Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. -|- Andacht von Gundi Hornbruch (Daily-Message-Archiv, 28. Dec 2011)

Daily-Message
Die tägliche Andacht

Andacht Archiv-Nr. 3383

für den 28. Dec 2011 - Autor:

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

''Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.''

2. Korinther 12,9 *©*
 

In dem kommenden Jahr 2012 begleitet uns das oben stehende Bibelwort. Auf Tassen, Kerzen, Plakaten, Postern, Lesezeichen, Postkarten, Windlichtern, Schlüsselanhängern, Frühstücksbrettchen, Holzkreuzen und als Klappkarten bekommt den Vers, um täglich an die Jahreslosung erinnert zu werden, um über sie nachzudenken. Manche Jahreslosung wurde zu einem durchtragenden oder tröstendem Wort über das Jahr verteilt.

Schlägt man heute die Zeitung auf, hört die Nachrichten oder schaut sich nur die Lage vor der eigenen Tür an, so sieht man, dass die Starken das Geschehen bestimmen. Viele Menschen schauen auf die kraftvollen Menschen, die im Fitnessstudio Muskeln aufbauten. Stärke kann auch im Sinne von Macht, von Reichtum gemeint sein. Doch ist es nicht ein Widerspruch: Meine Kraft in den Schwachen mächtig? Wer schwach ist, soll mächtig sein, soll was bewirken können? Die Kraft, mächtig zu sein kommt nicht aus uns selbst heraus. Wir sind an sich schwache Wesen und nur Jesus kann uns stark machen, damit wir für ihn wirken dürfen, können und sollen. Aus Gottes Sicht also kein Widerspruch, sondern für uns ein mutmachender Zuspruch: Du bist mit Gott stark.

Wer in unserer Gesellschaft schwach ist, wird ausgelacht, ausgenutzt, bleibt auf der Karriereleiter unten stehen. Wer Schwäche zeigt als Mächtiger wird abgesetzt, weil man von ihm enttäuscht ist. Looser sind out. Nur wer darf denn dann schwach sein? Menschen in Leitungspositionen mit Entscheidungsgewalt schon mal nicht. Schwach und hilfsbedürftig dürfen alte und kranke Menschen sein, ausgestoßene Gruppen oder Kinder, wobei gerade diese oft mehr durch ihr Verhalten erreichen, als sie zu meinen glauben. (Wobei ich anmerken muss, dass selbst unter Kindern oftmals schon kleine Rangeleien dazu dienen, um Schwächlinge herauszufinden. Wer ein großes Selbstbewusstsein hat bestimmt das Pausenspiel.) Durch sie wirkt Gott, weil sie einen starken Partner suchen und ihm vertrauen. Der ''starke, mächtige'' Mensch lässt die Kraft Gottes erst gar nicht in sich hinein, weil er meint alles alleine schaffen und erreichen zu können. Er bildet sich auf sein Können und das Erreichte etwas ein. Jesus sagt aber auch: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Wir sind durch ihn erst stark und wenn wir uns dessen bewusst sind, dann kann Gott uns noch mächtiger machen und noch mächtiger wirken durch uns. Sein Wirken durch uns mag manchmal unscheinbar sein, hat aber eine große Wrkung. Gott geht es nicht um die Rekorde im Guinessbuch der Rekorde, wer der reichste, klügste.... Mann / Frau ist. Klar, es ist manchmal schwer, besonders in der eigenen Familie, seinen Glauben zu bekennen. Wir werden aus- bzw. verlacht. ''Wir gehen lieber Heiligabend spazieren, dann haben wir unsere Ruhe und keiner stört uns.'' So sagte mal jemand zu mir. Ich denke mir, dass diese Menschen bewusst Jesus aus dem Weg gehen, damit sie sich ihm nicht unterwerfen müssen. In der Andacht mit der Nummer 3108 steht mehr dazu. Gott gibt Kraft zu anscheinend unmöglichen Dingen. Seine Jünger konnten und sollten in seinem Namen handeln. Jesus ermutigte Petrus u.a. auf dem Wasser ihm entgegen zu kommen. Nur, wie Petrus, dürfen wir nicht auf die Wellen sehen, sondern müssen den Blick auf Jesus gerichtet halten. Dann können Wunder geschehen.
Ich lasse mich gerne für meinen Glauben auslachen und belächeln, denn wer ist letztlich besser dran. Aller Reichtum, alle Klugheit, alle Macht vergeht, wenn wir einst vor Gott stehen werden. Dann sind alle Menschen gleich. Bei Gott zählen andere Dinge. Wissen die anderen um mein Leben mit Jesus, kann ich ungeniert mit Jesus leben.
Ich wünsche dir, dass du im neuen Jahr seine Stärke in dir fühlen darfst und ER durch dich kleine und große Veränderungen und Wunder bewirken kann. Lass dich auf ihn ein.

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