Flatterst du noch oder fliegst du schon? -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 13. Feb 2012)

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Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3430

für den 13. Feb 2012 - Autor:

Flatterst du noch oder fliegst du schon?

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

Jesaja 55,8 *©*
 

Ist das nicht ein perfektes Leben, wenn man beim Rückblick sagt: Ich würde mein Leben wieder so leben wollen. Das muss dann ein perfektes Leben gewesen sein, ohne Fehler. Aber war es mein oder Gottes Leben? Schau doch mal selber zurück. War dein Leben perfekt oder finden sich da Fehler? Würdest du in manchen Lagen andere Entscheidungen treffen? Wer ehrlich antwortet, wird etwas finden, denn sonst wäre das Leben gradlinig und ohne Probleme und Sorgen verlaufen. Wir haben Vorstellungen, wie unser Leben verlaufen soll und sind enttäuscht, wenn er nicht eintrifft. Wir sehen einen Weg, den wir gehen wollen und wollen dann mit dem Kopf durch das Hindernis. Genau wie ein Vogel, der durch eine Glasscheibe sieht, in die schöne, lockende Natur, und die Tür aber nicht findet. Er fliegt immer wieder gegen die Fensterscheibe. Das Ziel ist zum Greifen nah, aber es klappt nicht. Ich denke an einen kleinen Spatz, der sich zu uns durch die Balkontür ins Zimmer verirrte. Keine Hilfe half. Er flatterte dabei nur aufgeregt vom Schrank auf die Lampe auf den Bilderrahmen.... Wir ließen ihn in Ruhe, gingen aus dem Zimmer, machten die Balkontür auf und die Wohnzimmertür zu. Nach einiger Zeit hatte er den Ausgang gefunden. Ein Mensch weiß, wo er hergehen muss, um ein Ziel zu erreichen, aber manchmal haben wir unsere Lebenspläne, sehen DEN Plan für uns und danach hat das Leben auch zu laufen. Vorstellungen werden enttäuscht, besonders wenn man ein Stück weit den Weg gegangen ist.
Jesaja 55,8-11: ''Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.''
Gottes Gedanken sind wesentlich größer als unsere Gedanken. Selbst die Klügsten haben im Gegensatz zu Gott noch kleine und geringe Gedanken. Ich denke da an unseren Abschlusskreis in der Klasse, bevor es Ferien gibt. Wir fassen uns an die Hände und sagen uns Wünsche für die Ferien. Ob sie in Erfüllung gehen? Ärgern wir uns nicht, wenn Gott uns quer reinschießt und es regnen lässt, obwohl doch ein Familienausflug zum Freizeitpark angesagt ist? Regen ist notwendig und er setzt in planvoll ein. Selbst die Dinge, die scheitern, damit hat er einen Plan vor. Wir verstehen dann das Passierte nicht und WIR kommen nicht weiter. Wir flattern aufgeregt wie der Vogel, sehen das Ziel und es geht nicht weiter, weil es eine Sackgasse ist. Lassen wir uns aber in die Hände Gottes fallen, dann fliegen wir frei herum. Wir können dann alles auf uns Zukommende an Gott abgeben. Wir sehen keinen Ausweg, aber Gott hat den Ausweg. Das Ausprobieren braucht einfach nur Gottvertrauen. Dazu musst du dein Leben Gott anvertrauen - komplett. Wir werden dann nicht das bekommen, was wir uns immer so wünschen, aber Gott gibt uns insofern das Gute, damit wir lernen und für ihn ein Werkzeug sein dürfen und können. Wir erleiden keinen Schaden, sondern erleben IHN in seiner ganzen Intensität. Jesus wusste sich geborgen bei Gott, als er am Kreuz für uns starb. Er brauchte dazu Kraft und es war bestimmt nicht Jesu Wunsch, so zu sterben. Jesus hatte Angst, aber er vertraute Gott. Jesus ging den Weg der Schmerzen, weil er wusste: Das ist der beste Weg für mich. Er nahm sich selbst nicht wichtig und wir sollten uns fragen: Sind meine Bedürfnisse mir wichtiger als Gottes Bedürfnisse? Da sind gute irdische Bedürfnisse und trotzdem kann ich dann fragen: Wo muss ich mich verändern lassen? Gott sollte vor allen Bedürfnissen stehen und nicht die Sicherheit um Haus, Geld, Gesundheit....

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