Gott will es wissen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 14. Aug 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3978

für den 14. Aug 2013 - Autor:

Gott will es wissen

''Und der Herr sprach: Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß, und ihre Sünde ist sehr schwer. Darum will ich hinabsteigen und sehen, ob sie es wirklich ganz nach dem Geschrei über sie getrieben haben, das vor mich gekommen ist, oder ob nicht; ich will es wissen''!

1. Mose 18, 20-21 *©*
 

Gott will es wissen! Das macht mich als gläubiger Mensch von Herzen dankbar und froh. Nicht daß der HERR nicht schon vorher immer alles weiß, sieht und erkennt, aber er gibt sich nicht damit zufrieden aus der Ferne alles nur zu beobachten und mit einem Fingerzeig die Dinge zu delegieren und sich ansonsten angenehmeren (himmlischen) Aufgaben zuzuwenden. Gott ist uns Christen nahe (egal wie es uns geht), das ist es, was mich hier froh macht. Der HERR ist kein morgendlicher Nebel, der sich verzieht, sobald der Tag so richtig anfängt und das Leben auf den Straßen und in den Städten beginnt. Gott ist kein Theoretiker oder ein Politiker, der sich durch dicke Akten wälzt, um dann anschließend viel heiße Luft versprüht, damit sich nichts ändert, weil es ja schon immer so war. Nein, Gott will es wissen. Das bedeutet wir haben es nicht mit einem fernen, sondern mit einem nahen Gott zu tun. Wir Christen, aber auch die Ungläubigen. Paulus schreibt in Apostelgeschichte 17, 26-27: ''Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns''. Gott ist gnädig, darum lässt er sich Zeit mit dem, was kommen muss - das Gericht und ebenso seine Wiederkunft. Gott will es auch hier wissen, ob die Menschen sich rufen lassen zur Versöhnung, zur Erlösung und zur Vergebung. Manche Menschen zucken nur mit den Schultern wenn sie das Wort ''Sünde'' hören. Was soll das sein? Im Sinne des Wortes kann man sie als ''Zielverfehlung'' bezeichnen, aber auch das sollte erklärt werden. Wir Menschen haben einen Hang zur Sünde - quasi einen Trieb zur Erfüllung unseres ureigenen Lebens und Menschseins, wir wollen uns selbst verwirklichen, ausschließlich mit und durch uns selbst - also absolut ohne Gott!

Dieser ''innere Zwang'' und dieses sinnbildlich alles verschlingende schwarze Loch ist also so wie ein unsichtbarer, menschlicher Magnet, der alles anzieht, was gegen Gottes Willen und Heiligkeit ist. Der entsprechend alles abstößt, was nicht magnetisch (heilig und gerecht) ist und sein will. Und das wirklich Schlimme daran ist, wir können nichts dagegen tun! Unsere Arme sind zu kurz, unser Verstand zu gering, unsere Kraft zu wenig und unser Geist und Wille zu träge (Römer 7, 18-19). Die Sünde ist etwas, womit ich geboren bin und woran ich nicht rütteln kann und die ich nicht zu berühren vermag, so sehr ich mich auch darum bemühe - ich bin ein Sklave der Sünde und bin als Sünder außerstande Gott gehorsam zu sein (1. Samuel 15,23). Das Böse hat mich im Griff. Die Sünde ist mein Verderben. Bevor das Gericht über Sodom und Gomorra kam, war Gott vor Ort. Und auch jedem einzelnen Menschen wird es so ergehen. Gott klopft bei ihm an - berührt ihn in seiner Seele, redet durch sein Wort in der Predigt - und will es wissen. Und damit Gott sein Versprechen der Vergebung der Sünden auch einhalten konnte, wurde er Mensch und starb am Kreuz für unsere Erlösung - Gott wollte es wissen! Gott berührt die Sünde durch und in der Erlösung aufgrund deren Vergebung. Das Kreuz Jesu Christi in die sichtbare Loslösung, Erlösung und Ablösung von allem, was gegen die Seele streitet (1. Petrus 2, 11-12). Gott wusste es! Aber es wird der Tag kommen, an dem Gott sich nicht mehr damit zufrieden geben wird es gewusst zu haben. In 2. Petrus 3, 8-10 steht: ''Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ''ein'' Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde. Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden''. Auch hier wird Gott erfahren, was er wissen will.

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