Zwanghafte Vorstellungen -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 29. Jul 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3597

für den 29. Jul 2012 - Autor:

Zwanghafte Vorstellungen

''Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.''

Johannes 3, 19-21 *©*
 

Wer die Finsternis mehr liebt als das Licht, wird aufgrund von Voreingenommenheit auch Zwangsvorstellungen bekommen und ihnen erliegen. Der Teufel fördert dies, denn es ist in seinem Interesse. Jesus ist das Licht der Welt (Johannes 8,12) und er war ohne Sünde (Hebräer 4,15). Trotzdem wurde er von den Israeliten seinerzeit völlig grundlos gehasst und letztlich umgebracht (Johannes 15,25). Im Grunde ist dies ein völlig irrationales, vernebeltes Verhalten, das durch nichts anderes außer einer verkehrten Wahrnehmung und entsprechenden Wahn- und Zwangsvorstellungen ausgelöst wurde. Diese Menschen lebten definitiv in der Finsternis und bildeten sich das Gegenteil ein. Sie hatten falsche Überzeugungen, ein falsches Selbstvertrauen und sprachen falsche Urteile aus. Etwas Falsches ist nicht gerade, sondern krumm, es ist nicht die Wahrheit sondern eine Lüge und es ist etwas Hochmütiges und nichts Demütiges. Der Wahrheit nicht zu gehorchen und zu glauben, man könne dennoch im Frieden mit Gott leben, ist eine Zwangsvorstellung! Ein Grund für so einen Selbstbetrug ist der Stolz. Der Hochmut in unseren Herzen führt zum Betrug an uns selbst (Obadja 3). Darum ist die Gnade Gottes immer bei den Demütigen und den Hochmütigen widersteht ER (1. Petrus 5, 5-6). Unsere Demut ist also ein Schutz vor Zwangsvorstellungen - hast du es schon einmal aus dieser Perspektive betrachtet? Ein weiterer negativer Grund ist die fehlende Liebe zur Wahrheit.

Wer es gar nicht so genau wissen will und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, dem sendet Gott die Macht der Verführung, damit so ein Mensch dann auch bekommt was er will - den Glauben an die Lüge und ein Leben in der Dunkelheit (2. Thessalonicher 2, 10-11)! Gottes Wahrheit (Wirklichkeit) ist gerecht und die Lüge ist es nicht. Wir können vor Gott nur in der Wahrheit stehen und wandeln oder in der Lüge. Gerechtigkeit und Wahrheit bekommen wir durch den Glauben an das Evangelium Jesu Christi aus Gnade und ohne Verdienst geschenkt. Die Ungerechtigkeit und die Lüge verdienen wir uns selbst. Wir sollen die Wahrheit regelrecht ''kaufen'' (Sprüche 23,23). Und zwar in dem Sinne, daß wir Gott zeigen daß wir ernstlich daran interessiert sind, der Lüge und Ungerechtigkeit dieser Welt zu entfliehen. Wie sieht es mit deiner Liebe zu Gott und zur Wahrheit aus? Bist du von Herzen sanftmütig und demütig, so wie es auch Jesus selbst war und ist (Matthäus 11,29)? Suchst du die Ehre Gottes oder deine eigene (Johannes 5,44)? Wer vor allem seine eigene Ehre sucht, wird letztlich einer Lüge und den eigenen Zwangsvorstellungen folgen und in die Irre gehen. Die wahre Natur der Dinge sehen wir nur durch den Geist der Wahrheit - daran müssen wir uns orientieren, denn der Feind schläft nicht (1. Petrus 5,8). Man kann die Wahrheit nicht nur hören, sondern auch tun. Wer dies umsetzt, der steht im Licht und ehrt Gott durch sein Verhalten und seine Liebe zur Wirklichkeit aus Gottes Sicht. Jesus Christus ist diese Wirklichkeit und diese Wahrheit (Johannes 14,6). Und wir in IHM!

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