Über den Tod hinaus -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 14. Oct 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 4039

für den 14. Oct 2013 - Autor:

Über den Tod hinaus

''Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium...''

2. Timotheus 1, 9-10 *©*
 

Was für ein herrlicher Bibeltext, oder? Im Grunde wird damit der ganze Heilsplan Gottes in einem langen Satz wunderbar erklärt und verdeutlicht. Wir haben es mit einem unendlich weisen, gerechten, liebevollen und souveränen Gott zu tun. Wir können als gläubig gewordene Menschen und Heilsempfänger, nur in Freude und Anbetung verfallen, wenn uns die Herrlichkeit Gottes im Evangelium klar wird. Was ist der Tod? Als Erstes sicherlich der Lohn der Sünde (Römer 6,23) und das Gegenteil des Lebens wie Gott es meint und als Person persönlich definiert (Johannes 14,6: ''Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben''). Wer also Jesus hat, der hat das Leben und wer ihn nicht hat, der hat das Leben nicht (1. Johannes 5,12). Der Tod hat demnach etwas mit Gottlosigkeit zu tun. So wie Jesus für das Leben steht, steht der Teufel für den Tod. Von daher ist es korrekt, daß der Satan die Macht über den Tod hat, weil er die Menschheit von Gott und Jesus fernhalten will (Hebräer 2,14). Wer nun lebendig aber ungläubig ist, existiert nur biologisch. Das Leben ist mehr, als nur eine zeitlang sich intelligent zu bewegen, zu denken, und dabei zu atmen. Die Macht des Todes geht weit darüber hinaus, nur die irdische Existenz irgendwann zu beenden. Das mit dem Tode ''alles aus'' ist, ist eine Lüge. Das Schlimme ist, daß Jesus ungläubigen Menschen diese Todesmacht auch in der Ewigkeit nicht abnehmen kann. Wen Gott nicht kennt, der ist tot (Matthäus 7,23), auch wenn er noch existiert und in einer anderen Dimension sich befindet. Ungläubige werden (sind) demnach lebendige Tote, weil sie zu Lebzeiten auf Erden (Gott wusste es) dem Evangelium Jesu Christi nicht geglaubt haben. Wer nicht glauben kann, will es auch nicht. Keiner der es könnte, tut es nicht! Gott kennt die Seinen (Johannes 10,14). Wer der Wahrheit trotzt (obwohl er sie hört oder liest) und dadurch automatisch der Lüge glaubt (es gibt nur eine Wahrheit), ist nur ein biologischer, also natürlicher Mensch, der vom Geist Gottes nichts versteht (1. Korinther 2,14).

Die Macht des Todes ist die Lüge, die Finsternis, die Hoffnungslosigkeit, die Lieblosigkeit, der Hochmut, die Unversöhnlichkeit, die Sinnlosigkeit, Blindheit und Eitelkeit. Ein gottloses Leben ist die faule Frucht der Arroganz des Teufels. Als Ungläubiger solidarisiert man sich mit dem Fürsten der Finsternis (ob man will oder nicht) und wird somit ein Kind des Teufels (Johannes 8,43). Hier gibt es keinen Raum für eine liberale Einstellung so wie es zwischen Leben und Tod auch keine Zwischenlösung gibt. Man kann zwar sagen, daß jemand ''halbtot'' ist, aber im Sinne des Wortes und der biblischen Tatsachen, stimmt das so sicherlich nicht. Jesus sagte: ''Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut''. Das Eine bedingt das Andere. Alles hat seine Konsequenzen und nichts existiert im luftleeren Raum und ist neutral. Wer glaubt, der ist ein unvergängliches Wesen - der leibliche Tod ist für solche keine Niederlage, sondern ein neuer Anfang voller Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit. Das, was wirklich lebt, wird sich immer durchsetzen gegen das, was sterblich ist (2. Korinther 5,4). Ich meine also, das Leben im Geist gegenüber dem Leben im Fleisch, die Wahrheit gegenüber der Lüge, die Freude gegenüber der Traurigkeit, der Tag gegenüber der Nacht, die Hoffnung gegenüber der Verzweiflung, der Glaube gegenüber dem Unglauben, die Vergebung der Sünden gegenüber den Sünden und Gott gegenüber dem Teufel. Jesus ist ''der Fels des Ärgernisses'' (1. Petrus 2,8) für diejenigen, die nicht an IHN glauben wollen! Für uns der Fels und Berg des Heils (Psalm 18,3). Auch (oder gerade) über den Tod hinaus. Das Leben hat uns lieb, egal was alles passiert, weil Jesus das Leben ist (Johannes 14,6). Heute, morgen und in alle Ewigkeit! Paulus schrieb: ''Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn'' (Philipper 1,21). Halleluja und Amen - so ist es!

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