Schwermütiger Glaube -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 17. Dec 2012)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3738

für den 17. Dec 2012 - Autor:

Schwermütiger Glaube

''Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen, dass sie nicht verdürbe; denn du wirfst alle meine Sünden hinter dich zurück.''

Jesaja 38,17 *©*
 

Wie begegnet Gott einem Schwermütigen? Wie ist der HERR mit Elia umgegangen, dem großen Propheten Israels? Als der alles hinschmeissen wollte, hat Gott ihm keinen Vorwurf gemacht (1. Könige 19,4). Gott bedauerte ihn aber auch nicht, sondern gibt ihm einige neue Aufgaben. Gott tut also folgendes: ER bemitleidet oder bedauert Elia nicht sondern gibt seinem Leben eine neue Blickrichtung und neue Aufgaben. Der Blick Elias sollte von sich selbst weggeführt werden. Wenn wir im Leid und der Erschöpfung nur auf uns selbst schauen, werden wir nicht froh. Stattdessen lebt der Glaube davon, auf den zu schauen, der der Anfänger und Vollender des Glaubens ist (auch in unserem eigenen Leben) - Jesus Christus (Hebräer 12,29). Das soll nicht nur ein schöner Spruch sein, sondern lebendig werden in der Praxis unseres Daseins - das müssen wir lernen - auch durch so manche Sackgassen. Auf Gott zu schauen bedeutet positiv zu denken und Dankbarkeit zu empfinden. Elia hatte Angst gehabt - das war keine Sünde. Elia lief auf der Flucht vor der Königin Isebel durch die Wüste um sein Leben (1. Könige 19,2). Auch wir laufen innerlich vor so manchen Problemen, Sorgen und Nöten davon. Was steht für Wüste? Einsamkeit, Einöde, Verlassenheit, Erschöpfung, Trostlosigkeit usw. In die Wüste zu fliehen ist gleichzusetzen mit dem abdriften in die schwermütige Selbstanklage und enttäuschte Frustration. Bei Elia sah das so aus und hörte sich folgendermaßen an: ''Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter'' (1. Könige 19,4). Das Problem Elias war sein falscher Ehrgeiz. Er wollte besser sein als seine Väter und das ganze Land von den Götzen befreien und zu Gott führen. Als das mißling, wollte er lieber sterben. Das war purer Hochmut. Gott sendet mehrmals einen Engel der ihn versorgt mit geröstetem Brot und Wasser. Elia geht lieber schlafen als umzukehren. Danach läuft er 40 Tage erneut durch die Wüste bis zum Berg Horeb. Eine tolle Leistung!? Aber Gott fragt ihn: ''Was hast du hier zu tun Elia?'' (1. Könige 19,13).

Die Lösung für unser Leiden, unsere Depression und Frustration ist nicht das Laufen, die Aktivität ansich, sondern in die richtige Richtung zu laufen und das Richtige zu tun. Also genau das, was einem wirklich hilft. Elia spricht sich aus: ''Ich habe für den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn Israel hat deinen Bund verlassen, deine Altäre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir das Leben nehmen. Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an deiner statt'' (1. Könige 19, 14-16). Gott hilft dem Elia dadurch, daß er ihn beauftragt. Er soll einen König salben. Keine Kleinigkeit. Gott tröstet ihn mit der Aussage, daß noch 7000 Menschen in Israel übrig sind die nicht dem Götzen Baal dienen. Elia ist nicht allein. Und jeder depressive Christ ist auch nicht allein. Zudem wird für ihn ein Nachfolger bereit stehen (Elisa) - sein Dienst in dieser Form endet. Gott ist zufrieden. Nun soll er einen Schüler haben und ihn einsetzen und seine Erfahrungen weitergeben. Auch für uns ist das wichtig, einen anderen Menschen zu haben und mit ihm alles Gute zu teilen (Freunde). Das zählt nicht nur für die Ehe. Wir müssen nur lernen unsere eigenen Vorstellungen nicht zum Maß aller Dinge zu machen. Wir sollen auch bereit sein umzukehren von unseren falschen Wegen wenn Gott es uns zeigt. Es ist kein Beinbruch wenn wir Fehler machen, aber wir sollten nicht im Irrtum beharren oder uns selbst bemitleiden. Stattdessen uns durch unser Gewissen, durch Umstände in unserem Leben und durch die Bibel sowie auch manchmal andere Glaubensgeschwister etwas sagen und zeigen lassen. Gott ist nahe, Gott hilft, und Gott richtet auf!

()


 Bei Fragen und Anregungen scheut euch nicht, Jörg Bauer eure Meinung per Email zu schicken! (Google+)

Info des Autors

Audio-Andachten des Autors


Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Andacht an einen Freund schicken oder auch die Daily-Message-Mail abonnieren.
© 2002-2017 by Daily-Message  RSS-Feed

-> Druckvorschau <-

So könnt ihr diese Andacht verlinken:
Nur URL:
URL + Titel:
HTML:
BB Code:

Keywords: Gott, Elia, Wüste, Leben, Könige, Propheten, König, Israel, HERR, Väter


mobi.daily-message.de
mobi.daily-message.de
 
        

 ||  zufällige Zufalls-
Andacht Andacht  || 

http://daily-message.de ~ info@daily-message.de


Ausblick auf morgen: Thema 'Gerechtigkeit in Jesus' (von )


Suchen in der
Daily-Message


 


  Gerne könnt Ihr uns auch für unsere Kosten eine  

Spende über PayPal

zukommen lassen
 

Mein Linktipp:
Linktausch: Hier könnte auf bis
zu 5448 Seiten Ihr Link stehen.
 
Diese Seite ist
CO2 neutral
 Daily-Message ist Unterstützer des Netzwerk Bibel und Bekenntnis

Home | Archiv | Über uns | Das Buch | Impressum | Mobil | RSS-Feed | Schreiber | Spenden | amazon.de | facebook.de | hast-du-eine-bibel.de | gigeri.ch

Spiegelseiten/Mirrorsites:  verkuen.de | partner-projekt.de | dailymessage.de | ewigke.it | dreieinigke.it

Übersetzte Andachten in anderen Sprachen: englisch: 'For nation and country?' | lettisch: 'Ko spēj lūgšana?' | afrikaans: 'Tyd en Ewigheid' | französisch: 'Tu as le choix' | kroatisch: 'Mi smo Crkva Božja' | italienisch: 'la mia chitarra'
Übersicht: Andacht Center

Besucherzähler Blogverzeichnis Bloggerei.de