»Er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. « (Markus 16,15-18)
Jesus forderte seine Jünger auf, das Evangelium zu verkündigen: »Geht und predigt das Evangelium!« Bei Matthäus 28 liegt die Betonung auf dem Machen. Markus betont die Verkündigung des Evangeliums. Wir sollen nicht nur über das Evangelium reden und diskutieren. Die Bibel will, dass wir die Botschaft mit Überzeugung und Nachdruck bekannt machen! Was sollen wir verkünden? Das Evangelium! Doch was ist damit gemeint? Wir verstehen es als Aufforderung, sich als Sünder zu bekennen, um Vergebung zu bitten und sein Leben Jesus anzuvertrauen. Mit andern Worten: Buße und Bekehrung!
Dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt gepredigt werden, zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen.« (Matth 24,14) Diese Aussage von Jesus ist ein Schlüsselverse. Er sagt in kurzen Worten, welches Evangelium wir predigen sollen. Es ist nicht ein einseitiges, manipulierendes Evangelium, sondern »das Evangelium vom Reich.« Damit ist gemeint, dass wir sagen sollen: Jesus ist der Herr. Die ganze Welt darf und muss das hören: Jesus ist der Herr! Wie überzeugend kann ich diese Herrschaft, die ich nicht vollständig anerkenne und auch auslebe, überzeugend und mit Nachdruck verkündigen? Jesus muss dann mein Lebensbegleiter / Herr sein. Welcher Herr mein Leben wirklich bestimmt, das drückt sich durch meine Lebensführung aus.
»Diese Zeichen aber werden die, welche glauben, begleiten: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.« Die Herrschaft von Jesus im Leben eines Menschen sieht man. Zeichen dafür sind: Innerer Friede, Freude, Ausgeglichenheit, Freundlichkeit usw. Bei Markus sind es praktische, äußerliche Zeichen: Austreibung von Dämonen, in Zungen reden, Bewahrung in Gefahren und Heilungsgebet für Kranke. Die Verkündigung der rettenden Botschaft, dass Jesus der Herr ist, wird auch durch klare Zeichen der Rettung sichtbar: Durch Rettung aus der Macht der Finsternis, durch Rettung vor der eigenen Zunge, durch Rettung in bestimmten Gefahren und durch Rettung vor der Krankheit. Wenn wir wirklich glauben können, dass Jesus der Herr ist, dann sind die beschriebenen Zeichen eigentlich klare Zeichen im Leben. Wie können sich Dämonen, Krankheiten oder Anfechtungen in der Gegenwart des Herrn? Wenn Gott der Herr ist, dann ist Er auch der Herr über all diese Dinge!
Jesus ist Herr! Wir dürfen dies mit erhobenem Haupt weitersagen. Wage es heute fröhlich und gestärkt.