Mein Gott -|- Andacht von Rainer Gigerich (Daily-Message-Archiv, 15. May 2013)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3887

für den 15. May 2013 - Autor:

Mein Gott

Für alles gibt es eine Stunde. Alles, was unter dem Himmel geschieht, hat seine Zeit ... Zeit zum Weinen und Zeit zum Lachen, Zeit des Klagens und Zeit des Tanzens.

Prediger 3,1+4 *©*
 

Ps 22,2 Mein Gott, mein Gott! / Warum hast du mich verlassen? / Warum bist du so weit weg? / Du hörst mein Schreien nicht!
3 Mein Gott, ich rufe am Tag, / doch du antwortest nicht, / ich rufe bei Nacht / und finde nicht Ruh!
4 O Heiliger du, / der in Israels Lobliedern wohnt!
5 Unsere Väter vertrauten auf dich, / sie vertrauten, / und du hast sie befreit.
6 Sie schrieen zu dir, / haben Rettung gefunden; / sie vertrauten auf dich, / wurden niemals enttäuscht.
7 Aber ich bin ein Wurm und kein Mann, / ein Spott der Leute, / verachtet vom Volk.
8 Die mich sehen, / die spotten über mich, / verziehen die Lippen, / schütteln den Kopf.
9 ''Er vertraute Jahwe, / der mag ihn jetzt retten, / er hat ja Gefallen an ihm!''
10 Aus dem Mutterschoß hast du mich gezogen, / an der Brust meiner Mutter mich Vertrauen gelehrt.
11 Du bist mein Schutz, seit mein Leben begann, / und mein Gott, von meiner Mutter Leib an.
12 Sei mir nicht fern in meiner Not! / Nur Angst ist bei mir, / kein Retter ist nah.
13 Gewaltige Stiere kreisen mich ein, / von Büffeln aus Baschan bin ich bedrängt.
14 Sie reißen die Mäuler gegen mich auf; / raubgierige Löwen brüllen mich an.
15 Ich zerlaufe wie Wasser auf trockener Erde, / auseinandergerissen scheint all mein Gebein, / mein Herz schmilzt wie Wachs, / zerfließt in meinen Gedärmen.
16 Meine Kraft ist vertrocknet, / dürr wie ein Scherben. / Meine Zunge klebt, / am Gaumen haftet sie fest. In den Staub des Todes hast du mich gelegt,
17 denn mich umlauert die Meute der Hunde. / Übles Gesindel hat mich umringt / und hat mir Hände und Füße durchbohrt.
18 All meine Knochen könnte ich zählen. / Sie stehen dabei und gaffen mich an.
19 Meine Kleider teilen sie unter sich auf, / und mein Gewand verfällt ihrem Los.
20 O Jahwe, du, / bleib mir nicht fern! / Du, meine Stärke, / hilf mir ganz schnell!
21 Rette mich vor dem Schwert meiner Feinde, / mein Leben aus der Gewalt dieser Hunde.
22 Reiß mich aus dem Rachen des Löwen, / von den Hörnern der Büffel ziehe mich weg.


Fühlt ihr euch auch manchmal, wie David in diesem Psalm? Geht es euch auch manchmal schlecht, Wut Trauer und Angst mischen sich zu einem Gefühl, dass man sich einfach nur noch verkriechen will?

Darf ich mich als gläubiger Mensch überhaupt so fühlen? Ist nicht Gott meine Kraft und Zuversicht, hat er nicht versprochen, die, die Leid tragen zu trösten?

Und doch gibt es immer wieder solche Situationen in unserem Leben, es ist nicht nur immer alles eitel Sonnenschein.

Ja, es gibt auch in unserem Leben Leid, Angst und Trauer - und wir dürfen sie auch ausleben. Tränen sind auch im Angesicht von Jesu Leiden keine Schande für uns, nichts wofür wir uns vor Gott schämen müssten. In dieser Welt gibt es halt nicht nur Freude und Lachen.

Doch in allem sollen wir unserem Herrn treu bleiben und ihn trotz allem loben und preisen. Nicht für das Leid, aber trotz dem Leid. Denn er ist es, der uns auch versprochen hat (Offb 21,4):
''Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.''

Dann können wir auch heute schon mit David fortfahren und singen:

23 Ich will deinen Namen den Brüdern verkünden. / Vor der ganzen Gemeinde preise ich dich!
24 Lobt Jahwe, alle, die ihr ihn fürchtet! / Ihr Nachkommen Jakobs, bringt ihm das Lob! / Israels Enkel, erschauert vor ihm!
25 Er hat nicht verachtet, / nicht verschmäht den Gebeugten, / hat sein Gesicht nicht abgewandt, / hat seinen Hilfeschrei gehört.
26 Dir gilt mein Lob in der großen Gemeinde. / Meine Versprechen, die löse ich ein. / Und die, die ihn fürchten, sehen mir zu.
27 Die sich vor ihm beugen, die essen sich satt. / Die ihn suchen, die loben Jahwe. / Für immer lebe euer Herz auf!
28 Es werden dran denken die Enden der Erde, / zu Jahwe sich kehren die Völker der Welt / und sich beugen vor ihm.
29 Denn Jahwe ist König, / er beherrscht jedes Volk.



Ich wünsche dir einen gesegneten Tag, egal, ob er mit Tränen oder Lachen gefüllt ist. Der Herr sei mit dir.

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