Das Meisterstück Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 26. Nov 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4082

für den 26. Nov 2013 - Autor:

Das Meisterstück Teil 1

»Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!«

Matthäus 16:25 *©*
 

Jakob sandte Boten vor sich her zu seinem Bruder Esau ins Land Seir, das Gefilde Edom. Diesen gebot er und sprach: Also sollt ihr zu meinem Herrn Esau sagen: Solches lässt dir dein Knecht Jakob melden: Ich bin bei Laban in der Fremde gewesen und habe mich bisher bei ihm aufgehalten; und ich habe Rinder, Esel und Schafe, Knechte und Mägde bekommen und lasse dir solches anzeigen, damit ich Gnade vor deinen Augen finde. Die Boten kehrten wieder zu Jakob zurück und berichteten ihm: Wir sind zu deinem Bruder Esau gekommen; der zieht dir auch entgegen und vierhundert Mann mit ihm! Da fürchtete sich Jakob sehr und es ward ihm bange; und er teilte das Volk, das bei ihm war, und die Schafe, Rinder und Kamele in zwei Lager; denn er sprach: Wenn Esau gegen das eine Lager kommt und es schlägt, so kann doch das andere entrinnen. Jakob sprach: Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, Herr, der du zu mir gesagt hast: Kehre wieder in dein Land und zu deiner Verwandtschaft zurück; ich will dir wohltun! Ich bin zu gering aller Barmherzigkeit und Treue, die du an deinem Knechte bewiesen hast! Denn ich hatte nur einen Stab, als ich über diesen Jordan ging, und nun bin ich zu zwei Heeren geworden. Errette mich doch aus der Hand meines Bruders, aus der Hand Esaus; denn ich fürchte ihn; er könnte kommen und mich schlagen, die Mutter samt den Kindern! Du hast gesagt: Ich will dir wohltun und deinen Samen machen wie den Sand am Meere, der vor Menge nicht zu zählen ist! Er brachte die Nacht zu und nahm von dem, was ihm in die Hände kam, als Geschenk für seinen Bruder Esau: 200 Ziegen, 20 Böcke, 200 Schafe, 20 Widder, 30 säugende Kamele mit ihren Füllen, 40 Kühe, 10 Stiere, 20 Eselinnen und 10 Eselsfüllen. Er gab sie in die Hand seiner Knechte, eine jegliche Herde besonders, und sprach zu seinen Knechten: Geht vor mir hinüber und lasset Raum zwischen den einzelnen Herden! Er befahl dem ersten und sprach: Wenn mein Bruder Esau dir begegnet und dich fragt: Wem gehörst du und wo willst du hin und wem gehört das, was du vor dir her treibst? So antworte: Deinem Knecht Jakob! Es ist ein Geschenk, das er seinem Herrn Esau sendet, und siehe, er kommt selbst hinter uns her. Desgleichen befahl er auch dem zweiten und dem dritten und allen, die hinter den Herden hergingen, und sprach: So sollt ihr mit Esau reden, wenn ihr ihn antrefft; ihr sollt sagen: Siehe, dein Knecht Jakob kommt auch hinter uns her! Denn er gedachte: Ich will sein Angesicht versoehnen mit dem Geschenk, das vor mir hergeht; darnach will ich sein Angesicht sehen; vielleicht wird er mich gnädig ansehen. Das Geschenk zog vor ihm hinüber; er aber blieb in jener Nacht im Lager. Er stand aber noch in derselben Nacht auf und nahm seine beiden Weiber und seine beiden Mägde samt seinen elf Kindern und überschritt mit ihnen die Furt Jabbok; er nahm sie und führte sie über den Fluss und ließ alles, was er hatte, hinübergehen.Jakob blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Da dieser sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Hüftgelenk, so dass Jakobs Hüftgelenk verrenkt ward über dem Ringen mit ihm. Der Mann sprach: Lass mich gehen; denn die Morgenröte bricht an! Jakob aber sprach: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn! Da fragte er ihn: Wie heißest du? Er antwortete: Jakob! Da sprach er: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen!« (1.Mose 32:3-28)

Die Umstände hätten nach Mahanaim für Jakob nicht besser sein können: Er hatte Gottes Befehl, Gottes Verheißung, Gottes Schutz und sogar eine Vision von Gottes Engeln! Das sollte doch genügen, einen Menschen auf Gott vertrauen zu lassen. Jakob war immer noch Jakob, der natürliche, fleischliche und alte Mensch. Gottes Gnade ändert das Fleisch nicht, sondern Gott geht einen anderen Weg! Weil Jakob immer noch nicht grundlegend verändert war, sandte er seinem Bruder Esau eine sehr untertänige Botschaft. Er sagt. »Mein Herr, dein Knecht!« (32: 4) Er dachte, dass neben Gottes Befehl, Gnade und Schutz auch noch seine eigenen, wohl formulierten Worte bei Esau etwas ausrichten würden! Das ist immer noch der alte Jakob.

Dann kamen die Boten zurück mit der Nachricht, dass ihm sein Bruder Esau mit vierhundert bewaffneten Männern entgegen zog! Nun bricht für Jakob das Entsetzen aus. Was bedeutete das? Stand Gutes oder Böses bevor? Was sollte er tun? »Er fürchtete sich sehr und es ward ihm bange!« (32:7a) Gott hatte ihn von Mesopotamien nach Kanaan geschickt, er konnte nicht wieder zurück fliehen. Aber andererseits getraute er sich auch nicht, Gott zu gehorchen und ihm zu vertrauen. Das ist das Verhalten des alten Menschen. Viele von uns gehorchen Gott bei der Vordertüre und bereiten dabei schon den Rückzug durch die Hintertüre vor, halten sich immer eine Fluchtgelegenheit offen! Jakob versuchte, Gott zu gehorchen, aber auch gleichzeitig seinem Bruder zu entfliehen.

Es wird uns dann berichtet, wie Jakob seine Pläne schmiedet. Der alte Mensch schmiedet seine eigenen Pläne, bereitet eigene Werke vor und wendet eigene Kraft auf. Wir sehen, welchen Plan Jakob ausheckt. Er teilt sein Volk und seine Herde in zwei Lager. Hier begegnet uns wieder das Wort Mahanaim! Gott hat Jakobs Augen für die Vision von Mahanaim geöffnet und er Kerl beeilt sich, die göttliche Vision in die Tat umzusetzen. Jakob hat dieses Mal Mahanaim gegen seine eigenen eingetauscht. So sind wir. Wir kopieren Gottes Werk und versuchen, es in eigener Kraft auszuführen. Vielleicht beeindrucken wir andere, die keine Augen für das Übernatürliche haben, wie Esau.

Fortsetzung folgt....

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