Zeichen der Zeit -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 22. Jun 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3925

für den 22. Jun 2013 - Autor:

Zeichen der Zeit

Und ich sichere euch zu: Nie wieder werde ich das Leben durch eine Wasserflut vernichten. Nie mehr wird eine Flut die Erde zerstören. Dieser Bund zwischen mir und euch gilt jeder kommenden Generation und jedem Lebewesen bei euch. Und als Zeichen dafür setze ich meinen Bogen in die Wolken. Jedes Mal, wenn ich Wolken über der Erde zusammenziehe und wenn dann der Bogen erscheint, werde ich an mein Versprechen denken, das ich euch und allen Lebewesen gegeben habe: Nie mehr sollen die Wassermassen zu einer Flut werden, die alles Leben vernichtet.

1. Mose 9,11-15 *©*
 

Die heutige Stelle ist aus dem ersten Bund, den Gott gegenüber Noah mit den Menschen geschlossen hat. In letzter Zeit haben wir immer wieder starken Regen und Unwetter, die große Teile unseres Landes unter Wasser setzen. Noch ist im Süden und Osten Deutschlands das Wasser der Überflutungen noch nicht abgelaufen, so haben wir jetzt im Norden und Westen solche Gewitter, dass die Feuerwehr unzählige Keller auspumpen muss, dass Straßen überflutet sind und der Verkehr teilweise zum Erliegen kommt.

So, wie wir unsere Natur zerstören, wie wir das Klima beeinflussen und in die natürlichen Läufe der Flüsse eingreifen, hat Gott es manchmal sicher nicht leicht, sein Versprechen zu halten: Nie wieder wird eine Flut die ganze Erde vernichten.

Auch wenn es jetzt nicht das Ende der Welt sein wird, da er es ja versprochen hat, so ist es doch ein Zeichen für die Endzeit der Erde. Im Lukasevangelium (Lk.21,10+11) lesen wir:''Dann fügte er hinzu: ''Ein Volk wird sich gegen das andere erheben, und ein Staat den anderen angreifen. Es wird schwere Erdbeben geben und in vielen Teilen der Welt Hungersnöte und Seuchen. Furchtbare Dinge geschehen, und am Himmel werden gewaltige Zeichen zu sehen sein.'' All diese Vorzeichen für das Ende der Welt kommen nicht von Gott - all das sind Dinge, die wir Menschen selbst verursachen, wir selbst läuten unser eigenes Ende ein. Doch bevor die Erde wieder, wie am Anfang (1. Mose1,2) ''wüst und leer'' ist, wird Gott selbst eingreifen und unserem Tun ein Ende setzen.

Doch dieses Ende wird ein anderes sein, als damals bei Noah. In Jesus Christus hat Gott mit uns Menschen einen zweiten Bund geschlossen. All die, die sich seiner Gnade anvertrauen, die an ihn glauben und ihm nachfolgen werden errettet werden, nicht nur eine einzige Familie, wie bei Noah. Wir alle haben die Chance, auch nach dem Ende der Welt weiter zu leben, wir alle können in Gottes Reich die Ewigkeit verbringen.

Aber die Endzeit ist da, es ist nicht mehr viel Zeit, sich zu entscheiden. Schaue selbst auf die Zeichen der Zeit. Keiner von uns weiß, wie lange wir noch haben. Überlege und entscheide dich dann!

Wo wirst du einmal stehen?

Ich wünsche dir einen gesegneten Tagden du noch hier auf der Erde verbringen darfst.

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