Christ und Krise -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 03. Apr 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3845

für den 03. Apr 2013 - Autor:

Christ und Krise

''Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.''

Hebräer 11,1 *©*
 

Das Wort ''Krise'' bedeutet laut Duden soviel wie ''entscheidende Wendung'' und meint eine ''schwierige Situation und Zeit, die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt''. Entsprechend kann man eine Kausalität (lat.: causa = Ursache) erkennen. Also die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung, die ursächliche Verbindung zweier Ereignisse. In dem Sinne ist eine Veränderung ohne Krise meist nicht möglich. Die Größe der Krise spielt dabei weniger eine Rolle. Der Grund dieser Verbindungen ist, daß wir ganzheitliche Wesen sind. Unser Denken, Fühlen, Handeln und Glauben steht in einer direkten Beziehung zueinander. Das Gegenteil einer Krise ist Langeweile. Also alles andere als eine ''entscheidende Wendung''. Das Wort ''Langeweile'' wiederum bedeutet wörtlich ''zähes Wesen, zähe Art''. Ein Gefühl oder eine Emotion, die vor allem von Lustlosigkeit, mangelndem Elan und Desinteresse geprägt ist. Darum muß eine Krise zwangsläufig nicht immer hausgemacht sein, auch wenn dies oft so ist. Es kann einem auch äußerlich gut gehen und man fällt trotzdem in eine negative Stimmung. Als Christen fällt es uns schwer zu glauben und positiv zu denken wenn wir in solchen Krisen stecken. Dann kreist unser Denken um die Umstände und um uns selbst und weniger um Gott. Krisen helfen uns aber (oft entscheidend) im Glauben zu wachsen (Epheser 4,15). Wichtig hierbei ist unsere Ehrlichkeit. Durch Krisen lernen wir Aufgaben zu lösen, die für meine Entwicklung nötig sind! In langweiligen Phasen passiert das selten.

Und da kommt Gott ins Spiel. ER ist der Problemlöser. Aber eben nicht ohne uns, sondern stets mit uns. Und ER kennt auch unsere Probleme für die wir manchmal blind sind, oder die wir gering achten. Im Glauben wachsen heißt auch den kindlichen Glauben ablegen und durch einen erwachsenen Glauben zu ersetzen (1. Korinther 13,11: ''Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört''). Dadurch finden wir zu unserer Identität als Christ so daß wir mit dem Kopf, über unsere Gefühle, über unser Handeln nachdenken, und den Glauben miteinbeziehen. So verhält sich ein erwachsener Christ. Das ist sozusagen eine ganzheitliche Reflexion meiner Selbst. Glauben ist kein Nichtwissen sondern ein Nichtzweifeln - das ist ein Unterschied. Glauben und Denken zusammenzubringen bedeutet Arbeit. Das ''Fürwahrhalten'' macht mir Mühe. Auch gerade die Wahrheiten über mich selbst. Unterlassen oder vernachlässigen wir diese Arbeit geraten wir in jeder Weise in Unordnung. Wachstum bedeutet in gewisser Weise auch eine Begrenzung. So wie die Rebe beschnitten (gereinigt) wird und dadurch zuerst kleiner wird, werden auch wir letztlich zu mehr und besserer Frucht gestutzt (Johannes 15,2: ''Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt''). Auf Neudeutsch würde man sagen ''gesundschrumpfen''. Weniger kann manchmal mehr sein. Und diese ''Einschnitte'' geschehen eben durch Krisen, die nicht grundsätzlich nur negativ sind, sondern auch eine echte Chance auf sinnvolle und positive Veränderungen bieten. Gott steht dahinter.

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