praktisches Leben mit guten Werken. Ein Bekenntnis hilft mir Frieden zu halten. Man streitet nicht miteinander wenn man weiß was der andere glaubt und was man miteinander teilt. Darum ist es gut und wichtig, sich auch immer wieder daran zu erinnern, woran man überhaupt glaubt und auch warum! Durch ein Bekenntnis loben wir Gott! Wenn wir glauben und bekennen was Gottes Wort sagt, ehren und loben wir Gott, den Ursprung des Wortes. Wahrheiten aussprechen heißt immer Gott loben! Und die Wahrheit finden wir im Evangelium zu dem wir uns bekennen sollen (2. Korinther 9,13). Ein Bekenntnis antwortet auf das Handeln Gottes. Gott hält sein Wort. ER ist der HERR und der Lenker der Geschichte. Auch unserer eigenen Geschichte! Gott ist treu. Das Vertrauen zu Gott ist kein Akt der Verzweiflung, kein Sprung ins Ungewisse mit unklarem Ausgang. Kein blindes Vertrauen was entweder gut oder böse enden kann.

Wäre es so, wäre der Glaube eine höchst riskante Angelegenheit und sehr leichtsinnig. Aber so ist es nicht. Vertrauen zu Gott ist gut und des Glaubens wert. Der Glaube beginnt nicht mit einer Vertrauensleistung der Menschen sondern mit dem lebensschaffenden, rettenden und bewahrenden Handeln Gottes in Jesus Christus. Unser Bekenntnis erinnert uns und andere an das Tun Gottes. Das allein geht dem Glauben voran und rechtfertigt ihn. Etwas zu bekennen ist kein Lehrstück des Glaubens, sondern eine Entscheidung, in der Menschen ihr Vertrauen zu Gott festmachen. Diese Entscheidung und dieses Vertrauen wird im Bekenntnis ausgesprochen und festgehalten. Ein Bekenntnis geschieht nicht aus einer Laune heraus, sondern von Notwendigkeiten inspiriert, geben Menschen ein klares Signal ihrer Überzeugung. Nicht jede Zeit und Situation ist reif für große Bekenntnisse. Zur Klärung des Lebenszieles ist das Bekenntnis sicherlich notwendig. Ein Bekenntnis wird durch existentielle Situationen herausgefordert und ist darauf bezogen. So war es, als Josua das Volk fragte welchen Weg sie gehen wollen, und so ist es auch bei uns - im Großen und Kleinen. Jeder Tag bringt Entscheidungen mit sich, manche Herausforderung und manchmal auch Notlage. Bekennen wir uns zum Gott der Bibel, zu unserem HERRN und Erlöser Jesus Christus - vertrauen wir IHM und stehen wir dazu. Und dies unabhängig davon, was andere über uns sagen und denken oder in welchen Umständen wir gerade sind. Wir sind nicht alleine. In Matthäus 10,32 sagte Jesus: ''Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater''. Das hat Konsequenzen für dieses und das ewige Leben.

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