Auffällig gläubig -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 29. Apr 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3871

für den 29. Apr 2013 - Autor:

Auffällig gläubig

''So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!''

2. Korinther 5, 20 *©*
 

Die Angepassten sind normalerweise keine Vorbilder, eben weil sie nicht anders sind als die große Allgemeinheit. Alle Menschen durchleben und erfahren oft ähnliche Dinge und Ereignisse und leben in derselben Welt, aber man kann so oder so darin leben und agieren. Als Christen sollen wir das ''Salz der Erde'' sein (Matthäus 5,13) und eben gerade nicht in der Masse untergehen. Viele passen sich auch nur an, um Erfolg zu haben - viele sind zum Beispiel nur freundlich und zuvorkommend, weil sie sich davon einen wirtschaftlichen Vorteil erhoffen. Persönliches Interesse wird (nicht nur in in der Werbung) in der Welt meist nur vorgetäuscht aus rein wirtschaftlichen Gründen. Aber anders zu sein im Sinne Gottes, bedeutet eben auch einmal anzuecken, aufzufallen und mit Verlusten zu rechnen oder sogar (positiv) zu provozieren. Jesus wurde verfolgt und hat uns mitgeteilt, wenn wir IHM nachfolgen wollen, wird es uns ebenso ergehen (Johannes 15,20). Jesus war anders! Es geht in der Nachfolge also nicht um Anpassung (aber auch nicht um Rebellion) sondern darum, als Mensch im Wesen und Glauben so zu werden, wie Jesus Christus es als Mensch gewesen ist. Wir sind dazu vorherbestimmt in das Bild des Sohnes Gottes verwandelt zu werden durch den Heiligen Geist (Römer 8, 27-29). Mehr ''anders'' können wir in dieser Welt nicht sein. In dieser Ausgangslage sind wir dann auch Botschafter des Evangeliums mit der Lizenz auf den Sündenvergeber Jesus hinzuweisen. Wir können die Vergebung der Sünden versprechen, durch Glauben an den Heiland, der am Kreuz für unsere Rechtfertigung gestorben und auferstanden ist. Wer das so glaubt ist selig. Der Heilige Geist, also der Geist Jesu in uns, ersetzt nicht unsere Persönlichkeit, aber ER gestaltet uns um, damit wir werden, was wir vor Gott bereits sind. Wenn du dich im Spiegel betrachtest, dann ist da auch etwas von Jesus zu sehen - seine Güte, seine Liebe, seine Sanftmut, seine Entschlossenheit, seine Kraft, sein Mitgefühl, seine Weisheit und seine Menschlichkeit.

Jesus war in gewisser Weise ebenso wie wir auch schwach, denn er hatte einen sterblichen und verletztlichen Leib und ist in unsere dreidimensionale Welt gekommen und hat sich sehr erniedrigt (Philipper 2,8). Aber Jesus lebte allein durch die Abhängigkeit zum Vater im Himmel und ihm war nichts unmöglich. Darum ist ER unser Vorbild geworden, denn auch wir sind von Gott abhängig und werden nun in das Bild Jesu verklärt (wörtlich: ''überstrahlt'') und tappen somit im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr im Dunkeln (2. Korinther 3,18). Du musst dich nicht ''abstrampeln'' anders zu sein und zu werden - du bist es bereits wenn Jesus dein HERR und Heiland geworden ist (Johannes 1,12). In dieser wunderbaren Feststellung und Gewißheit dürfen wir dann auch am inneren Menschen wachsen. Und dies durch die Liebe und auch in allen Stücken (also auf vielerlei Weise und in allen Bereichen) zu dem hin, der unser Haupt ist - Jesus Christus (Epheser 4,15). Ein Botschafter Christi ist hilfsbereit und mitleidig (Lukas 10, 30-37) - er redet also nicht nur, sondern hilft auch wo und wie er es kann. Es ist eine große Ehre auf diese Weise Gott zu deinen. Jeder hat hier auch seinen besonderen Platz dies auch zu tun (Beruf, Familie, Freunde, Gemeinde, Internet... etc.). Wenn man uns nun fragt, warum wir anders sind und sein wollen, dürfen wir auch offen Rechenschaft ablegen und über unsere selige Hoffnung sprechen. Diese Hoffnung hat einen Namen und ist der Grund unseres Glaubens und unserer Erlösung - Jesus Christus (1. Petrus 3, 15-16). Das geht gar nicht anders...!

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