Liebe, Freude, Leben -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Dec 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4103

für den 17. Dec 2013 - Autor:

Liebe, Freude, Leben

''Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben''.

Galater 2,20 *©*
 

Wenn Liebe aus Freude kommt, woher kommt dann die Freude? Es ist tatsächlich die Freude, die aus einem erlösten Herzen und einer Seele im Frieden entspringt. Das sind die Ergebnisse und die Freiheit, die das Evangelium Jesu Christi einem gläubigen Menschen aus Barmherzigkeit schenkt. Johannes schreibt: ''Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade'' (Johannes 1,16). Wenn wir an uns einen Mangel an Liebe feststellen (oder andere an uns), dann auch deshalb, weil wir unser Fleisch zu sehr zum Gradmesser unserer Freude machen. Das Fleisch akzeptiert alles, nur nicht die Gnade Gottes! Aber genau das soll (darf) unsere Freude als Christen sein (Philipper 4,4: ''Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!''). Als gläubige Menschen haben wir natürlicherweise für diese Welt auch Sehnsüchte, Wünsche, Hoffnungen und bestimmte Dinge vor Augen, die wir mit einem positiven Leben verbinden. Gott weiß es! Aber auch davon sollten wir nicht in erster Linie unsere Zufriedenheit und Freude abhängig machen - Leben ist mehr als Befriedigung der Bedürfnisse. Unsere seelischen Bedürfnisse sollten Vorrang haben, gemäß dem biblischem Ausstrecken nach dem, was oben ist (Matthäus 6,33: ''Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen''). Die Gerechtigkeit die hier gemeint ist, ist die Gerechtigkeit Jesu, die uns (ohne Verdienst) verliehen wurde. Wir sollten (dürfen) unseren Sehnsüchten erlauben sich an Gottes Verheissungen auszurichten. In Johannes 15,7-8 lesen wir: ''Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger''. An guten Taten kann man ganz praktisch erkennen, daß die Worte Jesu in einem geblieben sind (Matthäus 5,16).

Wenn im Neuen Testament von Geboten die Rede ist, dann sind das keine Aufforderungen sich sein Heil nachträglich zu verdienen. Es geht dann nur um Liebe, die sich praktisch äußert. In Johannes 15, 9-12 lesen wir entsprechend: ''Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe''. Der Glaube wird uns geschenkt, denn wir können und werden nicht aus uns selbst heraus Buße tun und gläubig werden (Römer 2,4). Wir sind dadurch gläubig geworden, weil Gottes Wort zu uns durchgedrungen ist und unsere Seele berührt hat. In dem Maße, wie wir von unseren Sünden überführt sind, lieben wir auch - wem wenig vergeben wurde, der liebt auch wenig (Lukas 7,47). Die Frage ist eben, ob es Menschen gibt, denen Gott nur wenig vergeben musste? Der Glaube wirkt durch die Liebe (Galater 5,6) und Gott hat uns zuerst geliebt (1. Johannes 4,19). Damit sind sicherlich nicht stets überschwengliche (vielleicht aufgesetzte) Gefühlsregungen gemeint, sondern daß man sich hilft, füreinander und miteinander betet (Jakobus 5,16), sich einander einlädt (Römer 12,13), und die Sorgen teilt, weil wir geistlich gesehen alle Glieder an einem Leib sind (1. Korinther 12,19). Die Frucht des Geistes sind gute Werke und Gott ist derjenige, der die Früchte trägt zu seiner Ehre durch die Gläubigen (Galater 5,22). Wer Gott aus Liebe so dienen will und dann auch aus Gnaden kann, erlebt diese göttliche Freude - garantiert!

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