Mahanaim Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 18. Nov 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4074

für den 18. Nov 2013 - Autor:

Mahanaim Teil 2

Wenn ich nur dich habe, dann frage ich nichts nach Himmel und Erde!

Psalm 73:25 *©*
 

Zwei Dinge fallen auf: Laban war ehrerbietig und schwor deshalb beim Gott Abrahams und Nahors, Jakob dagegen schwor beim Gott seines Vaters Isaak und brachte dann ein Opfer dar. Dass Jakob opfert ist bemerkenswert. In seinen jungen Jahren hatte Jakob eine Vision: Dass er der Auserwählte Gottes ist! Er hatte sich Gottes Ziele und Absichten gewünscht, weil sie mit seinen eigenen Wünschen übereinstimmten. Er wünschte Gottes Wille, aber nicht Gott selbst. In seinem Verlangen ging es ihm im Grunde genommen nur um sich selbst! Er wollte dastehen als großer, gesegneter Mann Gottes! Er wollte derjenige sein, zu dem alle aufblicken würden! Darum setzte er auch all seine natürliche Kraft, seine Intelligenz und Fähigkeiten ein, um Gottes Pläne zu verwirklichen. Er erkaufte sich das Erstgeburtsrecht und betrog seinen Bruder um den Segen des Vaters. Er unternahm eigene Schritte und Maßnahmen, um das Ziel in eigener Kraft zu erreichen: Das Resultat: Seine Mutter Rebekka schickte ihn weg nach Haran, wo er 21 Jahre lang unter der Erziehung Gottes blieb. Nun ist der Moment gekommen, dass sich Jakob Gott selbst wünscht. In ihm ist eine Sehnsucht nach Gott erwacht und darum opfert er! Ein Opfer wurde von ihm verlangt noch brachte es ihm irgendwelchen Nutzen! Wir sind darin genau gleich wie Jakob: Wir bringen ein wirkliches Opfer nur dann, wenn es uns in irgendeiner Form Nutzen verspricht. Sonst bleiben wir zurückhaltend. Jakob empfand plötzlich Sehnsucht nach Gott selbst, nach der Gemeinschaft mit ihm. Genau darum geht es im Leben von Jakob, von uns. Es geht nicht darum, dass wir die großen Ziele erreichen, dass wir die bestaunenswerten Frauen und Männer Gottes werden, sondern dass wir in tiefer Gemeinschaft mit Gott durch Jesus kommen. »Wenn ich nur dich habe, dann frage ich nichts nach Himmel und Erde!« (Psalm 73:25) Gott will uns, nicht dein Geld, deinen Besitz und Dienst, dein Leben. Er will tiefe Gemeinschaft mit Dir. Wie viele rennen den Absichten Gottes hinterher und versuchen, Gottes Willen in eigener Kraft wie Jakob zu verwirklichen? Es wird uns ergehen wie Jakob: Wir landen in der Erziehungsschule durch den Heiligen Geist, in der unsere Kraft Stück für Stück zusammenbricht.

Jakob hat gelernt, auf die Stimme Gottes zu hören. Als er sein Zuhause verließ, war es seine Mutter, die ihn schickte. Als Gott ihm das erste Mal in Bethel begegnete, fürchtete er sich und wollte mit Gott handeln. Er hat gelernt, auf Gottes Stimme zu hören und ihr zu gehorchen, ohne eigene Bedingungen daran zu verknüpfen. Er hat in seinem Herzen die Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Gott entdeckt. Darum opfert er. Das Nächste folgt: Als Laban ihn verlassen hat, begegnen ihm Gottes Engel. Gott hat seine Augen geöffnet. Jakob nannte diese Stätte ''Mahanaim'', was soviel bedeutet wie zwei Lager / zwei Gefährten. Gott offenbarte Jakob: Du bist nicht alleine, sondern ich bin immer dein Gefährte! Wie ich dich von Laban befreit habe, befreie ich dich von allen Menschen. Es geht nicht darum, dass er zwei Engel gesehen hatte, sondern dass er zum Sehen gekommen war!

Wir gehen oft blind durchs Leben, auch in bester Absicht, Gottes Willen zu tun! Christsein bedeutet, als mit geöffneten geistlichen Augen durch diese Welt zu gehen! Dann sehen wir, dass Jesus immer mit uns ist! Dann sehen wir, dass Gottes Verheißungen wirklich wahr sind! Dann sehen wir die Gnade Gottes, die uns überreich zuteil wird und uns in jeder Situation zur rechten Zeit Hilfe bietet. Wenn unsere geistliche Augen geöffnet sind, hören wir auf, in eigener Kraft zu funktionieren. Der Spruch: Ich glaube nur, was ich sehe! ist in diesem Sinn einmal wahr: Derjenige, der geistlich sieht, glaubt wirklich! Der andere nimmt lediglich an, hält etwas für wahr, ohne es zu sehen!

Jakob ist nach Mahanaim gekommen: Er hat Gottes ständige Gegenwart und Begleitung entdeckt. Wo ist dein Mahanaim:»Jakob aber ging seines Weges; da begegneten ihm Engel Gottes. Er nannte jenen Ort Mahanaim!«

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