Fragen zur Identifikation -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 07. Aug 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3606

für den 07. Aug 2012 - Autor:

Fragen zur Identifikation

''Sollten wir aber, die wir durch Christus gerecht zu werden suchen, auch selbst als Sünder befunden werden - ist dann Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, dann mache ich mich selbst zu einem Übertreter. Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt''.

Galater 2, 17-19 *©*
 

Um zu wissen, wer man dank Jesu Christi nicht mehr ist, muss man zuvor wissen, wer man war. Wer frei geworden ist, und das so sagen kann, muss zuvor verstanden haben, worin er gefangen gewesen ist. In Römer 8, 1-2 schreibt der Apostel Paulus: ''So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes''. Wer weiß, daß er vor Gott ein Sünder ist, also vom Heiligen Geist überführt wurde von seinem verlorenen Zustand, der ist (durch den Glauben) von der Lüge der Sünde zur Wahrheit des Evangeliums hindurch gedrungen. In Johannes 8, 31-32 lesen wir: ''Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen''. Unsere Identifikation als Mensch finden wir nicht in einem unerlösten Zustand. Wer nicht (durch Jesus Christus) frei ist, wie sollte der in einem gesunden und klaren Verhältnis zu sich selbst stehen können? Jede Freiheit die einem außerhalb des Evangeliums versprochen und angeboten wird, ist eine Illusion und ein Betrug der Sünde (Hebräer 3, 12-13: ''Seht zu, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott; sondern ermahnt euch selbst alle Tage, solange es »heute« heißt, dass nicht jemand unter euch verstockt werde durch den Betrug der Sünde''). Dies betrifft alle, die nur mit dem Evangelium symphatisieren, aber sich nicht wirklich bekehrt haben und somit immer in Gefahr stehen, durch ihr böses Herz betrogen zu werden. Ein gläubiges und somit gereinigtes Herz ist der Schlüssel zur Erlösung, Erkenntnis, Frucht und Zuversicht in der offenbarten Wahrheit des Heilandes.

Wie kann man Sünde erkennen? Sicherlich nicht durch moralische Anschauungen, denn die richtet sich oft nur nach menschlicher Gerechtigkeit und geht von einem ''guten Kern'' aus, den die Menschen angeblich haben sollen. Sünde, wie sie die Bibel definiert, kann nur von jemandem deutlich gemacht werden, der die Wahrheit in sich trägt und ausmacht und der absolut gerecht ist. Das kann nur der lebendige Gott sein, der sich in Jesus Christus offenbart hat. Wer im Betrug der Sünde lebt, ist seinem Zustand gegenüber blind. So jemand leidet sicherlich unter den Auswirkungen, kann aber damit keinerlei Konsequenzen oder Erkentnisse verbinden, die ihm seine Verlorenheit vor Gott verdeutlichen könnten. Also hat Gott zum einen Gesetze aufgestellt (angefangen bei den zehn Geboten - 5. Mose 5, 6-21) bis zu allen anderen Gesetzen und Geboten in der Bibel, um zum anderen, eine plausible Erklärung zum Thema Sünde (und was das mit mir zu tun hat) zu geben. In Römer 3,19-20 lesen wir: ''Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde''. Wer sich hier durch Gottes Gnade beugen kann, und sich somit allein durch Jesus Christus vor Gott gerechtfertigt sieht, ist dann auch zum Heil erwählt worden (Epheser 1, 4-5). Wer ich bin, weiß Gott. Und in Jesus Christus darf ich im Himmel mit Gott einmal eine Einheit bilden, die alles übersteigt, was ich mir je vorstellen kann (Johannes 17, 20-24). Gott segne euch!

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