Lenden des Gemüts -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 28. Feb 2013)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3811

für den 28. Feb 2013 - Autor:

Lenden des Gemüts

''Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi''

1. Petrus 1,13 *©*
 

Sich an Gnade und Hoffnung in Nüchternheit zu orientieren und darauf zu setzen, ist vermutlich nichts, was man mit großen Worten und Gesten sich selbst oder anderen krampfhaft vermitteln muss. Wir müssen einfach daran (im Geiste) glauben. Es hat etwas mit geistlicher Disziplin zu tun - vor allem in unseren Gedanken, die wir unter den Gehorsam Christi stellen sollen (2. Korinther 10,5). Wenn wir lesen: ''...umgürtet die Lenden eures Gemüts...'', dann hat das auch etwas mit Vernunft zu tun. Die Menschen sind nicht dazu gemacht, ständig radikale Schwankungen in ihrer Emotionalität zu verkraften. Dadurch nehmen wir Schaden an unserer Seele und werden unnüchtern und krank. Vielleicht habt ihr den Begriff ''Gemütskrank'' schon einmal gehört? Das bedeutet, krank in Bezug auf das Gemüt; an Depressionen leidend. Man leidet seelisch - an der Welt, an sich selbst und seinem Leben. So soll es bei uns nicht sein, denn Jesus hat diese Welt (die uns Angst macht) überwunden (Johannes 16,33). Das gibt uns Frieden und daran sollen wir nüchtern und ''umgürtend'' glauben. Verlassen wir uns nicht auf diese Welt. Nicht auf ''ihre'' Gerechtigkeit und ihren Frieden oder die vielbeschworene Vernunft oder auch auf die Rente. Petrus antwortete Jesus, als dieser die Jünger fragte, ob sie ihn auch verlassen wollen: ''HERR, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes'' (Johannes 6, 68-69). Worauf wir uns tatsächlich verlassen können (von ganzem Herzen) ist die Gnade, die uns in der Offenbarung Jesu Christi angeboten wird. Das ist keine blinde Hoffnung, denn diese Wahrheit übersteigt nicht unsere Denkfähigkeit. Gott hat sich klein gemacht, damit wir es wie Petrus glauben und erkennen können. Wir sollen auch unseren Kopf benutzen, denn nach dem Glauben kommt das Erkennen - und dafür brauchen wir auch unseren Verstand. Wir dürfen unsere Gefühle ausleben, aber müssen auch in der Lage sein, sie der Vernunft des Geistes zu unterstellen.

In der größten Euphorie und der schlimmsten Depression machen wir die meisten Fehler. Es ist vernünftig an die Gnade zu glauben und darauf in allen Lebenslagen zu hoffen. Es ist uns gesagt worden, daß wir tatsächlich an keiner geistlichen Gabe einen Mangel haben werden - 1. Korinther 1, 4-7: ''Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus, dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in aller Lehre und in aller Erkenntnis. Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden, so dass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus''. Die Wahrheit hat auch etwas damit zu tun, was wir uns vorstellen können - Menschen sind geistbegabte Wesen (vor allem Christen). Dazu haben wir dann auch das Wort Gottes in der Bibel, was uns über den Verstand hinaus (durch den Geist) die Gnade Gottes greifbar und verständlich macht. In Lukas 12, 35-36 lesen wir: ''Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun''. Die Hoffnung hält uns geistlich am Leben und lässt und wach sein, sie lässt uns nicht zuschanden werden (Römer 5,5,). Wir sind als Kinder Gottes zu einer lebendigen (keiner toten) Hoffnung wiedergeboren (1. Petrus 1,3). Das ist mehr wert als alle irdischen Sorgen und Probleme und eine Kraft, die durch den Glauben jeder Anfechtung sogar etwas Gutes abgewinnen kann (Jakobus 1,2).

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