Die barmherzige Treue Gottes -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 09. Jul 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3577

für den 09. Jul 2012 - Autor:

Die barmherzige Treue Gottes

''Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er''.

5. Mose 32,4 *©*
 

Wenn wir über die Treue Gottes nachdenken wollen, dürfen wir uns nicht von menschlichen Vorstellungen leiten lassen. Gott ist der Höchste (Psalm 50,14) und gleichzeitig der Treue, wie wir im Psalm 86,15 lesen: ''Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue''. Wenn wir mehr über Gott wissen wollen, müssen wir uns fragen wie der HERR ist? Seine Eigenschaften sind sein Wesen. Gott ist Liebe (1. Johannes 4,8). Und im Glauben den Allmächtigen, den ewigen Vater im Himmel erkennen, ihn wahrnehmen und nahe sein, können wir nur auf der Ebene der bereinigten Beziehung. Das verstehen wir, weil wir Menschen in ähnlicher Weise zueinander stehen können in Freundschaft, Ehe und christlicher Gemeinschaft untereinander. Die Liebe ist auch immer ein Akt des Willens, nicht nur der Gefühle. Vor allem wenn die Beziehung von Dauer sein soll (menschlich gesehen). Wie viel mehr muss dann die Liebe Gottes sein, der für die Gläubigen die ganze Ewigkeit bereit hält? Jesus Christus hat im hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17, 22-24 zu seinem Vater gebetet: ''Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt''. Gottes liebevolle Treue sprengt alle Grenzen. Jesus Christus ist Gott (Offenbarung 1, 17-18) und als solcher hat er sich mit sich selbst versöhnt (2. Korinther 5,19). Die Vergebung der Sünden ist der größte Beweis der Liebe den es gibt. Jesus hat sein Leben gelassen für seine Freunde. Und Gott ist ebenso treu und gerecht wenn es darum geht, uns auch nach unserer Bekehrung unsere Sünden zu vergeben (1. Johannes 1,9). Wir haben einen Schatz (die Erlösung) in irdischen Gefäßen (unserem Leib) und warten noch auf die leibliche Erlösung, die mit der Wiederkunft Jesu einhergehen wird.

Auch hier wird die Treue Gottes offenbar, der uns in Jesus alles geschenkt hat - Römer 8, 29-32: ''Denn die er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken''? Wir werden nicht gelebt oder künstlich fromm erhalten, aber Gott kennt unsere Schwachheit und Wankelmütigkeit - deshalb hilft er uns. Wenn wir angenommene Kinder Gottes sind, werden wir von Gott aus Liebe erzogen und gezüchtigt - Hebräer 12, 6-8: ''Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst. Wie mit seinen Kindern geht Gott mit euch um; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder''. Auch hier wird Gott treu sein und uns zum Ziel des Glaubens hinführen, und uns auch vor uns selbst bewahren. Gott ist treu - auch wenn die Gläubigen es nicht immer sind (Römer 3,3; 2. Timotheus 2,13). Es ist das Werk Gottes wenn ein Mensch zum rettenden Glauben findet und darin selig wird (Johannes 6,29). Und daß uns Gott befähigt durch seinen Heiligen Geist (um den wir immer auch konkret bitten dürfen für die Dinge die Gott uns in seinem Wort aufträgt) ist ebenfalls ein Beweis der Treue und Liebe Gottes. Ohne Jesus können wir nichts tun (Johannes 15,5) aber mit IHM alles, was Gott will (Johannes 15,7). Darum dürfen (sollen) wir im Gebet bitten - ganz konkret.

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