Was erwarte ich von Gott? Teil 1 -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 20. Jun 2012)

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Andacht Archiv-Nr. 3558

für den 20. Jun 2012 - Autor:

Was erwarte ich von Gott? Teil 1

»Dem aber, der über alle Maßen hinaus mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäss der Kraft, die in uns wirkt; Ihm sei Ehre in der Gemeinde und in Jesus durch alle Generationen von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen!«

Epheser 3,20.21 *©*
 

Im zweiten Gebet von Paulus geht es darum, mit der ganzen Fülle Gottes erfüllt zu werden. Gott gibt sich nicht mit Halbheiten zufrieden. Die Qualität des Lebens, das Gott uns schenken will, ist nicht einfach ein besseres Leben, sondern das Beste! Jesus ist gekommen, um uns das Leben im Überfluss zu geben! Doch gerade in diesem Zusammenhang bewahrheitet sich das Sprichwort: Das Gute ist der Feind des Besten! Wir geben uns als Christen schnell mit dem Guten, das wir haben, zufrieden, anstatt uns weiter nach dem Besten auszustrecken!

Wie groß ist meine Vorstellung, meine Erwartung davon, was Gott in meinem Leben tun kann? Wer nur ein kleines Gefäß bereithält, dem möchte Gott bestimmt eine größere Segnung zukommen lassen, doch der Empfangende wird nur einen kleinen Teil fassen können. Der Rest schwappt über und versickert ungenutzt im Sand. Derjenige, dem die Segnung zugedacht war, wird einiges verpassen, weil das Gefäß seiner Vorstellung, seiner Erwartung zu klein war, um alles auffangen zu können. Die Botschaft verheißt uns: ''Mein Gefäß kann niemals groß genug sein, um die Segnung aufzufangen, die Gott über mich ausgießen kann!'' Denn die Verheißung lautet: »Gott kann über alle Massen hinaus mehr tun, als wir bitten oder verstehen!«

Gott sieht das so: Sein Segen ist eine Herausforderung an die Vorstellungskraft jedes Einzelnen, auf die Gott sich einlassen möchte. Oder: Gott will unendlich viel mehr tun und schenken, als wir uns vorstellen können. Die Begrenzungen liegen nicht in Gottes Kraft oder Können, sondern in uns selbst. Wir bestimmen die Größe des Gefäß! Seine Größe wird immer größer sein als unsere Fähigkeit, zu glauben und zu wissen. Immer, wenn wir menschlich denken, dass wir Gott begriffen haben, zeigt Er sich in einer anderen, neuen und uns unbekannten Weise.
Fortsetzung folgt.....

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