Lust statt Sorge -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 24. Jul 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3957

für den 24. Jul 2013 - Autor:

Lust statt Sorge

''Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.''

Psalm 37, 4-6 *©*
 

Wir konzentrieren uns immer auf so viele ''wichtige'' Dinge in unserem Leben und Alltag, daß einem manchmal tatsächlich die Lust vergeht. Heutzutage wird man geradezu getrieben sich irgendwelche Lebensziele- und träume zu setzen um dann mit aller Macht sowie erlaubten und unerlaubten Mitteln sich zu besorgen was man unbedingt möchte. Für uns Christen sollten die zweifelhaften Erfolge oder erreichten Ziele so mancher ungläubiger Zeitgenossen, kein Grund sein, sich darüber zu ärgern oder neidisch darauf zu sein (Psalm 37, 1-2). Unser Augenmerk sollte Gottes Wille für uns sein - darauf sollten und dürfen wir Lust haben! Uns wird versprochen, daß wir zu seiner Zeit auch unsere Herzenswünsche erfüllt bekommen und auch bestätigt bekommen, daß wir dann in seinem Willen sind. Das ist wichtig. Es geht nicht darum, außerhalb des Willens Gottes mir meine Phantasiewünsche erfüllen zu lassen. Hier ist es auch nicht hilfreich, uns immer mit anderen Menschen zu vergleichen, selbst wenn die ihren Besitz und ihr Wohlergehen nur Gott zuschreiben. Das hört sich zwar gut an, aber ob es der Realität entspricht, ist eine andere Frage. Ebenso wie man auch nicht behaupten kann, wenn es einem schlecht geht, daß stets Gott dahinter steckt - sozusagen als Strafe und Erziehungsmaßnahme bzw. im anderen Fall als Belohnung und Liebesgabe. Dein Leben ist niemals vergleichbar mit dem eines anderen - weder mit einem Christen und erst recht nicht mit ungläubigen Menschen. Wir sollen uns in dem Zusammenhang auch nicht über das Unglück oder den Schaden anderer freuen, nämlich in der Ansicht, daß sie bekommen was sie verdienen (Sprüche 24, 17-19). So eine Beurteilung steht uns nicht zu. Die Lust am Unglück anderer ist etwas Böses, egal ob sie gläubig oder ungläubig sind. Die Frage, die wir uns stellen sollten ist, was wir eigentlich wirklich wollen und was mein Herz tatsächlich begehrt? Kann man seinem ''trotzigen und verzagten Herzen'' (Jeremia 17,9) trauen?

Ich vermute, daß wir erst in unserer Verzagtheit vor dem HERRN zur Ruhe kommen müssen, um wirklich herauszufinden, was wir wollen und brauchen (Jesaja 35,4). Das ist ein Prozeß, der meistens nicht von heute auf morgen deutlich wird. Aber Gott kommt niemals zu spät - auch nicht bei dir! Wie wir leben hat sicherlich auch seinen Einfluß auf unser Herz und allein Gott kann und wird alles erkennen und ergründen, was darin zu finden ist (1. Könige 8,39). Mein Herz ist das seelische Zentrum meiner Persönlichkeit und wo mein Schatz ist, da ist nun einmal auch mein Herz (Matthäus 6,21). Haben wir vor allen anderen Dingen Lust am HERRN, wird auch unser Herz bei IHM sein und seine Wünsche für uns, werden dann auch meine Wünsche für mich sein können. Dann können wir in seinem Sinne beten und unser Herz ''ist fröhlich in dem HERRN...'' (1. Samuel 2,1). Die Lust am HERRN sucht Gott und den Willen Gottes für mein Leben - sie lebt nicht von der Erwartungshaltung, sondern vom vertrauenden Glauben an das Richtige und Beste für mein Leben jetzt und in Zukunft. Nichts ist zu klein und nichts ist zu groß und alles hat seine Zeit. Wir sollen ''sorglos glauben'' denn Gott sorgt sich um uns: ''Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat''. (Matthäus 6, 31-33).

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