Gottesfurcht und Erkenntnis – Teil 1 -|- Andacht von Jonas Erne (Daily-Message-Archiv, 24. Jan 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4141

für den 24. Jan 2014 - Autor:

Gottesfurcht und Erkenntnis – Teil 1

Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht! Höre, mein Sohn, auf die Unterweisung deines Vaters, und verwirf nicht die Lehre deiner Mutter! Denn sie sind ein schöner Kranz für dein Haupt und ein Schmuck um deinen Hals.

Sprüche 1, 7 - 9 *©*
 

Das Buch der Sprüche stammt zum großen Teil von Salomo, dem Sohn des Königs David, von dem wir wissen, dass er der weiseste Mann war, der jemals lebte: Und es war dem Herrn wohlgefällig, dass Salomo um dies bat. Und Gott sprach zu ihm: Weil du um dies bittest, und nicht um langes Leben und um Reichtum und um den Tod deiner Feinde bittest, sondern um Einsicht zum Verständnis des Rechts, siehe, so habe ich nach deinen Worten gehandelt. Siehe, ich habe dir ein weises und verständiges Herz gegeben, dass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und deinesgleichen auch nach dir nicht aufkommen wird. (1. Könige 3, 10 – 12)

Das ist der Mann, der Autor dieser Sprüche. Dieser Salomo hat das Leben kennengelernt und hat als weiser Mann die Sprüche geschrieben, aber auch das Buch Prediger und das Hohelied. Im Buch der Sprüche geht es um die wichtigen Dinge, die Salomo als der weiseste Vater unter den Menschen seinen Kindern weitergeben will. Es ist also ein Buch, in dem es um die Erziehung von Kindern geht, aber es ist nicht so geschrieben, wie wir heute Erziehungsbücher haben, lesen oder schreiben. Es geht um mehr als nur um Erziehung, es geht um das Leben als Menschen und wie wir dieses Leben ideal gestalten können.

Wenn wir also Salomo fragen würden, was das Wichtigste im Leben ist, so führt er uns zum Buch der Sprüche. Er bringt uns zum Vers 7 im ersten Kapitel und macht uns klar: Der Anfang von allem, was im Leben zählt, ist die Gottesfurcht. Was bedeutet es, Gott zu fürchten? Darüber ist schon viel gestritten worden. Es heißt auf jeden Fall nicht, dass wir anderen Leuten so viel Angst vor Gott machen sollen, bis sie gar nichts mehr von Ihm wissen wollen. Positiv ausgedrückt, bedeutet es, dass wir Gott immer besser kennen lernen, und zwar so, wie Er ist. Nicht als der gute alte Opa, der ein Auge zudrückt. Nicht als der liebe Onkel, der immer Witze reißt und Streiche im Kopf hat. Nicht als der Polizist, der immer mit dem gezückten Notizbuch umhergeht und nach falsch geparkten Autos Ausschau hält. Sondern als der ewige Gott, der den Menschen liebt, aber die Ungerechtigkeit hasst.

Praktisch ist die Gottesfurcht im dritten Kapitel der Sprüche sehr schön zu finden: Mein Sohn, vergiss meine Lehre nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens und viel Frieden bringen. Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen! Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, so wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen. Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen. Halte dich nicht selbst für weise; fürchte den Herrn und weiche vom Bösen! Das wird deinem Leib Heilung bringen und deine Gebeine erquicken! (Sprüche 3, 1 – 8) Gottesfurcht bedeutet also, dass wir Gott vertrauen und gehorchen, und zwar gerade auch dann, wenn unser Verstand oder unsere Gefühle am liebsten das Gegenteil davon tun würden. Wo Gott gefürchtet wird, da wird auch die Sünde gefürchtet und gelassen.

Wie sieht das in unserem Leben aus? Fürchten wir Gott oder fürchten wir eher noch, was andere Menschen etwa denken oder sagen? Nach wem richten wir unser Leben aus?

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