Wachet, denn der Alltag schläfert ein - Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 13. Oct 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3673

für den 13. Oct 2012 - Autor:

Wachet, denn der Alltag schläfert ein - Teil 2

Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.

Matth, 24,42 *©*
 

Das Verworfen werden beruht auf unserem Versagen, das Belohnt werden auf unserer Treue. Dem Knecht, der seine Pflicht erfüllte, wurde noch mehr Verantwortung übertragen; mit dem Knecht, der seine Pflicht nicht erfüllt hatte, wurde mit Strenge verfahren. -Daraus folgt, dass Jesus bei seiner Ankunft, Menschen vorfinden sollte, die versuchen, den ihnen gestellten Aufgaben gerecht zu werden. Welche Situation ist mit V. 40 und 41 angesprochen? Entrückung oder Völkergericht? Zwei können das gleiche tun, wer es ohne Jesus lebt, wird zurückbleiben. D.h. es kommt nicht darauf an, was ich tue, sondern wie meine Haltung ist. Unser Leben wird nicht beurteilt nach dem, was wir tun, sondern danach, mit wem wir's leben. Matth. 24,40+41: ''Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben.''

Wie können wir der Schläfrigkeit begegnen? Wie sieht das ''Wachen'' konkret aus?
Wir können: mit Gott reden, in der Bibel lesen, mit Geschwistern Gemeinschaft und Austausch pflegen, für Korrektur offen sein, den eigenen Schweinehund überwinden und die Herausforderung annehmen, nach Gottes Wege Willen suchen. Für Dinge, die mir wichtig sind und die ich gerne tue, finde ich immer Zeit. Wie wichtig ist mir Gott, wie viel Zeit finde ich für seine Sache.

Kann es sein, dass Menschen, die von Jesus gerettet wurden, auch wieder verloren gehen können? Ist das nicht ein Widerspruch zu Röm 8,38+39: ''Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Jesus ist, unserem Herrn.'' Das Bild vom Dieb deutet darauf hin, dass solch ein Abfall möglich ist. Aber nichts geschieht gegen unseren Willen. Römer 8 kann bedeuten: Es gibt gar nichts, das an die Kraft und Macht Gottes herankommt. Nichts ist stärker als die Stärke Gottes, Gott bleibt auch der Sieger über alle Feinde. Wenn wir uns zu Gott halten, brauchen wir keine Angst haben, dass uns irgendeine Macht von Gott wegreißen könnte. Doch Gott bindet uns nicht, wenn wir nicht mehr wollen. Das heißt: eine einmalige Bekehrung ist kein Freibrief für den Himmel. Die Verse 42-44 sagen, dass wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen sollen und dürfen. Matth. 24,42-44: ''Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.''

Gott stößt uns nicht nach der ersten Müdigkeit uns ab. In seiner Liebe geht er uns nach und versucht durch seinen Heiligen Geist, uns immer wieder auf wunde Punkte oder auf die Müdigkeit hinzuweisen. Auf der einen Seite gibt uns Gott Verheißungen, dass er die Menschen erlöst, die an Jesus glauben, auf der anderen Seite ruft er aber auch zur Wachsamkeit im Glauben auf, damit wir uns herausfordern lassen, im Glauben nicht träge zu sein, so dass Gott durch unser Leben in dieser Welt für andere Menschen leuchten kann.

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