Den heiligen Geist betrüben Teil 2 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 18. Aug 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3617

für den 18. Aug 2012 - Autor:

Den heiligen Geist betrüben Teil 2

Seid aber gegeneinander freundlich, barmherzig, vergebt einander, gleichwie auch Gott in Christus euch vergeben hat.

Epheser 4,32 *©*
 

5. Passt auf, wie ihr redet! Am häufigsten betrüben wir den heiligen Geist mit dem Mund. Wir können sonntags die schönsten Anbetungslieder singen und schimpfen nachher über den Mitmenschen. Wir machen die heiligsten Versprechungen und leben im alten Leben weiter! Ob wir unanständig reden, unpassende und hässliche Worte gebrauchen, ständig jammern, uns im Selbstmitleid verzehren oder dauernd leere Versprechungen machen - der Mund verrät unser Inneres , unsere Gefühle. Wir wissen genau, wann und mit welchen Worten wir den Geist Gottes betrüben.

6. Dinge, die den Geist betrüben: Bitterkeit. (Hier ist nicht nur Bitterkeit gemeint, sondern auch die Härte bzw. Strenge, die oft zur Erbitterung führt.), Grimm oder Erregbarkeit, Geschrei oder Lärmsucht (auch Jähzorn), Lästerung. (Das Hintenrumreden und die Verleumdung richtet in (christlichen) Gemeinden viel Schaden an ahnen.) Alle Bosheit, Böswilligkeit.

Wir wissen als neue Menschen, dass diese Dinge den heiligen Geist betrüben, und wir wollen es eigentlich nicht. Wir sehnen uns nach einer gesunden und starken Beziehung zu Gottes. Sie soll auch noch wachsen. Paulus nennt auch einige Dinge, die den Geist erfreuen und unsere Beziehungen bereichern.

1. Wir sollen Wort Gottes zueinander reden! Die Beschäftigung mit dem Wort, das Nachdenken darüber ist von jeher gewesen. Es erbaut unser persönliches und gemeindliches Leben. Wir ermutigen uns mit dem Wort und vermitteln einander so die Gnade, die wir von Gott empfangen haben. Das wird der heilige Geist fördern und unterstützen.

2. Wir sollen gegeneinander Menschen mit guten Eingeweiden sein. Gemeint sind Menschen, die ein Herz füreinander haben, die mit ihren Gefühlen ehrlich sich begegnen. Der neue Mensch in Christus ist offen, freundlich, barmherzig, gütig und vertrauenswürdig. Es ist der alte Mensch mit seinen Prägungen und negativen Erfahrungen, der misstrauisch und verschlossen oder heuchlerisch und verschlagen miteinander umgeht.

»Betrübt nicht den heiligen Geist Gottes!« Achte mal heute, in den nächsten Tagen darauf. Der Heilige Geist ist unser Helfer und Beistand in allen Lebenslagen.

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