Gott baut dich auf -|- Andacht von Jörg Bauer (Daily-Message-Archiv, 31. May 2012)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3538

für den 31. May 2012 - Autor:

Gott baut dich auf

''Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben''.

Psalm 34,19 *©*
 

Zerbrochenheit, die zu einer gewissen Sanftmut, Demut und Ruhe führt vor Gott, ist etwas, was wir als Christen durchaus auch mit Hoffnung sehen dürfen. Wenn etwas zerbricht, muss es nicht zerstört sein - so ist es auch nicht gemeint. Es ist klar, daß derjenige, der einen echten inneren Zerbruch erlebt, mit Tränen, Selbstzweifel, Frust, Angst, Traurigkeit und Enttäuschung, zunächst nicht unbedingt offen ist für die eigene Zukunft und die Perspektiven, die noch immer vorhanden sind. Als Betroffene müssen wir uns nicht schämen oder uns gegen solche Erfahrungen wehren, weil wir denken könnten, daß wäre zu billig als Christ so verunsichert zu sein. Das ist es nicht. So ein Zustand bewirkt, daß Gott uns nahe ist wie der Psalmist schreibt - und möglicherweise näher als vor dem Zerbruch! Es ist in Gottes Gnade für uns inbegriffen, wenn wir auch einmal sagen müssen und wollen: ''Ich kann nicht mehr, will nicht mehr und mag nicht mehr'' ! Wenn unsere Schwächen zu stark werden, richtet sich unser Frust manchmal auch gegen uns selbst. Hier müssen wir aufpassen und nicht versuchen uns selbst zu trösten oder zu verarzten. Wenn wir das wirklich könnten, hätten wir keine Sorgen. Gott ist es, der uns wieder aufbaut, verbindet und stärkt. So wie der HERR es auch mit Israel gemacht hat: ''Der HERR baut Jerusalem auf und bringt zusammen die Verstreuten Israels. Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden'' (Psalm 147, 2-3). Wenn Christen so etwas wie einen Zerbruch erleben, ist das nichts was uns aus Gottes Sicht kaputt machen soll. Gott kann alles wenden - wenn es sein muss ganz radikal und von einem Tag auf den anderen (siehe Hiob). William McDonald hat drei bemerkenswerte Sätze zum Thema geschrieben: ''Ein zerbrochener Mensch ist keine langweilige, rückgradlose Art von Qualle, keine kraftlose Null ohne Bedeutung für seine Umgebung. Im Gegenteil, zerbrochene Menschen haben den größten Einfluß. Sanftmut ist nicht Schwäche, sie ist Kraft unter Kontrolle''.

Wer kann sich schwächer fühlen als ein Mensch mit zerschlagenem Gemüt und zerbrochenem Herzen? In der Bibel lesen wir von Paulus: ''Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche. Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark'' (2. Korinther 12, 7-10). Jesus bat Paulus es sich an der Gnade Gottes genügen zu lassen - er solle aufhören zu kämpfen, zu hadern, zu dramatisieren und sich einfach an die Gnade Gottes klammern. Das Leben Jesu zeichnete auch Zerbruch aus, aber auch Sanftmut und Demut wie er selbst sagte (Matthäus 11,29). Das gehört zusammen! Keiner hat mehr Leid und Zerschlagung erlebt wie der Sohn Gottes (Jesaja 53,3). Mehr Einfluß und Kraft, die allein aus der Gnade Gottes kommt und durch die Demut Jesu, gibt es nicht. Nichts was lebt hat durch diese kontrollierte Kraft Jesu mehr bewirkt als das, was auf Golgatha geschah. Wenn Gott dieses große, menschliche Problem gelöst hat, kann es etwas geben, was schwieriger wäre und nicht zu lösen? Jesus ist für uns gestorben und auferstanden! Diesem HERRN dürfen wir nachfolgen, weil er uns dazu berufen hat durch den Glauben. Gott macht alles gut - auch bei dir!

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