Gottes Himmel, unsere Zuversicht -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 14. Jan 2014)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4131

für den 14. Jan 2014 - Autor:

Gottes Himmel, unsere Zuversicht

''Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, sodass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.''

Matthäus 13, 31-32 *©*
 

Das endgültige Reich Gottes ist jener Zustand, in dem das Böse endet und das Gute, das bis zu diesem Punkt immer weiter gewachsen ist, vollkommen sein wird. Alles wird dadurch ganz anders, denn im Reich Gottes gibt es Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist (Römer 14,17). Die Macht des Todes und der Sünde ist darin gebrochen. Es ist dort, wo Gottes Wille erfüllt und seine Liebe angenommen und weitergegeben wird. Gottes Reich ist mehr und etwas anderes, als was wir selbst haben oder schaffen können. Es kommt zuerst und insbesondere zu den Armen und Bedürftigen. Es fängt klein und unscheinbar an und wird sich über alle unsere Vorstellungen hinaus entfalten und vollenden. Man kann sich am besten darauf einstellen, wenn diese kleinen Anfänge mitten unter uns ernst genommen werden. Johannes der Täufer sagte, daß das Himmelreich nahe herbeigekommen ist (Matthäus 3,2) und Jesus Christus, der Heiland, wiederholte und bestätigte dies am Anfang seines Wirkens in Galilea (Matthäus 4,17). Jesus meinte sich selbst, den ER kam vom Himmel und ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben; und niemand kommt zum Vater denn durch ihn (Johannes 14,6). Eine wunderbare, kristallklare, unmissverständliche Aussage und Formulierung. Sie zeigt eindeutig auf, daß das Himmelreich in Person Jesu zu uns kommt und nicht anders. Das ist der Unterschied zwischen Religion und Evangelium! Das Reich Gottes ist für uns zunächst einmal inwendig und unsichtbar (Lukas 17, 20-21). Es besteht nicht nur aus dem Himmelreich, denn Gott selbst ist unfassbar und unbegrenzbar und ''aller Himmel Himmel können IHN nicht fassen'' (1. Könige 8, 27). Es ist vor allem etwas, was man mit Worten nicht wirklich beschreiben kann. Es wird letztlich dadurch erkannt, was es bewirkt. Und dies sowohl in der Welt, in den Himmeln und in einzelnen gläubigen Menschen.

Das Reich Gottes hat sich nicht hingelegt und schläft, sondern es steht in Kraft (1. Korinther 4,20). Sichtbar im übertragenen Sinne wird das Reich Gottes für einen Menschen dadurch, indem er durch den Glauben ans Evangelium die Neugeburt erfährt (Johannes 3,3). Nur so sehen wir die Dinge (uns selbst) mit den Augen Gottes. Das ist eine Sache des Geistes und nicht des Fleisches. Wir wissen dann zwar nicht in allen Details was uns erwartet, aber wir haben berechtigte Hoffnung auf das ewige Leben mit Liebe, Wahrheit und Freiheit. Und wir dürfen wissen, daß wir erlöst, angenommen und sündlos sind (Johannes 5,24). Solche Hoffnung lässt einen nicht zuschanden werden (Römer 5,5). Gott sorgt für unser sichtbares Wachstum. So wie man dies an einem Baum sieht. Ein Baum ist ein Symbol für einen Menschen, dessen Zuversicht Gott ist und der sich in allen Dingen auf Gott verlassen will (Jeremia 17, 7-8). Ein Baum kann auch ein Segen für Andere sein, so wie ein fest gegründeter und von Gott begabter Christ gebraucht werden kann. Und begabt ist jeder Christ auf seine Weise. Jeder kann hier seinen Platz haben. Und dies nicht nur auf Erden - auch im Himmel haben wir Aufgaben, etwas, was unserer Persönlichkeit zu hundert Prozent entsprechen wird, und unsere Augen zum leuchten bringen werden. Alles zu seiner Zeit (Psalm 1,3). Der Mensch muß erkennen, wer er ist und sich dann zu Gott bekehren. Also dem Ruf Gottes folgen. So wird das Himmelreich sichtbar und größer, so finden wir unsere Bestimmung und werden selbst zu einem Baum des Lebens. Jesus ist das Leben und wir in ihm und gleichzeitig im Vater. Vereint durch das Blut des Lammes im Evangelium, der Tür ins Himmelreich (Johannes 17, 20-22).

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